Schneider auf dem Weg ins Verderben, kehr um!

 

Schneider: „Keine Zeitgeist-Surferei”

Nikolaus Schneider hat die Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Thema Familie verteidigt. Mit „Zeitgeist-Surferei” habe das Papier nichts zu tun, sagte der Ratsvorsitzende dem Evangelischen Presse-Dienst (epd).

Die Kirche sei kein Museum, sondern eine lebendige Größe, die das Evangelium unter die Leute bringe. „Das hat mit Zeitgeist-Surferei nichts zu tun”, sagte Schneider. Die Wirklichkeit familiären Lebens habe sich in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt. „Darauf reagieren wir, indem wir die gesellschaftliche Realität in Relation zum biblischen Zeugnis setzen und eine Diskussion über Konsequenzen führen.” Die breite Debatte über die EKD-Schrift überrasche ihn nicht: „Wer über Familie schreibt, der schreibt über Fragen, die Menschen bis ins Tiefste treffen können.” Das Papier sei aber eine Orientierungshilfe und keine lehramtliche Verlautbarung. „Wir erheben nicht den Anspruch, es gebe nur eine einzige mögliche Position zu den ethischen Fragen von Ehe und Familie. Das enttäuscht natürlich diejenigen, die von uns Eindeutigkeit erwarten nach dem Motto: So hat es zu sein und so habt Ihr um Gottes Willen zu leben.” 

Schneider sieht die verschiedenen Strömungen des Protestantismus in der Ad-hoc-Kommission, die die Schrift erarbeitet hat, vertreten: „Die Kommission hat einen Text erarbeitet, und dieser Text wurde diskutiert, sowohl im Kirchenamt der EKD als auch im Rat – dort mehrere Male. Damit wurde die Vielfalt des Protestantismus ins Gespräch gebracht.” Die Ökumene müsse Debatten, Verunsicherungen, Irritationen und „massive Verärgerungen” über die Orientierungshilfe ebenfalls aushalten. 

Die Kommission zur Erarbeitung des Familienpapiers sei seiner Meinung nach richtig zusammengesetzt gewesen. Dennoch würde er, wenn er noch einmal wählen könnte, zusätzlich akademische Exegeten hinzuzuziehen. Weiter erklärte er: „Ich würde außerdem darüber nachdenken, ob die Art und Weise, wie wir mit diesem Papier an die Öffentlichkeit gegangen sind, die richtige Form ist.” 

 

 

2 Antworten zu “Schneider auf dem Weg ins Verderben, kehr um!

  1. Abgesehen von Widersprüchen zu biblischen Aussagen und Befremden über die schnelle, zeitgeistangepasste Meinungsänderung der EKD, ist es eigentümlich, dass die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann scheinbar vergessen wurden und der wichtige „gegengeschlechtliche Spiegel“ nicht mehr in Betracht gezogen wird.
    Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

  2. Schneider ist wohl ein Feigling weil er nicht den Mut hat gegen die Politik sich zu wehren.

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