NAI – Nachrichten aus Israel Donnerstag, 2. Mai 2013

logo_de_96

 

 

 

Studie: 40 Prozent der Palästinenser halten Selbstmord-Anschläge für gerechtfertigt

Donnerstag, 2. Mai 2013 |  Tommy Mueller

Vier von zehn Muslimen in den Palästinensischen Autonomiegebieten sind der Meinung, dass Selbstmordanschläge gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt seien. Dieses erschreckende Ergebnis erbrachte eine Studie des amerikanischen „PEW Resarch Centers“ in Washington D.C., die jetzt veröffentlicht wurde. Für die repräsentative Untersuchung waren knapp 1000 erwachsene Palästinenser befragt worden. Weltweit wurde die Studie in 39 muslimischen Ländern durchgeführt. Nirgendwo fanden Selbstmord-Attentäter eine derart hohe Akzeptanz wie bei den Palästinensern. Für die Studie waren 38.000 Muslime in 80 Sprachen befragt worden.

Die Untersuchung ergab ferner, dass 89 Prozent der Palästinenser die islamische Scharia als offizielles Gesetz haben wollen. 87 Prozent waren der Meinung, dass eine Ehefrau ihrem Mann immer gehorchen müsse. Aber nur 16 Prozent der befragten Palästinenser gaben an, dass sie über den christlichen Glauben und die religiösen Praktiken der Christen Bescheid wüssten. 81 Prozent erklärten, dass die westliche Unterhaltungskultur die Moralvorstellungen in ihrem Land verletze.

***********************************

 

Die UNO ist nur dann effektiv, wenn alles ruhig ist

Donnerstag, 2. Mai 2013 |  Aviel Schneider

Die Spannungen an der israelischen Nordgrenze wachsen. Hisbollah-Milizen und Terrorgruppen im Libanon rücken der Grenze zu Israel immer näher. Sie nutzen aus, dass reguläre libanesische Truppen an die syrische Grenze im Osten des Landes verlegt wurden. Deshalb sind die Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen (UNIFIL) besorgt. UNIFIL ist die so genannte Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon, die seit 1978 im Auftrag der Vereinten Nationen den Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon beobachtet. Über die Jahre hinweg haben zuerst die PLO-Terrorgruppen und später die Hisbollah-Terroristen ihren Beobachterdienst gestört. Aus israelischen Armeequellen geht hervor, dass in den vergangenen Wochen Hisbollah-Terroristen mehrmals die Blauhelme im Südlibanon bei Patrouillen mit vorgehaltenen Waffen stoppten. In anderen Fällen wurden die UNIFIL-Soldaten von der Hisbollah mit Steinen verjagt, damit ihre Kämpfer näher an die israelische Grenze gelangen konnten.

Die UNO-Soldaten sind nur Beobachter. Sie wollen sich nicht für ein anderes Volk ins Feuer begeben. Gemäß der UN-Resolution 1701, die nach dem zweiten Libanonkrieg 2006 verabschiedet wurde, ist die libanesische Armee für die Aufsicht und Sicherheit an der südlibanesischen Grenze verantwortlich. Dies hat sich aber nun aufgrund des Bürgerkrieges in Syrien geändert. Die syrische Grenze ist für die libanesische Regierung viel gefährlicher. Die UNO-Soldaten scheinen sich nun im Südlibanon genauso zurückziehen zu wollen, wie sie es auf den Golanhöhen aus Angst um ihr Leben bereits getan haben. Israel steht immer wieder vor der Situation, dass es sich in Notsituationen nicht auf die Truppen der Vereinten Nationen verlassen kann. Die UNO ist nur dann effektiv, wenn alles ruhig ist.

**********************************************

Netanjahu: Grenzen sind nicht der Kern des Konflikts

Donnerstag, 2. Mai 2013 |  Tommy Mueller
Netanjahu: Grenzen sind nicht der Kern des Konflikts

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wird von der Opposition, aber auch von Mitgliedern seiner eigenen Koalition dazu gedrängt, mit den Palästinensern neue Friedensgespräche zu führen. Der Premierminister von Katar, Al Thani, hatte Anfang dieser Woche bei einem Besuch in Washington den Austausch von Land zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten vorgeschlagen. „Im Kern geht es bei diesem Konflikt nicht um Land“, erklärte nun Netanjahu, ohne auf Al Thanis Vorschlag direkt einzugehen. Tatsächlich weigerten sich die Palästinenser, Israel als jüdischen Staat und Heimat des jüdischen Volkes anzuerkennen. Das sei das eigentliche Problem.

Die Palästinenser wollen Israel tatsächlich nicht als jüdischen Staat akzeptieren. Nach ihrer Ansicht diskriminiere dies die arabische Minderheit. Zudem gefährde die Anerkennung eines jüdischen Staats das Rückkehrrecht von Millionen muslimischer „Flüchtlinge“, die das Land seit 1948 verlassen haben. Ein palästinensischer Staat solle Judäa und Samaria (das sogenannte Westjordanland), den Gazastreifen und Ost-Jerusalem umfassen. Aus diesen Gebieten sollen sich die Juden komplett zurückziehen. Israel hatte den Gazastreifen bereits 2005 geräumt. Dort übernahm daraufhin die islamistische Hamas die Regierung, Israel wird seither immer wieder mit Raketen beschossen.

******************************************************

Israel-Video des Tages

Donnerstag, 2. Mai 2013 |  NAI-Redaktion

So manchem Hundebesitzer stinkt es, wenn er die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners auf dem Gehweg einsammeln muss. Damit könnte bald Schluss sein – dank der Erfindung eines israelischen Professors. Eine Art Mini-Bagger sammelt den Hundehaufen auf, vermischt ihn mit einer Chemikalie und fügt noch mehr Sauerstoff hinzu. Dabei erhitzt sich das Ganze und am Ende bleibt nur ein Häufchen Asche zurück.

Der Beitrag ist ein Ausschnitt aus der „Israel heute“-Fernsehsendung, die auf Bibel TV zu sehen ist. Sendetermine: Heute, Donnerstag, um 22:00 Uhr; Samstag 11:00 Uhr; Sonntag 19:30 Uhr; kommenden Donnerstag 9:30 Uhr. Weitere Themen dieser Sendung: Probleme der Einwanderer im Süden von Tel Aviv; behinderte Künstlerin malt mit dem Mund; Ludwig Schneiders biblischer Kommentar: „Wahrer Monotheismus“. Bibel TV ist europaweit über Satellit, zahlreiche Kabelnetze und digitales Antennenfernsehen (DVB-T) zu empfangen.

*****************************************

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s