Das Regime zeigt Risse – und schlägt um sich

ÖZGÜR TÜRKİYE İÇİN HEP BİRLİKTE – Gemeinsam für eine freie Türkei!

Das Regime zeigt Risse – und schlägt um sich

Das Regime zeigt Risse – und schlägt um sich

Trotz brutaler Gewaltorgien durch die Sicherheitskräfte des Erdogan-Regimes und bewaffneter Schlägertrupps der AKP: Der Widerstand der türkischen Demokratiebewegung geht unvermindert weiter – zu Tausenden demonstrierten auch in der vergangenen Nacht Menschen in Ankara, Istanbul, Izmir und vielen anderen Städten der Türkei für das Ende der bevormundenden Herrschaft der Islamisten. Während der Despot in einer Erklärung die Demonstranten als „Terroristen“ beschimpft und ihnen offen droht, sie würden dafür bezahlen müssen, was sie tun – und danach in Richtung Algerien und Tunesien entschwand um dort. Ausgerechnet, über Demokratie zu referieren, zeigte sich Staatspräsident Gül (ebenfalls AKP) zumindest rethorisch gesprächsbereit.

Unterdessen gehen Demonstrationen und die Gewalttaten des Sicherheitsapperates weiter: Im Süden der Türkei wurde ein Mann, der ein regierungskritisches Plakat zeigte, durch einen gezielten Kopfschuss ermordet, zuvor war ein Demonstrat von einem Auto angefahren worden und verstarb an seinen schweren Verletzungen. Wie Medien und Augenzeugen berichten, setzten die Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Ankara nicht nur Wasserwerfer und Tränengasgranaten, sondern erstmals auch Gummigeschosse gegen die regimekritischen Demonstranten ein.

Nach Angaben von Ärzteverbänden und Menschenrechtsorganisationen wurden bislang mehr als 1700 Menschen verletzt. Mindestens 1.000 Demonstranten sollen verhaftet worden sein – über den Ort ihres Inhaftierung und wie sie dort behandelt werden ist nichts oder kaum etwas bekannt. Das Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte löste auch international Kritik aus, sowohl die EU, als auch das US-Außenministerium zeigten sich zumindest besorgt über die Entwicklung.

In Israel – in der Hauptstadt Jerusalem und in Tel Aviv – versammelten sich Israelis zu Solidaritätskundgebungen mit der türkischen Demokratiebewegung. Gestern brach an der Börse in Istanbul der Aktienkurs innerhalb weniger Stunden um mehr als 12 Prozent ein – das Regime droht nun auch in einer Wirtschaftskrise zu geraten.

Zwar haben wir derzeit nur sporadischen Kontakt zu unserem Mitarbeiter in der Türkei, werden aber weiter möglichst oft diesen Artikel mit Updates und aktuellen Fotos aktualisieren.

Foto oben: Eines von unzähligen Opfern der hemmungslosen Polizeigewalt in der Türkei (Foto: privat/haOlam.de)

Fotoupdate:
Polizeikräfte gehen auf unbewaffnete und friedlich demonstrierende Bürger lod (Foto: privat/haOlam.de):

Israel: Solidaritätsbekundungen mit der türkischen Demokratiebewegung:

Unterdessen stellt sich der Präsident schon langsam auf die Seite der Demonstranten.

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