NAI – Nachrichten aus Israel Donnerstag, 9. Mai 2013

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Präsident Peres beruhigt aufgebrachte Jordanier

Donnerstag, 9. Mai 2013 |  Tommy Mueller

Israel Staatspräsident Shimon Peres hat eine „Friedensbotschaft“ nach Jordanien geschickt, um dort die aufgebrachten Gemüter zu beruhigen. Das jordanische Parlament hatte seine Regierung aufgefordert, den israelischen Botschafter aus Amman auszuweisen und den eigenen Botschafter aus Israel abzuziehen. Grund der Aufregung: Israel hatte anlässlich des „Jerusalem-Tags“ am Mittwoch Juden erlaubt, den Tempelberg zu betreten, und den Zugang für Muslime zeitweise eingeschränkt. Das jordanische Parlament zeigte sich „geschockt und empört“ darüber, „dass extreme jüdische Siedler die Al Aksa-Moschee stürmen.“ Am Damaskus-Tor der Altstadt war es zu Auseinandersetzungen zwischen feiernden Israelis mit Nationalflaggen (Foto) und empörten Palästinensern gekommen, die sie mit Steinen bewarfen.

Die Jordanier protestierten zudem gegen die vorübergehende Festnahme des Muftis von Jerusalem, Scheich Muhammed Hussein. Der wurde von der israelischen Polizei wegen Anstiftung zur Gewalt befragt, nachdem auf dem Tempelberg Muslime Stühle auf israelische Polizisten geworfen hatten. Der Mufti kam nach sechs Stunden wieder auf freien Fuß.

Präsident Peres unterstrich in seiner Botschaft an die Jordanier, dass Israel sicherstellen werde, dass Gläubige aller Religionen an ihren heiligen Stätten beten dürfen. Israel respektiere die heiligen Stätten und tue alles, um für die Sicherheit der Gläubigen zu sorgen.

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Nes Ammim: 50 Jahre Christendorf in Galiläa

Donnerstag, 9. Mai 2013 |  Ryan Jones

Das kleine, lebhafte, von europäischen Christen gegründete Dorf Nes Ammim in Galiläa feiert 50-jahriges Bestehen. Der Name nimmt Bezug auf Jesaja 11,12 und Gottes Verheißung, ein „Feldzeichen für die Nationen” zu errichten. Während die meisten Ausleger die Prophetie auf Israel selbst beziehen, wollen diese Christen ihr eigenes Banner hissen. „Nes Ammim wurde mit dem Ziel gegründet, ein neues Kapitel in den jüdisch-christlichen Beziehungen aufzuschlagen, nämlich Solidarität mit dem jungen Staat Israel zu zeigen”, sagt Geschäftsführer Pleus Blom, der eine Bankkarriere in den Niederlanden an den Nagel hängte, um sich dieser Aufgabe zu widmen.

Interessanterweise findet sich unter den Gründern mit Shlomo Bezek einer der Pioniere der Kibbuzbewegung. Er erkannte den Wert, ein christliches Dorf anzusiedeln, das im Herzen des neuen jüdischen Staats der Versöhnung gewidmet war. Manche Juden begegneten der Idee jedoch mit Misstrauen und Feindseligkeit. „Die meisten Juden konnten nicht glauben, dass wir nur nach Israel kommen, um den zerbrechlichen neuen Staat zu unterstützen, ohne irgendwelche versteckten Motive”, erläutert Blom.

Während in den ersten zehn Jahren keine deutschen Freiwilligen zugelassen wurden, stellen heute deutsche und holländische Volontäre die überwiegende Mehrheit der Belegschaft von Nes Ammim. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Förderung des Dialogs zwischen Juden und Christen, aber auch zwischen Juden und Arabern. Lesen Sie den Artikel in voller Länge in unserem aktuellen Israel Heute Magazin! Für mehr Informationen Hier klicken!

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Israel-Video des Tages: Die Wahrheit über das Westjordanland

Donnerstag, 9. Mai 2013 |  NAI-Redaktion

Dieses Video hat weltweit Schlagzeilen gemacht und heftige Kritik in den arabischen Staaten ausgelöst. Danny Ayalon, damals stellvertretender israelischer Außenminister, erläutert die Hintergründe des Land-Konflikts mit den Palästinensern aus national-jüdischer Sicht. Dabei stellt er anhand historischer und juristischer Fakten gängige Vorurteile in Frage. Tatsächlich hat Israel das sogenannte Westjordanland, das biblische Judäa und Samaria, 1967 nicht von den Palästinensern erobert. Ayalon erläutert die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte und die Forderungen der Vereinten Nationen. Er kommt zu dem Schluss, dass es nicht korrekt sei, von „besetzten Gebieten“ zu reden.

 

Englisch mit deutschen Untertiteln.

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