NAI – Nachrichten aus Israel Mittwoch, 3. Juli 2013

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Dritte (und letzte) Vortragsreise von Michael Schneider im Jahr 2013

Mittwoch, 3. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

Im Gepäck hat er bei der Schweiz-Reise im August neue brandaktuelle Themen: Wo sehe ich den wahren „Arabischen Frühling“? Ist biblisch gesehen auch Hoffnung für die Palästinenser? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? Warum macht der jüdische Anteil der Weltbevölkerung von nur knapp 0,2 Prozent so viele Schlagzeilen? Warum wird sich am Ende alles um Jerusalem drehen? Wie kann ich die Doppelmoral der Welt gegenüber Israel verstehen? Ist die Bibel noch wörtlich zu nehmen? Was sind die zwei Hauptgründe des Gerichts Gottes über die Nationen in Bezug auf das Land Israel? Warum wird Israel am Ende eher die Lösung/der Schlüssel zum Frieden sein, anstatt das Problem? Israel ist der Zeiger an der Uhr Gottes! – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider in Emmetten, Thun, Interlaken und anderen Orten beleuchtet. Für die genauen Termine und weitere Informationen: Hier klicken!

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Armee besorgt über Kampagne gegen ultraorthodoxe Soldaten

Mittwoch, 3. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

Ultraorthodoxen Juden waren bisher von der Wehrpflicht in Israel ausgenommen. Künftig sollen sie jedoch ebenso zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, wie ihre jüdischen Landsleute. Mehrere zehntausend Ultraorthodoxe protestieren bislang vergeblich gegen diese Neuregelung der Regierung. Einige Ultraorthodoxe erklärten sich freiwillig dazu bereit, ihren Dienst bei den israelischen Streitkräften abzuleisten. Sie sehen sich heftigen Anfeindungen ihrer Glaubensgenossen ausgesetzt. Die Armeeführung ist besorgt.

General Gadi Agmon, Leiter der Planungs- und Personalabteilung im israelischen Militär, berichtete von heftigen Übergriffen auf die ultraorthodoxen Soldaten. In ganz Israel würden sie aus ihren Synagogen gedrängt, ihre Kinder würden von den religiösen Schulen abgelehnt. Andere seien das Opfer gewalttätiger Übergriffe und von Vandalismus geworden. Die Soldaten würden mit Steinen beworfen und geschlagen, ihre Autoreifen zerstochen und ihre Häuser überfallen. „Wir sind Zeugen einer beispiellosen Kampagne gegen ultraorthodoxe Soldaten“, unterstrich Agmon vor einem Komitee des Parlaments.

Der General warnte vor der wachsenden Gewalt gegenüber ultraorthodoxen Juden beim Militär. Deshalb haben die Israelischen Streitkräfte nun eine spezielle Abteilung ins Leben gerufen, die sich ausschließlich mit den Beschwerden der sogenannten Haredi-Soldaten befassen soll. Bisher hätten sich dort rund 80 ultraorthodoxe Soldaten über Vandalismus und Diskriminierung beklagt. Ein Sprecher der Polizei berichtete allerdings, dass bei ihr nur drei Beschwerden eingegangen seien und diese derzeit untersucht würden. Die Polizei beteuerte, das Problem sehr ernst zu nehmen: „Wir tun alles, was in unserer Macht steht, um die Täter festzunehmen. Jedoch funktioniert das nur, wenn die Taten bei uns angezeigt werden”, erklärte ein Polizeisprecher

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Oberstes Gericht stoppt Öffnung der Geschäfte in Tel Aviv am Schabbat

Mittwoch, 3. Juli 2013 |  NAI-Redaktion
Tel Aviv gilt als eine der angesagtesten weltweiten Metropolen. Die Mittelmeer-Großstadt symbolisiert Freiheit und Pluralismus wie keine anderer Ort in Israel. Im ganzen Heiligen Land gilt der Schabbat – also der Samstag als gesetzlicher Ruhetag, an dem die Öffnung von Supermärkten und anderen Geschäften verboten ist. In Tel Aviv hat man dieses Gesetz in den vergangenen Jahren jedoch geschickt umgangen. Jahrelang war es in der 410.000 Einwohner zählenden Metropole kein Problem, am Schabbat einzukaufen, gemütlich im Café zu sitzen oder ins Kino zu gehen. Die Geschäfte nahmen es in Kauf, regelmäßig geringe Geldstrafen für ihre illegale Öffnung zu bezahlen. Das soll sich nun ändern. In einem Urteil hat das Oberste Gericht verkündet, dass die Stadt die Öffnungszeiten von Geschäften und auch Kinos am Samstag neu regeln muss.

Die Betreiber kleinerer Geschäfte und Familienbetriebe hatten gegen die gängige Praxis geklagt, weil sei sich wirtschaftlich benachteiligt sahen. Die bisherige Handhabung stelle einen Marktvorteil für große Geschäfte dar, weil kleinere Unternehmen gar nicht in der Lage seien, die regelmäßigen Geldstrafen finanziell zu stemmen.

Diesen Argumenten stimmte das Oberste Gericht zu und hat der Stadt Tel Aviv nun 60 Tage Zeit gegeben, um eine Lösung zu finden. Es könne nicht sein, dass die Stadt die angewandte Praxis einfach billigen und davon sogar noch profitieren würde.

In einer ersten Stellungsnahme erklärte Bürgermeister Ron Huldai, dass Tel Aviv eine freie Stadt bleiben werde. Es gelte nun eine Lösung zwischen Schabbatruhe und Freiheit zu finden, von der alle Bürger der Stadt Tel Aviv profitieren könnten.

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Kurznachrichten

Mittwoch, 3. Juli 2013 |  NAI-Redaktion

+++ Zwei jüdische Aktivisten wurden von einem Jerusalemer Gericht zu 50 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie hatten versucht, zum Pessachfest 2010 nach biblischer Tradition ein Lamm auf dem Tempelberg zu schlachten. Sie waren von der Polizei gestoppt worden, die ihnen einen unerlaubten Tiertransport zur Last legte. Die beiden Aktivisten beriefen sich auf ihre Religionsfreiheit und warfen dem Staat Israel politische Verfolgung vor. +++ 20.000 junge Israelis, die zum Militär einberufen wurden, haben im Beisein von Generalmajor Orna Barbivai in Tel Aviv mit einer Riesenparty ihre Einberufung gefeiert. Auf 60 Computerstationen konnten sie nach ihrer künftigen Militäreinheit suchen. +++ Der türkische Regierungschef Erdogan hat die in der Türkei lebenden Juden beschuldigt, die Proteste gegen seine Regierung angezettelt zu haben. Erdogan sagte laut Medienberichten, dass die Diaspora-Juden generell für die Aufstände in der Welt verantwortlich seien. +++

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Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten

Mittwoch, 3. Juli 2013 |  Tommy Mueller
Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um die Situation in Ägypten, Propaganda in palästinensischen Schulbüchern und die Entdeckung einer 2000 Jahre alten Zisterne.

Zum Ansehen des Videos bitte nach unten scrollen.

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