AFD-BUNDESTAGSKANDIDAT ANGEGRIFFEN

 

Titel— 15 Juli 2013

AfD-Bundestagskandidat in Nürnberg tätlich angegriffen

Alternative für Deutschland (AfD) (Bild: blu-News)

Laut Pressemitteilung der Alternative für Deutschland (AfD) kam es in der Nürnberger Innenstand zu einem politisch motivierten Angriff auf einen Bundestagskandidaten der Alternative für Deutschland.

Der Direktkandidat der Partei für den Wahlkreis 244, Marcel Claus, sammelte an einem genehmigten Infostand in der Königsstraße/Ecke Luitpoldstraße Unterstützungsunterschriften für seine Kandidatur als ein offensichtlich dem linksradiakeln Spektrum angehörender Mann auftauchte und damit drohte, den Stand zu zerstören. Marcel Claus stellte sich daraufhin zwischen dem Unbekannten und den Infostand, worauf er von dem Mann tätlich angegriffen wurde. Claus ging zu Boden und wurde vom Täter mehrfach in den Kopf und die Schultern getreten. Erst als andere AfD-Mitglieder zu Hilfe eilten, ließ der Täter von seinem Opfer ab. Er konnte unerkannt fliehen.

Claus wurde mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch und mehreren Schürfwunden in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Inzwischen befindet er sich wieder zuhause, leidet aber noch unter starken Schmerzen. Er hat bei der Polizei Anzeige wegen politisch motivierter schwerer Körperverletzung gestellt.

Feige und infamer Angriff

Der Landesvorstand der Alternative für Deutschland verurteilt diesen Angriff als feige und infam. „Gewalt hat in der politischen Auseinandersetzung nichts zu suchen“, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende, Dr. Brigitte Stöhr. „Es ist unglaublich, dass es in diesem Land Menschen gibt, die auf die Bildung einer Partei aus der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft mit physischer Gewalt reagieren.“ Der Landesvorstand hofft, dass der Täter möglichst schnell gefasst wird.

Dies ist bereits das zweite Mal, dass ein Wahlkampfstand der AfD in der Nürnberger Innenstadt überfallen wird. Auch beim ersten Vorfall vor cirka drei Wochen, bei dem es nur zu Sachbeschädigungen kam, konnte der Täter unerkannt entkommen. Auch in Coburg wurde ein Infostand von einer jungen Frau, die sich als Sympathisantin des linksradikalen Spektrums zu erkennen gab, angegriffen.„

Demokratieverständnis bei einigen Gruppierungen unterentwickelt

Das Demokratieverständnis und die Toleranz für andere Meinungen ist offensichtlich bei einigen Gruppierungen in unserem Land stark unterentwickelt“, bedauerte Dr. Stöhr im Namen des Landesvorstandes.

„Leider wird in einigen Medien bewusst ein falsches Bild von der AfD gezeichnet. Dies führt offenbar dazu, dass manche Menschen mit fehlendem eigenem Urteilsvermögen aggressiv reagieren“, sagte Dr. Stöhr. Sie bat die Medien, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. „Die Alternative für Deutschland kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Wir lehnen Extremismus jeder Art entschieden ab.“ (BS)

Quelle: blu-News

 

 

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