NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 27. September 2013

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Ganz Israel feiert und freut sich über die Tora als Gabe Gottes

Freitag, 27. September 2013 |  NAI-Redaktion

Von Eilat im Süden bis Kiryat Shemona im Norden wird am heutigen Freitag in Israel getanzt und gefeiert. Mit Simchat Tora, dem Tora-Freudenfest, endet der Reigen der hohen jüdischen Feiertage. An den Bußtagen und zum Ende des Laubhüttenfestes wurde an Gottes Gericht und die künftige Welt erinnert. Den Abschluss bildet nun ein Tag der Freude über das Geschenk Gottes, die Tora. In den fünf Büchern Mose offenbarte Gott seinen Willen und die Bestimmung des jüdischen Volkes. Deshalb werden heute Tora-Rollen in festlichen Umzügen um den Vorlesetisch und durch die Synagoge getragen, dazu wird gesungen. Als Höhepunkt des Gottesdienstes wird das Schlusskapitel des 5. Buches Mose gelesen und sofort danach der Anfang des 1. Buches. So werden die Toralesungen zu einem nicht endenden Kreislauf.

Besonders die Kinder haben ihre Freude an Simchat Tora, denn sie dürfen an den Prozessionen teilnehmen und werden mit Früchten und Süßigkeiten beschenkt. Die Erwachsenen feiern traditionell mit Wein. Überschwengliche Freude an den Offenbarungen Gottes, an seinen Zusagen für die Zukunft Israels, das alles gehört zu Simchat Tora.

Das Tora-Freudenfest wird auch in messianischen und christlichen Gemeinden gefeiert, allerdings mit einem anderen Akzent: Hier freut man sich, dass Jesus als der von Gott verheißene Messias die Gesetze der Tora erfüllt hat: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen.“ (Matthäus 5,17).

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Palästinensische Terroristen rufen zu neuem Aufstand gegen Israel auf

Freitag, 27. September 2013 |  NAI-Redaktion

Während Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas am Donnerstagabend bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York seine Friedenspläne mit Israel erläuterte, riefen die radikalislamische Hamas-Terrorgruppe und der islamische Dschihad zu einem neuen Palästinenseraufstand auf. Diese „dritte Intifada“ sei die Antwort auf das Bestreben Israels, Jerusalem und insbesondere den Tempelberg zu „judaisieren“. Das erklärte Abu Omeida, ein Sprecher der Terrorgruppe „Izaddin Kassam-Brigaden“. Er unterstrich gegenüber Journalisten im Gazastreifen, dass Selbstmordanschläge für die Hamas weiterhin eine Option seien.

Auch ein Führer des Islamischen Dschihad, Ahmed Al Mudall, drängte auf einen neuen Palästinenseraufstand: „Unsere Leute sind willens und fähig, Palästina vom zionistischen Feind zu befreien.“ Er warf Israel vor, die Al Aksa-Moschee in Jerusalem durch einen dritten jüdischen Tempel ersetzen zu wollen. Der Sprecher der Terrororganisation forderte die Palästinensische Autonomiebehörde auf, die Friedensgespräche mit Israel abzubrechen: „Der Feind nutzt diese Gespräche, um seine Verbrechen gegen die Al Aksa-Moschee fortzuführen.“

Radikale Muslime drängen immer heftiger darauf, dass Juden der Zugang zum Jerusalemer Tempelberg verboten werden solle. Wo früher der jüdische Tempel stand, dominieren heute der muslimische Felsendom und die Al Aksa-Moschee das Gelände. Der Tempelberg grenzt unmittelbar an die Klagemauer, die heiligste Stätte des Judentums. In den vergangenen Tagen hatten muslimische Steinewerfer jüdische Pilger vom Tempelberg vertrieben. Am heutigen Freitag befürchtete die Polizei erneute Unruhen. Deshalb dürfen nur muslimische Männer über 50 und Frauen ohne Altersbeschränkung das Areal betreten.

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Kurznachrichten

Freitag, 27. September 2013 |  NAI-Redaktion

+++Mit Freude hat das katholische Hilfswerk „Misereor“ die Verleihung des Alternativen Nobelpreises an Raji Sourani (59, Foto), Gründer und Leiter des „Palestinian Center for Human Rights“ (PCHR) in Gaza aufgenommen. „Wir arbeiten mit der Organisation sehr gut zusammen“, lobte Maria Haarmann, Länderreferentin bei Misereor. Sourani sei sowohl von Israelis wie Palästinensern inhaftiert und misshandelt worden, behauptet Misereor. Er habe die Geiselhaft des jahrelang festgehaltenen israelischen Soldaten Gilad Shalit als völkerrechtswidrig verurteilt, was PCHR viele Angriffe und Drohungen eingebracht habe. In Israel sieht man den Preis für den streitbaren Rechtsanwalt eher kritisch. +++ Israels Staatspräsident Simon Peres hat die Eltern des Soldaten Gal Kobi (20) besucht, der in Hebron von einem palästinensischen Scharfschützen ermordet wurde. Er lobte die besonderen Fähigkeiten des jungen Mannes. Er sei nicht zufällig nach Hebron geschickt worden, an einen der schwierigsten Brennpunkte des Konflikts. +++ Das neue Betriebssystem von Apple, iOS7, sorgt in Israel für Diskussionen: Die integrierte Weltzeituhr ordnet Jerusalem keinem Staat zu, wie das bei anderen Hauptstädten üblich ist. Dies ist kein Einzelfall: Immer wieder weigern sich Medien oder internationale Organisationen, Israel als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Das israelische Parlament hatte bereits 1949 Jerusalem als Hauptstadt festgelegt. +++

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Israel-Video des Tages: Hass-Parolen für Kleinkinder

Freitag, 27. September 2013 |  Tommy Mueller
Hört das denn nie auf – diese Frage hören wir immer wieder, wenn wir über den israelisch-palästinensischen Konflikt berichten. Aber wie soll es in einer Region Versöhnung und Frieden geben, wenn bereits arabischen Kleinkindern Hass-Parolen eingetrichtert werden? Die palästinensischen Medien, mit Geldern aus dem Westen gefördert, spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die Organisation „Palestinian Media Watch“ in Jerusalem hat einige der übelsten Beiträge für uns übersetzt.

Zum Ansehen des Videos nach unten scrollen.

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