Terror islamischer Extremisten lässt nicht nach

 

Terror islamischer Extremisten lässt nicht nach

Terror islamischer Extremisten lässt nicht nach

Bei einem Anschlag wurden ein Pastor und seine beiden Kinder erschossen. Grafik: Idea

Göttingen (idea) – Im westafrikanischen Nigeria lässt die islamische Terrororganisation Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) nicht ab von ihren Anschlägen auf Christen. Am 26. September wurden in Dorawa (Bundesstaat Yobe) ein Pastor und seine beiden Kinder von mutmaßlichen Boko-Haram-Kämpfern erschossen. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen weiter berichtet, steckten die Angreifer die Kirche und zwei Häuser in Brand. Seit Verhängung des Ausnahmezustands in den Bundesstaaten Yobe, Borno und Adamawa im Mai starben in Nord-Nigeria mindestens 885 Menschen bei 39 Terrorangriffen von Boko Haram. Allein seit Mitte September wurden mindestens 195 Menschen getötet. Der folgenreichste Angriff war ein Überfall auf Reisende in der Nähe der Stadt Benisheik zwischen Maiduguri und Damaturu am 17. September. Dabei verloren 142 Reisende, 14 Dorfbewohner, drei Polizisten und zwei Soldaten ihr Leben. In einem aktuellen Video übernahm der Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau die Verantwortung für das Massaker. Das nigerianische Militär hatte zuvor behauptet, er sei am 30. Juni von einem Spezial-Einsatzkommando erschossen worden. Derzeit untersuchen Sicherheitsexperten das Video, um festzustellen, ob die Filmaufnahmen authentisch sind und ob Shekau tatsächlich noch die Boko-Haram-Gruppe anführt. Sie will einen islamischen Gottesstaat errichten. Von den 165 Millionen Einwohnern Nigerias bekennt sich mehr als die Hälfte zum Islam. Der Anteil der Christen wird auf 40 bis 48 Prozent geschätzt.

 

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