NAI – Donnerstag, 6. Juni 2013

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Älteste Tora-Rolle „wiederentdeckt“ – Biblische Texte exakt überliefert

Donnerstag, 6. Juni 2013 |  Zwi Sadan
Die älteste vollständig erhaltene Tora-Rolle haben Wissenschaftler jetzt wiederentdeckt. Das hat die Universität Bologna in Italien mitgeteilt. Die Schriftrolle ist ein Teil einer kleinen Sammlung hebräischer Manuskripte aus der Bücherei der italienischen Universität. Es sei eine Wiederentdeckung, so Professor Mauro Perani, weil die Existenz dieser Tora-Rolle bereits bekannt war. Bislang waren Experten allerdings davon ausgegangen, dass das antike Dokument aus dem 17. Jahrhundert stamme. Jetzt hat der Professor herausgefunden, dass die Tora-Rolle vermutlich von 1150 bis 1225 geschrieben wurde und dementsprechend viel älter ist als gedacht.

Das genaue Entstehungsdatum der Tora-Rolle wurde durch eine sogenannte Radiokarbonmethode in italienischen und amerikanischen Laboren ermittelt. Zusätzlich haben Wissenschaftler die Schreibweise in dem antiken Dokument untersucht. Das Ergebnis: Das Schriftstück kann Mitte des 12. Jahrhunderts bis Anfang des 13. Jahrhunderts eingeordnet werden.

Nicht nur für Bibel-Begeisterte ist die Wiederentdeckung der ältesten existierenden Tora-Rolle eine Besonderheit. Sie gibt auch Aufschluss über das sorgfältige Vervielfältigen von noch erhalten Original-Manuskripten. Die Bologna-Schriftrolle ist demnach ein weiterer Beweis für die Genauigkeit der heutigen biblischen Texte.

Jahrhundert alte Schriftrollen sind so selten, da die jüdische Tradition vorschreibt, dass beschädigte und abgenutzte Dokumente vergraben oder weggeschlossen werden müssen.

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Ben-Gurion-Flughafen: Neues System für Gepäck-Kontrolle

Donnerstag, 6. Juni 2013 |  NAI-Redaktion

Die aufwändigen und langwierigen Gepäck-Kontrollen am internationalen Ben Gurion-Flughafen bei Tel Aviv sorgen seit Jahren für Beschwerden der Flugpassagiere. Manche stehen eine Stunde lang in der Warteschlange, bevor sie vom Sicherheitspersonal befragt werden und ihre Koffer dann durchleuchtet werden. Diese Wartezeit soll nun deutlich verkürzt werden: Der Flughafen testet ein neues, automatisiertes Gepäck-Kontrollsystem. Die Koffer werden künftig über ein Förderband in einen unterirdischen Raum transportiert, dort untersucht und dann direkt ins Flugzeug gebracht.

Das neue System erkennt automatisch Sprengstoff oder Waffen. Verdächtige Gepäckstücke werden dann einer weiteren Untersuchung unterzogen. Wenn nicht geklärt werden kann, um was es sich handelt, wird der betreffende Koffer isoliert und der Besitzer verständigt, der dann nicht an Bord des Flugzeuges darf. Die neue Gepäckkontrolle wird morgen (Freitag) erstmals mit rund 5000 Gepäckstücken am Hauptterminal 3 des Flughafens getestet. Passagiere werden in dieser Zeit im Terminal 1 abgefertigt.

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Kurznachrichten

Donnerstag, 6. Juni 2013 |  Tommy Mueller

+++ Syrische Rebellen haben erstmals einen Grenzübergang zwischen Syrien und Israel besetzt. Es handelt sich um einen Übergang nahe der Ruinenstadt Kuneitra auf den Golan-Höhen (Foto). Israel befürchtet, dass sich dort militante islamistische Gruppen ansiedeln werden. Die israelische Armee hat die Zufahrtsstraßen abgeriegelt. Auf der syrischen Seite werden derzeit schwere Gefechte beobachtet. +++ Einem Bericht des amerikanischen Fernsehsenders CNN zufolge sind moderne S-300-Raketen aus Russland bereits auf dem Weg nach Syrien. Man habe im östlichen Mittelmeer mehrere russische Kriegsschiffe beobachtet, die Syrien ansteuerten und von den USA beobachtet würden, meldete der Sender. +++ Der neue Erziehungsminister Shai Piron treibt seine Reformen voran: Erstmals dürfen an staatlich-religiösen Schulen auch Mädchen den gesamten Talmud studieren, sofern ihre Eltern das wünschen. Bisher war das Studium der alten rabbinischen Überlieferungen den Jungen vorbehalten gewesen. +++ Zum Auftakt der U21-Fußball-Europameisterschaft trennten sich Israel und Norwegen in Netanja 2:2. Der Wettbewerb gilt als eine der bedeutendsten internationalen Sportveranstaltungen in der Geschichte des jüdischen Staates. +++

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Israel-Video des Tages: Star-Pianist Boris Giltburg

Donnerstag, 6. Juni 2013 |  NAI-Redaktion

Der israelische Pianist Boris Giltburg (28) hat in Brüssel den diesjährigen Queen Elisabeth-Klavierwettbewerb gewonnen. Die Jury lobte seine perfekten technischen Fähigkeiten, seinen Ideenreichtum und seine Emotionalität. Giltburg setzte sich im Finale gegen sechs Mitbewerber durch. „Das ist unglaublich und fühlt sich fantastisch an“, freute sich der in Moskau geborene Pianist bei der Preisverleihung. Der Wettbewerb gilt als einer der renommiertesten weltweit. Er feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Das Video, aufgezeichnet bei einem Wettbewerb in Tel Aviv, vermittelt einen Eindruck von den außergewöhnlichen Fähigkeiten des jungen Musikers.

 

Zum Ansehen des Videos bitte nach unten scrollen!

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