NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 21. Juni 2013

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Das Drei-Nein-Programm

Freitag, 21. Juni 2013 |  Aviel Schneider

1967: Wenige Wochen nach dem Sechstagekrieg verabschiedeten die arabischen Staaten auf ihrer Gipfelkonferenz in der sudanesischen Hauptstadt Khartum das berühmte „dreifache Nein“: Nein zum Frieden mit Israel. Nein zur Anerkennung des Staates Israel. Nein zu Verhandlungen mit Israel. Repräsentant der Palästinenser war der erste PLO-Chef Ahmad Shukairy, der extremere Positionen vertrat als die übrigen Anwesenden und einen Krieg gegen Israel forderte.

„Seitdem sind 46 Jahre vergangen. Die Palästinenser bestehen weiterhin auf den drei Nein“, schreibt der israelische Nahost-Experte Guy Bechor. „Jassir Arafat hat Shukairy abgelöst, und Mahmud Abbas löste Arafat ab. Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomie, die sich heute als Staat betrachtet, ist zum Frieden mit Israel nicht bereit, weigert sich, Israel als Heimat des jüdischen Volkes anzuerkennen und drückt sich vor Verhandlungen mit Israel. Die Palästinenserführung ist der Meinung, dass sich ihre Hartnäckigkeit gegenüber Israel auszahlen wird und ihnen das ganze Land Israel eines Tages wie durch einen Zaubertrick in die Hände fällt.“

Nun droht Europa damit, vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu den Palästinensern zu halten, wenn Israel seine Bautätigkeit in Jerusalem sowie in Judäa und Samaria nicht einstellt. Dies deuteten gemäß der israelischen Tageszeitung Maariv im Juni europäische Diplomaten gegenüber der israelischen Regierung an. Die Europäer befürchten, dass Israel die amerikanische Initiative von John Kerry zum Scheitern bringt.

Indessen rief Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vom Rednerpult des Parlaments aus Palästinenserchef Mahmud Abbas auf, dem Frieden eine Chance zu geben. „Komm, lass uns über Frieden verhandeln, aber ohne Vorbedingungen!“

Netanjahu hatte sich einmal von Barack Obama zu einer Geste bewegen lassen: Er verfügte, die Bautätigkeit vorübergehend auszusetzen, wofür ihm die Rückkehr der Palästinenser an den Verhandlungstisch in Aussicht gestellt wurde. Dies entpuppte sich als taktischer Fehler. Seitdem werden die Palästinenser und westliche Welt nicht müde, auf einer solchen Vorleistung zu bestehen.

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Jude an Klagemauer erschossen

Freitag, 21. Juni 2013 |  nai news

Am Freitagmorgen ist es an der Jerusalemer Klagemauer zu einem tragischen Zwischenfall gekommen. Ein offensichtlich verwirrter jüdischer Mann wurde von einem Sicherheitsbeamten erschossen, weil er „Allahu Akbar“ gerufen und etwas aus seiner Tasche gezogen hatte. Der Sicherheitsmann war davon ausgegangen, dass es sich um einen Attentäter handelte. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass sich palästinensische Terroristen als Juden verkleidet und Anschläge ausgeführt haben.

Der gesamte Platz vor der Klagemauer wurde abgeriegelt, weitere Menschen kamen nicht zu schaden. Ein jüdischer Beter, der das 45-jährige Opfer kannte, erklärte gegenüber der israelischen Presse, dass dieser als sonderbare Person bekannt gewesen war. „Er hat sich immer seltsam benommen. Jeder kennt ihn. Er hat einmal gesagt, dass er ein Moslem geworden sei. Ich denke, der Sicherheitsmann kannte ihn nicht.“

Der Rabbiner der Klagemauer, Rabbi Shmuel Rabinovitch, drückte sein tiefstes Bedauern über den Vorfall aus.

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unger Soldat rettet Ofek 5 Satelliten

Freitag, 21. Juni 2013 |  nai news

Mal eben 500 Millionen Schekel gespart: Vor ein paar Jahren hat ein junger israelischer Soldat mit einer erstaunlichen Methode einen Satelliten davor bewahrt, verschrottet zu werden. Der Ofek 5 Satellit übermittelte keine klaren Bilder mehr und war deshalb nicht mehr zu gebrauchen.

Experten waren ratlos und gaben ihn schon auf, als der junge Soldat mit einer Theorie aufwartete, die besagte, dass lediglich die Linse durch Temperaturunterschiede abgenutzt war. Entgegen aller Skepsis – mehrere Monate lang musste er Überzeugungsarbeit leisten – entwarf er ein umfangreiches Modell, das die Linse dementsprechend anpasste. Zum Erstaunen der Wissenschaftler und der Luftfahrtsexperten gelang es, den Fokus mithilfe von mathematischen Berechnungen einzustellen und Ofek 5 wieder in Betrieb zu nehmen.

Das Modell sparte dem israelischen Staat 500 Mio. Schekel, umgerechnet rund 104 Mio. Euro. Der Soldat wurde nun für seine Verdienste im Jerusalemer Technologie College ausgezeichnet. In seiner Rede sagte er, die Ernsthaftigkeit, Professionalität und Entschlossenheit habe er sowohl in der Schule als auch beim Studium der Thora gelernt.

Im Bild: Der israelische Militärsatellite “Ofek 9” bei einer Präsentation

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Video des Tages: Die Wahrheit über den Friedensprozess

Freitag, 21. Juni 2013 |  nai news

Dieses Video dürfen Sie sich nicht entgehen lassen! Danny Ayalon, hochrangiger Politiker aus Israel, gibt Antworten auf essentielle Fragen über den Friedensprozess. Ist Israels Präsenz im sogenannten Westjordanland wirklich die Ursache für die Feindschaft zwischen beiden Völkern? Warum wurde die PLO gegründet? Was steckt wirklich hinter dem bisherigen Scheitern eines Friedensprozesses? Sehen Sie das Video hier:

[Das Video ist mit deutschen Untertiteln versehen. Sollten diese bei Ihnen nicht erscheinen, starten Sie das Video und wählen Sie am rechten unteren Rand des Videos das Icon „Untertitel auswählen“, klicken Sie dann auf Deutsch.]

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