NAI – Nachrichten aus Israel Dienstag, 13. August 2013

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Iron Dome fängt Rakete auf Eilat ab

Dienstag, 13. August 2013 |  nai news
Das Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eiserne Kuppel) hat in der Nacht zum Dienstag eine Rakete abgefangen, die auf Israels südlichste Stadt Eilat abgeschossen worden war und bewohntes Gebiet getroffen hätte. Eine Sirene löste Alarm aus, kurz darauf vernahmen Anwohner zwei laute Explosionen. Zwei Menschen mussten wegen Panikattacken ärztlich behandelt werden. Die Armee und die Polizei durchkämmten das Gebiet, fanden jedoch keine Hinweise auf weitere Raketeneinschläge.

In den palästinensischen Medien hieß es, die extremistische Salafistengruppe Ansar Bayt Al-Maqdis, die auf der Sinai-Halbinsel aktiv ist, sei für den Raketenangriff auf Eilat verantwortlich. Letzten Freitag waren fünf Mitglieder dieser Gruppe bei einem Drohnenangriff nahe der Grenze zu Israel ums Leben gekommen (Israel Heute berichtete).

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Apfel Top – Honig Flop

Dienstag, 13. August 2013 |  nai news

Das jüdische Neujahr Rosch Haschana steht vor der Tür und mit ihm die Zeit, in der traditionell Honig und Apfel gereicht werden. Israelischen Medienberichten zufolge ist die Qualität der Äpfel des Heiligen Landes in diesem Jahr besonders gut. 15.000 Tonnen an Äpfeln werden zu Rosch Haschana verkauft werden, 100.000 werden in Israel während des Jahres an den Mann gebracht.

Israels Apfelernte ist 700 Mio. Schekel (150 Mio. Euro) wert und die meisten Apfelbäume gibt es auf dem Golan oder in Galiläa. 7000 Tonnen der Frucht werden jedes Jahr exportiert.

Im Gegensatz zur Apfelernte fallen die Honigerträge dieses Jahr jedoch nicht so gut aus. Da es zwischen Februar und April nicht allzuviel regnete, wuchsen weniger wilde Blumen, was zu einem Rückgang der Honigernte von sechs Prozent führte. Die Preise für Honig sind dementsprechend gestiegen. Während Rosch Haschana werden im Heiligen Land 1600 Tonnen an Honig verzehrt; im Vergleich: 4000 Tonnen sind es ganzjährig.

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Kurznachrichten

Dienstag, 13. August 2013 |  nai news

JERUSALEM: Ministerpräsident Netanjahu hat sich, obwohl gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen, mit dem deutschen Außenminister Guido Westerwelle in seiner Residenz getroffen. Besprochen wurde die Diskriminierung Israels durch die EU und ein 80 Milliarden Euro Horizon-Projekt der EU, bei dem alle israelischen Einrichtungen und Firmen, die jenseits der 67er Grenze und in Ost-Jerusalem liegen, nun nicht mehr von der EU gefördert werden sollen, weil sie nach den neuen EU-Richtlinien nicht mehr zu Israel gehören. Israel will in diesem Projekt 600 Mio. Euro investieren. Netanjahu erklärte, dass die EU damit den Arabern in die Hände spiele und den Friedensprozess untergräbt.

NAZARETH: Bishara Shlayan, ein arabischer Christ aus Nazareth, hat eine neue christlich-arabische Partei mit dem Namen „Bnei Brit“ – „Söhne des Bundes“ gegründet. Eines der Ziele Shlayans ist die Errichtung einer arabisch-christlichen Siedlung im sogenannten Westjordanland, die offen für alle sei. Shlayan bezeichnet die antiisraelischen EU-Richtlinien in einem Interview als kontraproduktiv.

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