NAI – Nachrichten aus Israel Dienstag, 17. September 2013

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„Der einzige Staat im Nahen Osten, der Christen respektiert“

Dienstag, 17. September 2013 |  Aviel Schneider

Die arabische Volksführung ist in Panik. Immer mehr junge arabische Christen wollen in der israelischen Armee dienen. Die arabischen Knessetabgeordneten brennen vor Wut. Anführer der neuen Bewegung wie Priester Gabriel Nadaf und der Aramäer Schahdi Halul geben nicht auf: „Wir betrachten uns als gleichberechtigte Bürger Israels, daher müssen wir auch unsere Pflichten leisten!“ Die „panarabische Auffassung“ zerbricht. Arabisch-christliche Jugendliche distanzieren sich von der antiisraelischen Linie ihrer Volksführer und beginnen, offen für Israel Partei zu ergreifen. Im Bild: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit Priester Gabriel Nadaf (links) und Schahdi Halul.

„Der Judenstaat ist der einzige Staat im Nahen Osten, in dem Christen respektiert werden und in Frieden leben können“, sagte der 38-jährige Schahdi Halul aus dem galiläischen Dorf Gusch Halav zu israel heute. „Wir sind die einzigen Christen im Nahen Osten, die in Sicherheit und Freiheit leben!“ Eine Wortmeldung, wie man sie im Heiligen Land nicht oft zu hören bekommt. „Die Christen sind zu feige, die Wahrheit auszusprechen, wenn sie dem Islam entgegensteht.“ Halul gehört zu den Maroniten, die 60 Prozent der christlichen Dorfbewohner ausmachen. Die übrigen 40 Prozent sind Muslime. Das ländliche Dorf mit dreitausend Einwohnern liegt ein paar Kilometer nördlich von Safed. Halul, laut israelischem Ausweis ein Araber, besteht darauf, kein Araber zu sein. „Ich bin Aramäer, und als solcher möchte ich auch vom Staat Israel anerkannt werden.“ Halul diente in der israelischen Armee als Offizier bei den Fallschirmspringern. Ein anderer Aramäer aus demselben Dorf, Scharl Jakob, beschrieb den ethnischen und kulturellen „Salat“ im Nahen Osten: „Zuerst sind wir israelische Staatsbürger, unsere Religion ist das Christentum, wir gehören zur maronitischen Denomination, unsere Nationalität ist aramäisch.“

Die Maroniten gehören zum aramäischen Volk und entstanden im 7. Jahrhundert als Abspaltung der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien. In Israel werden über 10.000 gezählt. Halul spricht mit seinen beiden Jungen Aram und Jakov aramäisch. „Auch Jesus hat aramäisch gesprochen. Wir leben nicht nur im Jesus-Land, sondern sprechen auch die Jesus-Sprache. Was haben wir mit den Muslimen gemeinsam? Nichts!“

„Die arabischen Christen in Israel sehen, wie ihre Glaubensgeschwister in Syrien und Ägypten verfolgt und getötet werden. Die große Mehrheit der arabischen Christen weiß, dass sie bei den Juden in Sicherheit leben. Schon jetzt melden sich 20 Prozent der 18-jährigen arabischen Christen zur israelischen Armee. Und dies, obwohl es seitens des Staates keine Bemühungen gibt, den Armeedienst unter der christlichen Bevölkerung zu fördern.“

Der vollständige Artikel findet sich im aktuellen israel heute-Magazin. Hier klicken für mehr Informationen!

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Jenin: Terrorist stirbt bei Schusswechsel mit Soldaten

Dienstag, 17. September 2013 |  Tommy Mueller
In Jenin ist es in der Nacht zum Dienstag zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern der arabischen Stadt und der israelischen Armee gekommen. Dabei wurde nach ersten Angaben ein Palästinenser getötet und mehrere verletzt. Nach Armeeangaben spielte sich der Vorfall folgendermaßen ab: Die israelischen Soldaten waren im Einsatz, um einen gesuchten Terroristen zu verhaften. Dabei wurden sie mit Handgranaten und Brandbomben angegriffen. Die Soldaten schossen auf die Angreifer. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt. Die Soldaten identifizierten den Gesuchten, der daraufhin zu fliehen versuchte. Es kam zu einem Schusswechsel, wobei der Terrorist so schwer verwundet wurde, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb.

Eine palästinensische Nachrichtenagentur meldete, bei der Militäroperation in Jenin habe es Dutzende Verletzte gegeben. Die Israelis seien mit über 20 Fahrzeugen in die Stadt eingedrungen und hätten massiv Tränengas und Blendgranaten eingesetzt. Mehrere Türen seien aufgesprengt worden.

Jenin ist eine autonome palästinensische Stadt im Norden des sogenannten Westjordanlandes. An die Stadt grenzt ein „Flüchtlingslager“, das im Jahr 1953 für Palästinenser eingerichtet wurde, die wegen des Krieges ihre Häuser hatten verlassen müssen. In dem Lager leben heute Nachkommen dieser Flüchtlinge, ein Großteil davon sind arbeitslose Jugendliche. Jenin gilt als Hochburg der radikalen al-Aksa-Brigaden.

Foto: IDF (Symbolbild)

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Kurznachrichten

Dienstag, 17. September 2013 |  NAI-Redaktion

+++ Palästinensische Fischer bereiten ihre Netze vor. Ihr Fangrevier liegt vor dem Gazastreifen in der Nähe zur ägyptischen Grenze. Dort ist die Arbeit derzeit besonders gefährlich: Die ägyptische Armee hat bei ihrer Jagd auf Terroristen in dieser Region bereits zweimal Fischerboote beschossen. +++ Der arabisch-muslimische Abgeordnete Ahmed Tibi erklärte in einer Debatte um den Jerusalemer Tempelberg: „Die Kreuzfahrer und die Briten mussten das Land wieder verlassen, so werden auch Israel und die Juden Palästina verlassen!“ Diese Worte aus dem Mund eines Angeordneten, der im israelischen Parlament sitzt, sorgten für Entrüstung. +++ Die Zahl der jüdischen Siedler ist im vergangenen Jahr drei Mal stärker angestiegen als die Zahl der allgemeinen israelischen Bevölkerung. Laut neuer Statistik leben nun in Judäa und Samaria 341.400 jüdische Siedler. +++ Tel Aviv bietet neuerdings in weiten Teilen der Innenstadt einen kostenlosen drahtlosen Internetzugang an. Er ist schnell genug, um Mails oder Facebook-Nachrichten zu verschicken, aber zu langsam, um beispielsweise Videos herunterzuladen. Die Stadt Tel Aviv-Jaffa ist eine der ersten Städte weltweit, die diesen Service zur Verfügung stellt. Damit verfolgt sie weiter die Strategie, Tel Aviv als Startup-City und als Zentrum von Innovation und Kreativität zu positionieren. +++ Am kommenden Mittwochabend beginnt Sukkot, das Fest der Laubhütten. Sukkot gehört gemeinsam mit Pessach und Shavu’ot zu den drei Pilger- und Wallfahrtsfesten im jüdischen Kalender und erinnert an den Auszug aus Ägypten. +++

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Israel-Video des Tages: Jude wird grundlos geschlagen

Dienstag, 17. September 2013 |  NAI-Redaktion

Das heutige Video gehört zu jenen, die von den internationalen Medien nicht gezeigt werden: Eine Überwachungskamera hat aufgezeichnet, wie im Warteraum eines Gesundheitszentrums ein Jude von einem Araber völlig grundlos niedergeschlagen wird. Der Vorfall ereignete sich in der arabischen Stadt Ibillin in Nordisrael. Der Araber steht plötzlich auf und schlägt dem jüdischen Mann, der ihn zuvor nicht einmal angesehen hatte, heftig ins Gesicht. Die Anwesenden bringen den Angreifer zurück zu seinem Platz und helfen dann dem Opfer, das Wartezimmer zu verlassen. Niemand scheint durch den Vorfall beunruhigt zu sein.

Das jüdische Gewaltopfer wurde im Krankenhaus behandelt. Sein Rechtsanwalt Itamar Ben Gvir bezog öffentlich Stellung zu dem Vorfall: „Was wäre passiert, wenn es umgekehrt gewesen wäre, und ein Jude hätte einen Araber in einer jüdischen Stadt attackiert? Präsident Peres hätte den Täter scharf angeklagt, Justizministerin Lipni hätte neue Gesetze gefordert und die Oberrabbiner hätten das Opfer besucht. Aber wenn ein Jude angegriffen wird, tut man so, als sei nichts geschehen und die Scheinheiligkeit regiert. Wir fordern, dass den Angreifer die volle Härte des Gesetzes trifft.“

 

Zum Ansehen des Videos nach unten scrollen.

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