Deutscher wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt

 

 

 

Malaysia gilt als eines der asiatischen Ländern mit den härtesten Strafen bei Drogendelikten. Jetzt ist ein Deutscher wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt worden.

 

Warnung vor der Todesstrafe bei Drogendelikten

Foto: AFP In Malaysia steht auf Drogenschmuggel zwangsläufig die Todesstrafe. Das Bild zeigt ein Graffiti, das Touristen davor warnt

Wie es weiter hieß handelt es sich beim Täter um den 40-jährigen Bebou A. B., der aus Togo stammen und die deutsche Staatsbürgerschaft haben soll. Ihm drohe der Tod durch den Strang. Im islamischen Malaysia gelten Personen, die mit mehr als 50 Gramm Drogen aufgegriffen werden als Schmuggler, denen automatisch die Todesstrafe droht.

Jährlich mehr als 100 Todesurteile im Jahr

Zwei weitere Deutsche afghanischer Abstammung wurden Anfang des Jahres nach einem Drogenprozess freigesprochen. Sie waren beschuldigt worden, 2012 zehn Kilogramm Crystal nach Malaysia geschmuggelt zu haben. Die beiden befinden sich nach Angaben des Anwalts Karpal, der auch sie vertritt, weiterhin in Haft und warten dort auf die Entscheidung eines Berufungsgerichts.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International werden 70 Prozent der Todesurteile in Malaysia wegen Drogenschmuggels verhängt. Jährlich werden demzufolge in dem südostasiatischen Land mehr als 100 Todesurteile ausgesprochen. Allerdings werden nur wenige vollstreckt. Die Schmuggler stammten selten aus Industrienationen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s