NAI – Nachrichten aus Israel Montag, 10. Juni 2013

logo_de_96

Palästinenser bauen ihren Staat, neue Städte und Flughäfen

Montag, 10. Juni 2013 |  Tommy Mueller
Die Palästinenser schaffen Fakten für ihren zukünftigen Staat – auch ohne vorherige Verhandlungen mit Israel. Sie haben Pläne für riesige Bauprojekte im Westjordanland, dem biblischen Judäa und Samaria. Geplant ist der Bau von sechs neuen Städten, zwei Flughäfen, einem Hochtechnologiekomplex, einer Universität und mehreren Autobahnen, um dies alles miteinander zu verbinden. Das berichtet die größte hebräische Tageszeitung Israels, Yedioth Ahnoroth. Sie beruft sich auf ihr vorliegende Dokumente eines „Fayyad-Plans“, benannt nach dem kürzlich zurückgetretenen palästinensischen Ministerpräsidenten. Etliche dieser Projekte werden dem Bericht zufolge vom Ausland finanziert, insbesondere von Deutschland.

Die zwei Flughäfen sollen in Ost-Jerusalem und im Jordantal gebaut werden. Am Ufer des Toten Meeres wollen die Palästinenser eine Touristenstadt mit dem Namen „Mondlicht“ errichten. Zudem sieht der Plan dem Bericht zufolge vor, dass die Palästinenser besseren Zugang zu den Wasser- und Energie-Ressourcen erhalten. Die meisten dieser Bauprojekte liegen in Gebieten, die derzeit von Israel verwaltet werden. Die Palästinenser sind jedoch zuversichtlich, dass ihre Bauprojekte genehmigt werden. Dies könne als „vertrauensbildende Maßnahme“ für Friedensgespräche gelten, auf die die USA drängen.

******************************************

Themen beim 16. Mecklenburgischen Israel-Seminar

Montag, 10. Juni 2013 |  Nettanell Doron

Es sind noch Plätze für das 16. Mecklenburgische Israel-Seminar im Beth Emmaus, Loiz, frei. Melden Sie sich so schnell wie möglich an.

Dieses Jahr (16.-23. Juni) wird Nettanell Doron die Vorträge halten. Auf dem Programm stehen Lobpreis, Bibelarbeiten, Vorträge über und um Israel und Judentum, Workshops, Gottesdienste und ein Tagesausflug. Die Bibelarbeiten hält Uwe Seppmann.

Die Themen von Nettanell Dorons Vorträgen sind:
* Perek Shira – Der Gesang der Schöpfung
* Rabbinische Ansichten über die menschliche Anatomie
* Jüdisches Leben – praktisch – alltäglich
* Alijah – Einwanderung aus eigener Erfahrung
* Brith Mila – die Beschneidung
* Militärdienst in Israel
* Psalmen einmal anders betrachtet
* Wochenabschnitt Balak
* Sprüche der Väter, Kapitel 6

Uwe and Susanne Seppmann
Zum Trenntsee 2
D-19406 Loiz
info@beth-emmaus.de

Für das Programm hier klicken!

****************************************************

Homo-Doppelmord: Religiöse zu Unrecht beschuldigt

Montag, 10. Juni 2013 |  NAI-Redaktion

Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv (Foto) teilgenommen. Ein Großteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist. Darunter war auch das erste schwule Paar, das erst vor kurzem in Frankreich geheiratet hatte. Bei der Parade wurde der Opfer einer Schießerei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte gefordert hatte. Schwulenverbände und Linksaktivisten hatten über Jahre hinweg gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Hass gegen Homosexuelle gemordet hätten. Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest. Die Politiker der israelischen Linken weigern sich jedoch, sich bei den Religiösen für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Schießerei in dem Club wohl um einen Racheakt handelte. Der Manager des Clubs soll einen jungen Mann vergewaltigt haben. Er ist mit den dringend Tatverdächtigen verwandt. Die linksorientierten Politiker hatten dem damaligen Innenminister Eli Yishai von der orthodoxen Schass-Partei schwere Vorwürfe gemacht, weil er nicht gegen strenggläubige Juden vorgegangen sei, die Homosexuelle hassten. Die Knesset-Abgeordneten Zehava Galon und Nitzan Horwitz, die jahrelang die Religiösen zu Unrecht an den Pranger gestellt haben, sehen dennoch keinen Grund, sich zu entschuldigen. Sie beharren darauf, es habe sich um ein „Hassverbrechen gegen ein Schwulenzentrum“ gehandelt.

 **************************************************

Neue Dokumente: Brandt hätte Yom-Kippur-Krieg verhindern können

Montag, 10. Juni 2013 |  Tommy Mueller

Im Sommer 1973 besuchte Willy Brandt (Foto) als erster amtierender Bundeskanzler den Staat Israel. Damals bat ihn Israels Ministerpräsidentin Golda Meir, Geheimgespräche mit Ägypten zu führen. Israel sei bereit, sich vom Sinai zurückzuziehen. Das israelische Staatsarchiv hat nun Dokumente freigegeben, die belegen, dass Golda Meir auf den falschen Mann gesetzt hat. Der sozialdemokratische Kanzler traute den Israelis nicht und wollte es sich nicht mit der arabischen Welt verderben. Er unterließ es, dem ägyptischen Präsidenten Sadat – wie von Israel gewünscht – die geheime Botschaft persönlich zu überbringen. Hätte der Friedensnobelpreisträger die Bitte von Golda Meir ernst genommen, hätte der Yom-Kippur-Krieg wohl verhindert werden können.

Die Dokumente wurden vom israelischen Staatsarchiv auf Hebräisch veröffentlicht. Gleichzeitig erschien ein ausführlicher Artikel in der deutschen Zeitung Welt am Sonntag. Darin dokumentieren Hagai Tsoref vom israelischen Staatsarchiv und der deutsche Historiker Michael Wolffsohn, wie Brandt die Friedenskarte verspielte. Ihrer Ansicht nach hatte Brandt persönlich kein Interesse an engen Kontakten mit Israel und war prinzipiell nicht bereit, als Vermittler im Nahen Osten aufzutreten. Dort war es damals fünf Minuten vor zwölf: Kairo bereitete einen Krieg gegen den Judenstaat vor. Golda Meir bat Willy Brandt in einem Vieraugen-Chefgespräch um Hilfe. Israel sei bereit, Geheimverhandlungen mit Ägypten zu beginnen. Doch was als Chefsache geplant war, machte der unwillige Brandt zu einer Behördenangelegenheit: Er delegierte die Angelegenheit ans Auswärtige Amt, wo die Initiative letztlich folgenlos verpuffte.

Es kam zum Krieg, den Israel letztlich unter großen Verlusten gewann. Der damalige deutsche Bundeskanzler hätte das Blutvergießen verhindern können – wenn er nur gewollt hätte.

Der Kanzler Brand ein verkappter Nazi? Ein Kriegstreiber? Was soll man da nur sagen
*********************************************

Israel-Video des Tages: 65 Jahre israelische Armee

Montag, 10. Juni 2013 |  NAI-Redaktion

Nicht nur der Staat Israel feiert in diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen, auch die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) ist 65 Jahre alt geworden. Staatschef David Ben-Gurion hatte sie am 31. Mai 1948 gegründet. In diesem Video, dass von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Streitkräfte veröffentlicht wurde, kommen alle Waffengattungen vor. Seit 65 Jahren sind israelische Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr im Einsatz, um den jüdischen Staat zu schützen und gegen feindliche Nachbarn zu verteidigen. Heute gilt die israelische Armee als die schlagkräftigste im Nahen Osten.

Zum Ansehen des Videos bitte nach unten scrollen!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s