Hochmut liebe Kirchen kommt vor dem Fall, die Kirchen löschen immer mehr aus der Bibel.

 

Asyl für messianische Juden

Asyl für messianische Juden

Der Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt, mit Mitgliedern der Hamburger jüdisch-messianischen Gemeinde „Adonai Zidkenu“. Foto: idea/kairospress

Hamburg (idea) – Die Kritik am Ausschluss messianischer Juden vom Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg wird lauter. Der Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Hans-Jörg Voigt (Hannover), sprach gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) von einem „erheblichen Problem“. Messianischen Gemeinden war ein Stand bei dem Protestantentreffen verweigert worden mit der Begründung, dass Judenmission aus christlicher Sicht nicht richtig sei. Daraufhin hatte die Kirchenleitung der SELK einmütig beschlossen, der Hamburger jüdisch-messianischen Gemeinde „Adonai Zidkenu“ Asyl an ihrem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten zu gewähren. Messianische Juden glauben wie Christen, dass Jesus Christus der im Alten Testament angekündigte Heiland ist, halten aber an vielen jüdischen Traditionen fest.

„Bekäme der Apostel Paulus auch keinen Platz?“

Laut Voigt haben christusgläubige Juden nicht nur beim Kirchentag, sondern auch innerhalb der EKD-Gliedkirchen einen schweren Stand und säßen zwischen den Stühlen. Mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber messianischen Juden verleugne die evangelische Kirche aber ihre Ursprünge: „Bekäme Paulus heute auch keinen Platz“, fragte Voigt im Blick auf den aus dem Judentum stammenden Apostel. Zwar hätten Deutsche aufgrund ihrer historischen Vergangenheit ein hohes Maß an Verantwortung im Umgang mit dem jüdischen Volk. „Aber wir kommen nicht daran vorbei, Christus allen Menschen zu bezeugen“, erklärte Voigt. Wenn die Generalsekretärin des Kirchentages, Ellen Ueberschär (Fulda), die Bedeutung des Dialogs zwischen Konfessionen und Religionen betone, dann müsse dieses Gespräch auch zwischen Christen und messianischen Juden möglich sein. Nach Worten des SELK-Propstes Johannes Rehr (Sottrum bei Bremen) wäre es „das Schlimmste, den Messias Jesus Christus den Juden vorzuenthalten“. Der Leiter der Hamburger jüdisch-messianischen Gemeinde, Dimitrij Merkel, sagte, aus dem Ausschluss vom Markt der Möglichkeiten sei etwas Gutes entstanden: „Hätten wir einen eigenen Stand bekommen, wären wir den Christen hier vielleicht gar nicht begegnet.“

Kirchen distanzieren sich immer stärker

Bereits am Abend des 3. Mai hatte der Leiter des messianisch-jüdischen Evangeliumsdienstes Beit Sar Shalom, Wladimir Pikman (Berlin), einen Vortrag in der landeskirchlichen Friedensgemeinde im Hamburger Stadtteil Jenfeld gehalten. Auch Pikman kritisierte den Ausschluss messianischer Juden vom Kirchentag: „Wo bleibt da die Gerechtigkeit“, fragte er. „Schließt man uns aus, um den Holocaust wiedergutzumachen?“ Ein solcher Gedanke wäre abwegig, so Pikman. Er verwies auf die lange Tradition messianischer Juden in Deutschland. Vor dem Zweiten Weltkrieg hätten rund 300.000 von ihnen in Deutschland gelebt. Pikman zufolge hat die Kritik jüdischer Gemeinden an den messianischen Juden in den vergangenen Jahren nachgelassen. Dafür distanzierten sich die Kirchen immer stärker.

(CID-Kom: Wer gibt den kirchlichen Scharlatanen das Recht die Messianischen auszuschließen. Wer hat das recht zu sagen Juden dürfen nicht missioniert werden.  Diese Pfarrer spielen sich als die Anwälte der Welt auf und verstecken ihren Pferdefuss sehr geschikt. Yeshua sagt predigt aller Kreatur das Evangelium. Diese Pfaffen predigen weder aller Kreatur noch das Evangelium.)

 

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