Gotteslästerung Pur – Das Apostolische Glaubensbekenntnis Von Theologen erklärt

„Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde.“

Ich sehe zwischen Evolution und Schöpfung, wie sie in der Bibel steht, keinen Unterschied. Die biblische Schöpfungsgeschichte ist eine Erzählung, kein naturwissenschaftliches Programm.
Margot Käßmann idea 25/08

Wir lehnen eine Bibelsicht ab, der zufolge die Schöpfungszeugnisse den gleichen Stellenwert wie die Jesusbotschaft haben.
Christoph Morgner Präsesbericht 1995

Es ist ein Denkfehler, die biblischen Schöpfungsberichte als Weltent-stehungsmodelle zu lesen.
Kirchenpräsident Hermann Barth EiNS 12/06

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist für mich das Murmeln einer antiken Religion. Ich würde es sofort abschaffen.
Prof. Gerd Lüdemann idea 8/96

Da die Welt durch Evolution entstanden ist, muss man das Reden über den Schöpfer und die Schöpfung ändern. Ich glaube nicht an den Allmächtigen.
Superintendent Burkhard Müller idea 23/11

Ich habe keine persönliche Gottesvorstellung mehr. Gott ist weder Vater noch Mutter, und sogar dass er ein Schöpfer ist, ist nur eine Metapher.
Pfarrer Werner Küstenmacher idea 5/13

„… und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.“
Jesus war ein jüdischer Wanderprediger, der das Anbrechen des Gottesreiches erwartete und sich dabei bitter getäuscht hat. Er hat sich vermutlich nicht als Messias verstanden und wollte auch keine neue Religion gründen.
Heinz-Werner Kubitza idea 16/11

Im Neuen Testament wird Jesus Christus in unvergleichlicher Weise mit Gott verbunden gesehen; eine Aussage, nach der er selbst Gott sei, kann aber keinesfalls als neutestamentliche Lehre aufgefasst werden.
Prof. Jürgen Ebach „Bibel und Gemeinde“ 1/07

Nach Erkenntnissen der historisch-kritischen Forschung gibt es nur 21 Sätze, die tatsächlich von Jesus stammen. Alles andere kann man auf die Seite legen.
Pfarrer Claus Petersen idea 12/00

Wenn Jesus heute leben würde, wäre wahrscheinlich auch sein Verständnis von Sexualität das von heute. Insofern nehme ich an, dass er nicht gegen Homosexualität wäre.
Kirchenpräsident Peter Steinacker idea 1-2/03

„…empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,“
Es gab vermutlich nur sehr wenige Zeugen für die Unversehrtheit des Jungfernhäutchens in der Heiligen Nacht. Die Jungfräulichkeit der Maria, biologisch verstanden, ist also eine Fehlanzeige.
Pfarrerin Barbara Lötzsch „Der Sonntag“ 20. 12. 09

Die Jungfrauengeburt Jesu ist eine fromme spätere Legende.
Superintendent i. R. Herbert Koch idea 23/11

Die Behauptung, dass Gott Mensch geworden ist, ist nicht paradox, sondern sinnlos.
Paul Tillich „ichthys“ 7/90

Dass die Jungfrauengeburt nicht historisch ist, ist feste protestantische Überzeugung. Aber es ist kein Problem, einerseits überzeugt zu sein, dass es keine Jungfrauengeburt gegeben hat und andererseits das Glaubensbekenntnis zu sprechen „geboren von der Jungfrau Maria.“
Prof. Andreas Lindemann „Spiegel“ 50/99

„…gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,“
Jesus hielt sich selbst nicht für den Sohn Gottes, auch verstand er seinen Tod nicht als Sühnetod für die Sünden der Menschen.
Prof. Andreas Lindemann „Spiegel“ 50/99

Gott braucht kein Sühnopfer. Es muss ja nicht sein Zorn durch unschuldiges Leiden besänftigt werden. Pfarrer sind frei, den Kreuzestod Jesu in ihren Predigten unterschiedlich zu deuten.
Präses Nikolaus Schneider idea 14/09

Jesus darf nicht als der große Retter verstanden werden. In manchen Köpfen schwirrt immer noch die Idee herum, dass Gott seinen Sohn sterben lässt, um unsere Sünden zu vergeben. Doch was ist das für ein Gott, der den Tod seines Sohnes nötig hat, um uns vergeben zu können?
Pater Anselm Grün TOPIC 7/09

„…hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten,“

Das leere Grab, die Begegnungen mit dem Auferstandenen und die Himmelfahrt sind Legenden.
Prof. Andreas Lindemann „Spiegel“ 50/99

Wir können die Auferstehung Jesu nicht mehr im wörtlichen Sinn verstehen, denn historisch gesehen wissen wir nicht das Geringste über das Grab. War es leer? War es überhaupt ein Einzelgrab? Ist der Leichnam Jesu verwest? Ich halte diesen Schluss für unumgänglich.
Prof. Gerd Lüdemann „ichthys“ 6/96

Kreuz und Auferstehung sind eine nachträgliche Interpretation des Weges Jesu.
Willi Marxsen idea 12/08

Jesus ist nicht aus dem Grab hervorgekommen. Zumindest gibt es keine stichhaltigen Beweise dafür.
Dorothee Sölle idea 18/03

Der Sühnetod Jesu ist nicht hinnehmbar. Tod und Auferstehung sind schwer vermittelbar.
Prof. Klaus-Peter Jörns „Zeitjournal“ 3/07

„…aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“
Jesus war offensichtlich nicht in der Lage, sich von den volkstümlichen Vorstellungen von Hölle und Gericht zu lösen. Seine Botschaft ist deshalb auch nur eingeschränkt eine gute Botschaft, ein Evangelium.
Dr. theol. Heinz-Werner Kubitza idea 10/13
Die leibliche Himmelfahrt Christi gehört nicht in die evangelische Verkündigung hinein.
Prof. Dr. Emil Brunner „Wenn das Wort nicht mehr soll gelten“ Pflug-Verlag Langenthal 1951

Ich rechne nicht mit der Wiederkunft Jesu zum Jüngsten Gericht. Die Kirche rechnet sicher mit allerlei, aber auf keinen Fall mit der Wiederkunft Jesu.
Superintendent i. R. Herbert Koch idea 23/11

„Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
Denn in der Taufe haben Sie alle den Heiligen Geist empfangen, den Geist der Kindschaft. Seit der Taufe sind Sie alle vom Heiligen Geist getrieben. Das alles Entscheidende für ein Christenleben ist die Taufe, in der Gottes Geist verliehen wird.
Landesbischof Ulrich Fischer Christuskirche Mannheim 5. 9. 2010

Wir haben es in der Bibel mit einem religiös bedeutsamen Märchenbuch zu tun. Nichts oder fast nichts stimmt in der Realität.
Prof. Dr. Andreas Lindemann „Bibel und Gemeinde“ 2/00

(Gesammelt und aufgezeichnet von Rolf Müller, Wilkau-Haßlau )

2 Antworten zu “Gotteslästerung Pur – Das Apostolische Glaubensbekenntnis Von Theologen erklärt

  1. … ich verstehe eins nicht: wenn die das so sehen wollen, nun, dann ist das so.. aber was wollen die dann mit ihren Titeln usw… ? … was vertreten die.. wie beten die ??? ..ich könnte mir vorstellen, dass das einfach absolut kindische Aussagen sind, weil Gott nicht so wollte, wie sie wollten, und weil sie niemals den Sündenfall und den Tod am Kreuz verstanden haben … ich verstehe auch noch viel nicht … und manchmal finde ich diese Sache mit den vielen Prägungen, Denominationen usw auch sehr schwierig, manchmal wird für meinen Geschmack zu viel aufeinander rumgehackt… aber das, was die da von sich gegeben haben, spottet doch jeder Beschreibung .. warum sind sie dann nicht ehrlich genug und gehen ganz weltlichen Berufen nach… ?
    Sie schaden den Menschen doch nur, die im Glauben um Lebensbewältigung ringen …

  2. In der Offenbarung steht, geht aus von Ihr meine Kinder, damit Ihr ihrer Schuld nicht teilhaftig werde.

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