NAI – Nachrichten aus Israel Mittwoch, 1. Mai 2013

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Israels Armee zeigt Stärke: Deutliche Signale an die Terrorgruppen

Mittwoch, 1. Mai 2013 |  Tommy Mueller

Die israelische Armee zeigt demonstrativ Stärke und Entschlossenheit: Die gezielte Tötung eines 24 Jahre alten palästinensischen Terroristen, der für den Raketenbeschuss des israelischen Urlaubsortes Eilat verantwortlich gewesen sein soll, sei ein deutliches Signal an die Terrorgruppen in der Region. Das unterstreichen heute israelische Medien. Der Getötete habe eine zentrale Rolle bei der Beschaffung und dem Abschuss von Raketen aus dem Gazastreifen gespielt, erklärte das Militär. Er sei mit einem Motorrad im nördlichen Gazastreifen unterwegs gewesen, als er von einem israelischen Flugzeug aus beschossen wurde. Es war der erste tödliche Luftangriff, seit Israel Ende November unter ägyptischer Vermittlung einen Waffenstillstand mit der radikalislamischen Hamas geschlossen hatte. Danach war es drei Monate ruhig geblieben, ehe die Islamisten vor zwei Monaten den Raketenbeschuss wieder aufnahmen.

Der Luftschlag zeige, dass Israel den fortgesetzten Raketenbeschuss nicht hinnehmen werde, unterstreichen die Kommentatoren der israelischen Zeitungen. Außerdem sei den Terrorgruppen deutlich gemacht worden, dass der israelische Geheimdienst ihre Anführer im Blick habe.

Stärke zeigt die israelische Armee derzeit auch im Norden, wo die Spannungen mit der Hisbollah wachsen, die den Südlibanon dominiert. Hier halten die Streitkräfte ein Großmanöver ab, an dem mehr als 2000 Reservisten beteiligt sind. Auch dieses Signal ist deutlich: Anders als im Zweiten Libanonkrieg werde Israel dieses Mal bei Angriffen nicht zögerlich handeln, sondern mit massivem Truppeneinsatz gegen die Hisbollah vorgehen.

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Israel-Video des Tages

Mittwoch, 1. Mai 2013 |  NAI-Redaktion
Bei der Entwicklung von Hochtechnologie-Produkten für das Militär gehört Israel zu den führenden Nationen der Welt. Ein Beispiel ist in diesem Video zu sehen. Der „VIPeR“ ist ein kleiner Roboter, der nahezu jedes Hindernis überwindet. Er kann sogar Treppen steigen. Mit einer Kamera ausgestattet, liefert er heimlich Fotos von feindlichen Truppen oder belauscht diese über seine Mikrofone. Zudem wird er eingesetzt, um versteckte Sprengfallen zu finden. Dafür wird das Gerät mit Sprengstoff-Detektoren ausgestattet. So bringen sich die Soldaten nicht in Lebensgefahr. Ferner kann der nur 46 Zentimeter große Roboter bei Bedarf bewaffnet werden. Er ist mit rund 11 Kilogramm so leicht, dass er im Rucksack eines Soldaten transportiert wird.

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Nach Mord an Familienvater: Polizei warnt vor Eskalation der Gewalt

Mittwoch, 1. Mai 2013 |  Tommy Mueller
Nach dem Mord an dem jüdischen Familienvater Eviatar Borovsky (31) ist die Lage im sogenannten Westjordanland angespannt. Die Armee und die Polizei zeigen starke Präsenz, da heftige Unruhen befürchtet werden. Empörte Siedler hatten am Dienstag Autos und Häuser von Palästinensern mit Steinen beworfen und Felder angezündet. Die Palästinenser attackierten daraufhin die Siedler. Die Polizei nahm zehn Randalierer fest.

Eviatar Borovski, Vater von fünf kleinen Kindern, stammt aus der Siedlung Jitzhar. Er war am Dienstag an einer Bushaltestelle von einem 24-jährigen Palästinenser niedergestochen worden. Der Terrorist schnappte sich anschließend die Pistole seines Opfers und schoss auf einen Offizier der Grenzpolizei. Der erwiderte das Feuer und traf den 24-jährigen. Der Täter wurde festgenommen und liegt nun mit nicht lebensbedrohenden Verletzungen im Krankenhaus. An der Beerdigung des ermordeten Siedlers nahmen über 1000 Menschen teil. Viele zeigten sich verbittert über die Regierung, die nichts tue, um die Siedler vor Übergriffen zu schützen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden handelt es sich bei dem 24-jährigen um einen Einzeltäter. Er stammt aus einem Dorf bei Tulkarem und saß bereits drei Jahre im Gefängnis, weil er Steine auf Israelis geworfen hatte. Vor sechs Monaten war er entlassen worden.

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