Amerika tritt dem Jihad bei

 

Amerika tritt dem Jihad bei

EuropeNews • 22 Juli 2013
Orginal: America Joins the Jihad; Von Clare M. Lopez
Übersetzt von Anja Freese

”Köpft all jene, die den Propheten beleidigen.” Der ”Istanbul Prozess“, in dem das US-Außenministerium eine führende Rolle einnimmt, zielt auf eine gemeinsame internationale Gesetzgebung ab, die die Meinungsfreiheit in Bezug auf den Islam beschneiden würde. (Quelle: WikiMedia Commons)Anstatt eine feste Verteidigung amerikanischer Prinzipien, basierend auf der Verfassung und den zehn Zusatzartikeln (Bill of Rights), zu demonstrieren, ist die gesamte Führung des US-Sicherheitsdienstes unter diesem Versuch die Regierung zu bestechen, einfach eingeknickt.

Das FBI hat den Forderungen der Jihadisten unterwürfig nachgegeben und sein Anti-Terror- Lehrmaterial von hunderten von Seiten gereinigt, die eine nicht genannte Gruppe für „moslemfeindlich hielt“. Nächste Forderung? Die Streichung der HAMAS von US-amerikanischen Liste für ausländische Terroristen Organisationen.

Es geht nicht nur darum, dass sich die Regierung der Vereinigten Staaten mit den eingeschworenen Vorreitern des islamischen Jihads, die Muslimbruderschaft, auf eine Linie gestellt hat. Oder, dass sie amerikanische Truppen in die Schlacht einbringen, wie in Libyen und vielleicht auch bald in Syrien, um den Sieg der mit al-Qaeda verbundenen Milizen zu sichern.

Auch geht es nicht nur darum, dass, wann immer eine Möglichkeit auftauchte, sich die USA willentlich auf die Seite der Jihad und Scharia befürwortenden Kräfte stellte und gegen die Stimmen der zivilisierten Gesellschaft und aufrichtigen Demokratie.

Dies taten sie im Iran 2009, im syrischen Bürgerkrieg, oder im vor- und postrevolutionären Ägypten. Die derzeitige US-Regierung hat es tatsächlich geschafft von einer Seite zur anderen zu springen, von „für die Leute auf der Straße“ zu „gegen die Leute auf der Straße“.

Dies wurde vor kurzem, Ende Juni 2013, offensichtlich, als sich die Proteste gegen das inkompetente unterdrückerische Regime des ägyptischen Präsidenten aufbauten.

Für die für den 30. Juni geplanten Demonstrationen hatte die US-Botschafterin für Ägypten, Anne Patterson, gemäß Berichten, den koptischen Papst Tawadros II. „gedrängt, dass die Kopten sich nicht beteiligen“ und scheinbar hatte sie dies auch bei anderen Gruppen getan. Vor zwei Jahren wurde von solch einer Aufforderung nicht berichtet, als die Anhänger der Muslimbruderschaft auf den Tahrir Platz drängten, um den Rücktritt das Langzeitverbündeten Hosni Mubarak zu fordern.

Auch hat Botschafterin Patterson die Regierung von Mursis Muslimbruderschaft nicht gedrängt, die Macht an den Jahrzehnte langen Verbündeten, Hosni Mubarak, zurückzugeben, als Demonstrationen im Februar 2011 das ägyptische Militär veranlassten, diesen aus dem Amt zu heben.

Sie hat sogar noch nicht einmal protestiert, nachdem Mursi dem Militärkommando im August 2012 unverblümt die Macht abgenommen hatte. Allerdings hat sie, gemäß Berichten, Druck auf das ägyptische Militärkommando ausgeübt ,Mursi wieder einzusetzen, als das Militär die Macht am 3. Juli erneut übernahm, was geschah, um das Chaos von den Straßen zu entfernen, indem man Mursi dem Amt enthob.

Was diese Politik sie schmerzhaft offen legt ist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika offensichtlich die Kernprinzipien ihrer Gründungsväter aufgegeben und vor den Kräften des Jihads und der Scharia kapituliert haben.

Die Vision von Amerika als „der leuchtenden Stadt auf dem Hügel“, eine außergewöhnliche Nation, deren Führung die natürlichen Rechte des Individuums gegen eine die Freiheit zerstörende, unterdrückerische, totalitäre Theokratie verteidigt, hat sich, für den Moment zumindest, zu einer anderen Vision korrumpieren lassen:

Der Vision von einem Amerika als Macht die für jeden Schaden auf der Welt verantwortlich ist, die sich für ihre Einzigartigkeit entschuldigt, ihre Freunde und Verbündeten im Stich lässt, ihre Feinde ermutigt und einseitige Abrüstung anstrebt, um so der Sehnsucht seines Präsidenten eher zu genügen, einfach nur ein „Weltbürger“ zu sein.

Die Jahre von 2009 bis 2013 waren Zeugen einer Überarbeitung der Karte des Mittleren Ostens und der Region Nord Afrikas (MENA).

Die treibenden Kräfte hinter dem islamischen Aufstand waren in der Tat mächtig. Schon seit Sommer 2010 hatten al-Qaeda und die Muslimbruderschaft angefangen ihre Taktiken und ihr Timing synchron abzustimmen, was zuvor nur durch ihre identische islamische Ideologie charakterisiert war.

Als sich der Aufruf zum Jihad in der 2010-Juli-Ausgabe des al-Qaeda Magazins Inspire und die Antwort darauf, die Erklärung zum Krieg für den Islam (Jihad) durch den obersten Führer der Muslimbruderschaft, Muhammed Badi, im späten September 2010 zusammentrafen und dazu auch noch Al-Azahr eine Fatwa zur Genehmigung des offensiven Jihads ausrief, da gab es niemanden, der fähig war, sich wirksam gegen die Flutwelle der populären pro-Scharia-Stimmung zu stellen.

Dies geschah Aufgrund des Fehlens irgendeiner ernsthaften Vorarbeit im Verlauf der vorangegangenen Jahre durch die USA, sei es offiziell oder durch NGOs, zur Stärkung echter pro-demokratischer Kräfte. Vielleicht hätte tatsächlich auch niemand diese lang unterdrückte Sehnsucht nach islamischem Recht aufhalten können.

Aber die USA haben es nicht einmal versucht. Ganz im Gegenteil, die derzeitige Regierung scheint durchgängig und wiederholt ganz eifrig auf die Forderungen nach einer Revolution vom obersten islamischen Gelehrten der Muslimbruderschaft, Yousef al-Qaradawi, eingegangen zu sein. Als al-Qaradawi sagte, dass Mubarak zu gehen hätte, wartete die USA ganze drei Tage, bis sie den jahrzehntelangen Hauptverbündeten Amerikas im Mittleren Osten vor den Bus warfen.

Als al-Qaradawi die libyschen Rebellen dazu aufrief Muammar Gaddafi zu töten, damit die so genannten al-Qaeda Jihadisten aus seinen Gefängnissen raus kämen, um die Revolution zu unterstützen, hat die USA die westliche Militärkampagne angeführt. Dies hat al-Qaeda, die Muslimbruderschaft und Chaos nach Libyen gebracht.
Und als al-Qaradawi Anfang Juni 2013 einen Aufruf zum Jihad in Syrien herausbrachte, hat die USA schnell eine Einladung an Abdullah bin Bayyah (al-Qaradawis Vize Präsident in der International Union of Muslim) verschickt. Abdullah bin Bayyah sagte einem Al Jazeera Reporter, dass „wir von Washington verlangen eine größere Rolle in [Syrien] zu spielen.“

Die USA brauchten weniger als eine Woche, um nach al-Qaradawis Fatwa, die Genehmigung für verstärkte militärische Hilfe für die von al-Qaeda und der Muslimbruderschaft dominierten Rebellen bekannt zu geben. Die Genehmigung des Weißen Hauses kam nach nur einem einzigen Tag, nachdem bin Bayyah sich mit der Nationalen Sicherheit und anderen hohen Beamten der Regierung getroffen hatte.

Wenn man nach Erklärungen und Gründen für solch ein erstaunliches Verhalten der ehemaligen Führer der Freien Welt sucht, dann müssen „die katastrophalen Freundschaftsbemühungen der US-Regierung um die Muslime“, gemäß Patrick Poole, an der Spitze der Liste stehen.

Unglücklicherweise für uns, hat sich das, was als rationales Auswählen des geringeren der zwei Übel gedacht war, nämlich die „guten Jihadisten“(die Muslimbruderschaft) vor den „bösen Jihadisten“(al-Qaeda) zu bevorzugen, stattdessen, als nachteilig und gefährlich für die nationale Sicherheit der USA herausgestellt. So, wie der islamische Feind es geplant hat.

Aufgrund von Angst vor noch mehr Gewalt und Terror wurden wir in dumme Beziehungen mit den in Armani gekleideten und sanft sprechenden Lieferanten des „Zivilisations-Jihads“ getrieben. Diese verlangen die Neutralisierung unserer nationalen Sicherheit und so haben wir offiziell unsere Lexika und Trainingsmaterialien zur Bekämpfung des Terrorismus gesäubert, unsere fähigsten Lehrer der islamischen Lehre auf eine Schwarze Liste gesetzt und sie beruflich an den Rand gedrängt. Dadurch haben wir jede Fähigkeit zerstört, dem islamischen Terror in der ideologischen Vor-Angriffsphase zuvorzukommen.

Das Blutbad am 15. April 2013 beim Boston Marathon ist Beweisstück Nummer 1 für die katastrophalen und unvermeidlichen Folgen im eigenen Land durch diese fehlgeleitete Politik. Im Ausland trägt die unverschämte Umarmung der amtierenden Regierung mit den jihadistischen Kräften in bedeutender Weise zum Vormarsch des islamischen Rechts in der MENA Region bei, während die mutigen Moderaten ihrem Schicksal überlassen werden.

Keine dieser katastrophalen Veränderungen nützt der nationalen Sicherheit der USA oder der unserer Freunde und Verbündeten.

Weit davon entfernt das Heimatgebiet gegen weiteren islamischen Terror zu impfen, hat uns die gelähmte Antwort der amtierende Regierung auf eine direkte feindliche Bedrohung, wie z.B. die Institutionalisierung der zunehmend kuscheligeren Beziehung zwischen der US-Regierung und der Muslimbruderschaft, nur die Verachtung unserer muslimischen und nichtmuslimischen Gegner eingebracht. Dazu hat dies das Land für weiteren Terrorismus weit geöffnet.

Die Körpersprache vom starken Mann Russlands, Vladimir Putin, bei seinem G8-Gipfeltreffen im Juni 2013 mit Obama, hätte ausreichend sein müssen, um das voraussehbare „Njet“ aus Moskau zu erahnen, als vorgeschlagen wurde, dass der flüchtige Informant von der National Security Agency (NSA), Edward Snowden, am Flughafen von Sheremetyevo in ein Flugzeug Richtung Heimat gesetzt werden sollte.

Schlimmer noch, es wird jetzt zunehmend schwieriger verstärkte Jihadisten-Aktivität zu erkennen. Dazu ist es sogar von der offiziell vertretenen Politik innerhalb des US-Militärs und den Sicherheitsbehörden verboten, auf Hinweise zu reagieren bevor eine Attacke kommt. Es wird noch mehr Taten von fard ‚ayn [Einzel-Jihad] geben, genau wie al-Qaeda es ermutigt.

Die wachsenden Forderungen, die der US-Führung von ihren „Partnern“ im Rahmen der Muslim-Freundschaft vorgelegt werden, führen nur in eine Richtung: Einwilligung zur islamischen Eroberung und Ausdehnung in der MENA Region, begleitet vom vollständigen Abzug aller US-Truppen, sowohl zivil als auch militärisch, aus angeblich „muslimischen Gebieten“.

Das Versagen, in ausreichender Weise den muslimischen Forderungen nachzukommen, wird in der wiederholten Ausführung von Terrormaßnahmen resultieren, bis jener Zustand von Unterwerfung erreicht ist, über welchen der Brigadegeneral S.K.Malik in seinem Handbuch „The Quranic Concept of War“ von 1979 schrieb:

„Schrecken in die Herzen der Feinde schlagen“ ist nicht nur ein Mittel, es ist das Ziel selber. Sobald ein Zustand des Schreckens im Herzen des Gegners erlangt wurde, gibt es kaum noch etwas, was erreicht werden muss.
Eine Reihe von Forderungen, einige sogar unglaublicherweise per Einladung und persönlich überbracht, sind schon dargestellt worden.

Omar Abdel Rahman, bekannt als der blinde Scheich, ein renommierter islamischer juristischer Gelehrter und Emir(Führer) der ägyptischen Gama’at al-Islamia Terrorgruppe, sitzt in den USA eine lebenslängliche Haftstrafe ab, nachdem er aufgrund von Terrorvorwürfen verurteilt worden war. Diese Vorwürfe gründeten sich auf seine Führungsrolle einer Jihadisten-Zelle.

Er war verantwortlich für die Bombardierung des World Trade Centers im Jahre 1993 sowie für andere Pläne, wie simultane Bombenanschläge, die auf Wahrzeichen in New York abzielten, wie dem Holland und dem Lincoln Tunnel, dem United Nations Complex, der George Washington Brücke und anderen.

Nach seiner erfolgreichen Verurteilung durch das Team des Department of Justice, geführt von Andrew McCarthy, hat Abdel Rahman eine Fatwa veröffentlicht, die Osama bin Laden öffentlich als schariakonforme Rechtfertigung für die Angriffe auf das World Trade Center am 11. September 2011 nennt. Den Forderungen der Gama’at al-Islamia zur Freilassung von Abdel Rahman wurde durch das Massaker an Touristen in der ägyptischen Stadt Luxor Nachdruck verliehen. Im darauf folgenden Jahr, 1998, trat die islamische Gruppe der formalen Kriegserklärung bin Ladens und al-Qaedas gegen die USA bei. Wie man erwarten konnte, befindet sich die Gama’at al-Islamia auf der US-Liste für ausländische Terroristen Organisationen.

Auch wenn Hani Nour Eldin als Mitglied der Gama’at al-Islamia und Verbündeter von al-Qaeda auf der US-Liste für ausländische Terrororganisationen steht, konnte dies die Ausgabe eines US-Visums Ende Juni 2012 für ihn nicht verhindern. Somit konnte er nach Washington D.C. kommen, um die Einladung für ein Treffen mit Beamten des National Security Council [NSC] anzunehmen. Somit konnte er persönlich eine förmliche „Nachfrage“ bezüglich der Freilassung des blinden Scheichs überbringen.

Der damalige gewählte ägyptische Präsident der Muslimbruderschaft, Mohammed Mursi, folgte eine Woche später mit seiner eigenen Bitte nach Freilassung des blinden Scheichs. Als sich der 11. September jenen Jahres näherte, war der blinde Scheich der Freilassung immer noch nicht näher. So rief die Gama’at al-Islamia am 30. August Pläne massive Demonstrationen vor der US-Botschaft in Kairo am 11. September aus.

Obwohl die öffentliche Aufmerksamkeit, welche auf das billige Youtube Video über das Leben Mohammeds folgte, rasende Demonstranten dazu antrieb die Botschaft zu stürmen, seine Mauern zu durchbrechen und die amerikanische Flagge herunterzureißen, blieb die Forderung nach der Freilassung des blinden Scheichs.

Das gleiche Youtube Video, „The Innocence of Muslims“, sollte dann tatsächlich seine eigene Rolle in den Wechselgebeten muslimischer Forderungen spielen. Nachdem die Jihadisten von al-Qaeda die US-Vertretung in Bengasi, Libyen, in der Nacht vom 11. September 2012 angegriffen und dabei den Botschafter Christopher Stevens, den Diplomaten Sean Smith sowie die ehemaligen Navy SEALs Glenn Doherty und Tyrone Woods getötet hatten, hat die amtierende US-Regierung hastig eine erlogene Geschichte für den öffentlichen Konsum zusammengebraut:

Sie behauptete fälschlicherweise wochenlang, dass es das Youtube Video war, das den Angriff ausgelöst hat. (Ganz nebenbei bemerkt ist bei diesen Mordfällen die einzige Person, die bis jetzt eingesperrt wurde, der Filmproduzent.)

Zusätzlich zur Ablenkung der Aufmerksamkeit von der früheren engen Zusammenarbeit des Außenministeriums mit Ansar al-Sharia und anderen Jihadisten (welche tatsächlich verantwortlich für die Morde an den vier Amerikanern und der Zerstörung der offiziellen diplomatischen US-Vertretung in dieser Nacht waren), diente die Schuldzuweisung in Hinsicht auf den Film der Erfüllung islamischer Forderungen, gemäß derer die USA die Kritik am Islam kriminalisieren sollten.

Seit 2011 hat die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton in enger Zusammenarbeit mit der Organization of Islamic Cooperation [OIC] daran gearbeitet durch den „Istanbul Prozess“ den Beschluss 16/18 des Menschenrechtsrates der UN umzusetzen. Dieser Beschluss ist eines der Hauptmittel, welches darauf abzielt die Beschneidung der Meinungsfreiheit der Amerikaner und aller anderen Menschen weltweit per Gesetz festzulegen. Istanbul Prozess ist der Name für die Bemühungen der Führungsebene der OIC, die darauf abzielen, eine Gesetzgebung auf internationaler Ebene zu erreichen, die die Meinungsfreiheit gegenüber dem Islam beschränken soll.

Der Auslöser für den Istanbul Prozess ist das Versprechen des amerikanischen Außenministeriums eine führende Rolle bei einer Reihe von Treffen der OIC auf Ebene der Außenminister einzunehmen. Das erste davon wurde in Istanbul im Dezember 2011 abgehalten und vom US-Außenministerium geleitet. Gemäß Berichten war das Thema des 3 bis 4 Tage dauernden Arbeitstreffens hinter verschlossenen Türen „Islamophobie“. Ebenso wurde die Frage bearbeitet, wie man bestimmte Taktiken einführen könne, die sicherstellen sollen, dass Islam nicht diffamiert wird.

Ein Weg dies zu erreichen besteht darin, festzulegen, dass jede Äußerung, die „für Muslime ein Beleidigt-sein verursachen kann“ – (was die legale Scharia-Definition für Beleidigung und üble Nachrede ist (siehe Umdat al-Salik, r2.2)) – eine Anstachelung zur Gewalt darstellen könne. Dazu will man „einen sog. Konsequenzentest“ einführen. Ein erschreckender Ausblick:

Wenn das Kriterium für die Bestimmung zur „Anstachelung zu unmittelbar drohender Gewalt“ einem neuartigen „Konsequenzentest“ unterliegt, dann ist dies nichts anderes als eine Einladung für Muslime ständig „Tage des Zorns“ zu veranstalten. Und zwar als Folge geringster Wahrnehmungen von Beleidigungen durch westliche Blogger, Gelehrte oder Gäste in einer Radio Sendung.

Die letztgenannten werden dann alle gesetzlich für die Verursachung von Zerstörung verantwortlich gemacht. Möglicherweise sogar dann, wenn das, was sie gesagt haben, bloß eine Tatsache ist. Die Folgen einer solchen verordneten Zügelung für die Meinungsfreiheit wären erschreckend (was es auch sein soll).

Wie wir in Bengasi am 11. September 2012 gesehen haben, ist dies genau das, was die Regierung Obamas pflichtbewusst durchgesetzt hat. Diese Vorgehensweise wurde innerhalb weniger Tage von einem internationalen Netzwerk wieder aufgegriffen. Dieses bestand aus in den USA ansässigen Verbündeten der Muslimbruderschaft, dem Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu der OIC, einem Festzug von OIC-Mitgliedstaaten, sowie dem Präsidenten der Vereinigten Staaten selbst.

Sie alle machten einige Wochen später diesbezüglich ihren Gang in eigener Sache zu den Mikrophonen der UN Generalversammlung, um strengere Begrenzungen für die Meinungsfreiheit zu fordern. In einer erstaunlichen Verbeugung vor dem islamischen Recht gegen Beleidigung, erklärte Obama, dass „die Zukunft nicht denen gehören darf, die den Propheten des Islam verleumden.“

Die Meinungsfreiheit ist in den USA bis jetzt noch nicht per Gesetz verboten worden, aber es wird in diese Richtung gesteuert.

2011 war ein Ausschlaggebendes Jahr für den Ersten Verfassungszusatz. Denn es hat sich eine Strömung zur Überarbeitung des staatlichen Curriculums zum Thema des islamischen Terrorismus aufgebaut. Angetrieben wurde dies von Gruppen, die nach Veränderung des FBI-Trainings zum Thema Islam schreien.

Hierunter sind die Vorreitergruppen der Muslimbruderschaft und ihren Tochtergesellschaften, wie die Islamic Society of North America [ISNA] und der Muslim Public Affairs Council [MPAC], welche beide treibende Kräfte für die Scharia in den linken Medien sind, genauso wie Spencer Ackermann von der Zeitschrift Wired.

Dieses Geschrei war sicherlich der Anlass für Weitergehendes: Am 19. Oktober 2011 hat eine Gruppe von 57 Unterzeichnern, die die Muslimbruderschaft der USA und andere islamische Gruppen repräsentierten, einen Brief an John Brennan (damals im Amt des Assistant to the President for Homeland Security and Counterterrorism und Deputy National Security Advisor) gesendet.

Der Brief listete ihre angeblichen „Sorgen“ auf, welche sich meist auf Gefühle von „Beleidigung“ beziehen.

Anbei war eine Liste mit, unter anderen, diesen Forderungen:

1. Überprüfen Sie alle Ausbilder und Trainingsmaterialien in Regierungseinrichtungen, einschließlich aller benutzten FBI-Geheimdienstprodukte, wie das FBI-Intranet, die FBI-Bücherei und die JFFT-Ausbildungsprogramme; die Programme für US-Anwälte; das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten, das Verteidigungsministerium, das Intranet des US-Militärs, Büchereien und Trainingsmaterialien, Einsatzmittel und Experten.

2. Reinigen Sie alle Ausbildungsmaterialien des Bundes von Vorurteil behafteten Materialien.

3. Setzen Sie ein zwingendes Fortbildungsprogramm für FBI Agenten, Offiziere der US-Armee und allen staatlichen und lokalen Gesetzesvollstreckern durch, welche eine mit Vorurteilen behaftete Ausbildung durchlaufen haben.

4. Stellen Sie sicher, dass Personalkontrollen durchgeführt werden und dass alle Ausbilder und Angestellten des Staates, welche Ausbilder und Ausbildungsmaterialen mit Vorurteilen unterstützen, wirksam diszipliniert werden.

Anstatt eine starke Verteidigung amerikanischer Prinzipien, basierend auf der Verfassung und der Freiheitsurkunde (Bill of Rights), zu demonstrieren, ist die gesamte Führung der Nationalen Sicherheit der USA in Scharen vor diesem freimütigem und offensivem Versuch eingeknickt, die Regierung zu bestechen. Während der folgenden Monate hat das FBI den Forderungen der Jihadisten untertänig nachgegeben.

Es reinigte sein Curriculum zur Terrorismusbekämpfung von hunderten von Seiten und Darstellungen, welche eine unbekannte Gruppe von Fachexperten (der Muslimbuderschaft?) für „beleidigend für Muslime“ einstufte. Andere Einrichtungen und Abteilungen folgten dem Prozess.

Im April 2012, hat der ahnungslose junge Schreiberling vom Magazin Wired, Spencer Ackermann, der offensichtlich blind ist für die Auswirkungen der staatlichen Kontrolle über die Meinungsfreiheit, herausgekräht, dass General Martin E. Dempsey, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, dem gesamten US-Militär angeordnet hat, sein Ausbildungsmaterial von Inhalten zu säubern, die Muslime beleidigend finden könnten.

Nicht ,das jemand denkt die große Säuberung von 2012 vervollständigt die Auflagenerfüllung bezüglich der Forderungen seitens der muslimischen Welt. Noch mal nachgedacht!

Der blinde Scheich verbleibt im medizinischen Zentrum für Gefängnisse der USA in Springfield, Missouri. Das Gefängnis in Guantanamo Bay bleibt in Betrieb. Bashar al-Assad regiert noch in Damaskus. Und die Meinungsfreiheit ist immer noch durch den ersten Zusatzartikel geschützt.

Die nächste Forderung allerdings, kommt schon um die Ecke: Gemäß einem Bericht vom 25. Juni 2013 des Investigative Project on Terrorism (IPT), hat Hamas-Führer Ghazi Hamad einem palästinensischen Nachrichtensender (Sky News Arabia) erzählt, dass er sich direkt mit Regierungsvertretern der USA getroffen habe. Diese standen „dem Weißen Haus nahe“ und waren bei Treffen der HAMAS mit europäischen Vertretern Anfang Juni 2013 anwesend.

Das Thema der Diskussion?

Die Streichung der HAMAS von der Liste ausländischer Terrororganisationen der USA.

 

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