NAI – Nachrichten aus Israel Mittwoch, 24. Juli 2013

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Palästinenser klagen Israel vor den Vereinten Nationen an

Mittwoch, 24. Juli 2013 |  NAI-Redaktion
Der Vertreter der Palästinenser bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, hat Israel „Kriegsverbrechen“ vorgeworfen. Bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrates in New York erklärte Mansour, Israel baue weiterhin Siedlungen im Westjordanland, beschlagnahme Land, vertreibe die Bewohner und unterstütze jüdische Extremisten, die Palästinenser „terrorisierten“. Beobachter sehen in Mansours Rede eine gezielte Provokation vor dem Beginn der neuen Friedensgespräche.

Der Palästinenser-Vertreter unterstrich, die Basis für alle Gespräche mit Israel seien die Grenzen von 1967. Jerusalem sei die Hauptstadt Palästinas. Die jüdischen Siedlungen bezeichnete Mansour als „Haupthindernis für den Frieden“ und „Sabotage an einer Zwei-Staaten-Lösung“. Lob gab es von Mansour für die Entscheidung der Europäischen Union, jüdische Siedlungen in den Palästinensergebieten von allen finanziellen Förderungen auszuschließen.Widerspruch erhob Israels UN-Botschafter Ron Prosor. Er unterstrich, die Entscheidung der Europäer habe den amerikanischen Friedensbemühungen geschadet. Prosor kritisierte die „einseitigen UN-Berichte“ über den israelisch-palästinensischen Konflikt. Darin werde jede Terrasse erwähnt, die von Juden im Westjordanland gebaut werde. Terrorattacken gegen Juden würden jedoch komplett verschwiegen. Der Sicherheitsrat habe kein Wort darüber verloren, dass sich der palästinensische Terror zwischen 2011 und 2012 verdoppelt habe.

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Eltern von Terror-Opfern bitten: Lasst die Mörder im Gefängnis!

Mittwoch, 24. Juli 2013 |  Tommy Mueller
Israel will 82 inhaftierte Palästinenser freilassen. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden für die neuen Friedensverhandlungen. Die betroffenen Gefangenen saßen bis zu 30 Jahre lang im Gefängnis, die meisten von ihnen sind Mitglieder der Fatah. Im Verteidigungsministerium glaubt man nicht, dass sie zukünftig ein Sicherheitsrisiko darstellen. Doch gegen die Pläne regt sich Widerstand, sowohl im Parlament als auch bei den Angehörigen von Terroropfern. Die Vorsitzende des Innenausschusses, Miri Regev, unterstrich: „Ein Terrorist sollte für den Rest seines Lebens eingesperrt bleiben.“ Elijahu Kremni, dessen Sohn Ronen vor 23 Jahren zusammen mit einem Freund ermordet wurde, richtete einen eindringlichen Appell an die Sicherheitsbehörden: „Im Namen der trauernden Hinterbliebenen, im Namen aller, deren Herz noch immer blutet: Bitte denkt darüber nach, die Freilassung zu stoppen.“

Die Mörder von Ronen und seinem Freund Lior wurden gefasst und zu viermal lebenslänglicher Haft verurteilt. Sie stehen auf der Liste von Straftätern, deren Freilassung die Palästinenser nun fordern. Aus Sicherheitskreisen hieß es, jeder der 82 Gefangenen auf der Liste habe jüdisches Blut an seinen Händen.

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Kurznachrichten

Mittwoch, 24. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

+++ Hetze gegen Israel: Nachdem ein jüdischer Wachmann am Dienstag in einem Bürogebäude einen Rechtsanwalt und dessen Tochter erschossen hatte (israel heute berichtete), meldeten türkische Medien, ein Israeli habe auf offener Straße zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren umgebracht. Dazu wird ein Foto von schwer bewaffneten israelischen Soldaten vor einem arabischen Laden gezeigt. Die Falschmeldung wurde bereits von deutschen Medien aufgegriffen – die Wahrheit interessiert offenbar nicht. +++ Israels Staatspräsident Shimon Peres hat der englischen Königsfamilie zur Geburt des „Royal Baby“ gratuliert. Der Sohn von Herzogin Kate und Prinz William bekam von Peres einen blau-weißen Strampelanzug mit der Aufschrift „From Israel with love“ geschenkt. Peres schrieb dem kleinen Prinzen, er möge 120 Jahre alt werden. Die ganze jüdische Nation wünsche „Masel tov – viel Glück.“ +++ Am Dienstag sind 231 junge Juden aus New York in Israel eingewandert. Im Rahmen der „Nefesh B`Nefesh- Aktion“ werden junge jüdische Familien in Israel integriert. In diesem Jahr sind über diese Aktion bereits 2.500 Juden ins Heilige Land gekommen. +++ Ein amerikanisches Gericht in Columbia hat verfügt, dass im Pass amerikanischer Staatsbürger, die in Jerusalem geboren wurden, nicht mehr als Herkunftsland der Name „Israel“ stehen darf. Nach Meinung des Gerichts gehört Jerusalem nicht zu Israel. +++

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Israel-Video des Tages: Aktuelle Fernsehnachrichten

Mittwoch, 24. Juli 2013 |  Tommy Mueller

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um die aktuellen Friedensgespräche und die Entdeckung von Überresten, die Archäologen für den Palast von König David halten.

Zum Ansehen des Videos nach unten scrollen.

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