EKD- Einfach Keinen Durchblick: Er vertritt die lehre Satans

 

EKD-Ratsvorsitzender

Familienpapier: Es wird keine Änderungen geben

Familienpapier: Es wird keine Änderungen geben

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Foto: idea/kairospress

Berlin  – Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider (Berlin) hat Kritik an der Orientierungshilfe des Rates zur Familie zurückgewiesen. Es werde keine Änderungen an dem Papier geben, erklärte er im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. In dem Familienpapier mit dem Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ rückt das Leitungsgremium der EKD, der Rat, von der Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das unter anderem auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern einschließt. „Wir haben den Fokus von ‚Ehe’ zu ‚Familie’ verschoben – im ethischen Denken wie bei den materiellen Konsequenzen“, erklärte Schneider. Aber das sei kein Abschied von der Hochschätzung der Ehe. In dem Papier würden die konstitutiven Werte von Ehe und Familie – Vertrauen, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit, Verantwortung, Gemeinschaftsgerechtigkeit zwischen zwei Menschen – beschrieben und dann nach den notwendigen Formen für diese Inhalte gefragt. Das Neue bestehe darin, dass diese Werte nicht nur der traditionellen Ehe zugetraut und zugemutet würden. Er verstehe, dass manche Formulierung möglicherweise den Eindruck erwecken konnte, dass der institutionelle Aspekt der Ehe aufgegeben oder pauschal zurückgewiesen wird. Schneider: „Aber es geht uns gerade um ein Festhalten an der Ehe und ein Ausweiten ihrer entscheidenden Werte auf andere Formen von Familie.“

Künftige Kommissionen um einen fachkundigen Bibelwissenschaftler ergänzen

Angesprochen auf die Stellen in der Bibel, an denen Homosexualität verurteilt wird, erklärte der Ratsvorsitzende, er sei davon überzeugt, „dass an diesen Stellen nicht einvernehmliche Liebesbeziehungen kritisiert werden, sondern Entwürdigung und Gewalt“. Die Zusammensetzung der 14-köpfigen Kommission, die das Papier erarbeitet hat, bezeichnete er als „gut“. Allerdings habe die Kritik an der Orientierungshilfe bei ihm den Gedanken angestoßen, „künftige Kommissionen um eine oder einen fachkundigen Bibelwissenschaftler zu ergänzen“. Zu der Forderung des württembergischen Landesbischofs Frank Otfried July (Stuttgart) nach Konsultationen zur Orientierungshilfe meinte Schneider: „Es wäre sehr unpraktisch, wenn die Arbeitsergebnisse einer EKD-Kommission vor ihrer Veröffentlichung von allen Landeskirchen freigegeben werden müssten.“

 

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