Spenden: (K)eine Frage des Geldes?

 

Spenden:
(K)eine Frage des Geldes?

Die Finanzen von Menschen, die den zehnten Teil ihrer Einkünfte spenden, sind gesünder als die Finanzen derjenigen, die dies nicht tun. Dies meldet die amerikanische Christian Post und beruft sich dabei auf eine Studie des Amerikaners Brian Kluth. Sie vergleicht neun Indikatoren für finanzielle Zufriedenheit, bei denen die Spender jeweils bessere Werte erzielten als die Nicht-Spender.

80 Prozent der Menschen, die ihren Zehnten geben, haben keine Schulden auf ihrer Kreditkarte, drei Viertel haben ihr Auto abbezahlt und 48 Prozent ihr eigenes Haus. Immerhin 28 Prozent sind komplett schuldenfrei. „Bizarr ist, dass die Spender auf die Ergebnisse schauen und sich sagen, dass sie finanziell besser gestellt sind, weil sie etwas geben. Die Nicht-Spender meinen, dass die Spender deswegen etwas geben, weil sie besser gestellt sind“, zitiert die Zeitung Studienleiter Brian Kluth, der auch zahlreiche Bücher zu diesem Thema geschrieben hat.

Das Ergebnis basiert auf der Befragung von 4.413 Personen aus allen US-Bundesstaaten. Sie stammen aus verschiedenen Denominationen und Einkommensstrukturen. Für 97 Prozent hat die Gemeinde vor Ort die höchste Spendenpriorität. 63 Prozent der Befragten haben angefangen, zwischen ihrer Kindheit und dem 20. Lebensjahr zu spenden. Genau 70 Prozent orientieren ihre Spendensumme an ihrem Bruttoeinkommen. 77 Prozent geben sogar mehr als den Zehnten.

Freizügigkeit auf Grundlage der Bibel

„Ich denke, die Ergebnisse sind für Pastoren und Gemeindeleiter interessant und nützlich“, erklärte Kluth der Christian Post. Derzeit verzeichne das Land einen Rückgang der Spendensummen. Kluth wünscht sich, dass die Christen die Freizügigkeit zu spenden wieder neu für sich entdecken. Allerdings nicht, um das Budget der Gemeinde zu halten, sondern weil es sich um ein biblisches Prinzip handle.

Kluth beschäftigt sich seit fünf Jahren mit dem Thema. Sein Ziel war es, die Öffentlichkeit durch erhöhte Medienpräsenz dafür zu sensibilisieren. In den Studien der ersten vier Jahren ging es schwerpunktmäßig um Trends, wofür die Menschen spenden. Als Beweggründe nichts zu spenden gaben 38 Prozent an, dass sie es sich nicht leisten können, ein Drittel hat nach eigenen Angaben zu viele Schulden und 18 Prozent können mit der Praxis etwas zu spenden nichts anfangen.

Das Konzept, den Zehnten zu geben, hat seine Grundlage im Alten Testament. Das Neue Testament wiederum rufe dazu auf, angemessen und freiwillig zu spenden.   „Die Bibel erklärt uns, dass wir etwas von dem spenden sollen, was wir haben“, erklärt Kluth. „Es gibt Momente im Leben, da haben wir weniger als in anderen.“ Er erkläre den Menschen, dass sie etwas geben sollen, nicht um etwas zu bekommen, sondern weil sie schon etwas von Gott erhalten haben.“ Auch Menschen in finanziellen Krisen könnten etwas zum Wohl ihrer Gemeinden beitragen, erklärt Kuth. Die komplette Studie mit dem Titel „20 Wahrheiten über Spender“ ist auf der Internetseite http://www.stateoftheplate.info abrufbar. Finanziell unterstützt wurde die Studie unter anderem von der Zeitung „Christianity Today“. (pro)

 

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