Bethlehem verbietet Kontakt mit Israel

An einemweiterenBeispiel zeigt sichdieUnnachgiebigkeit der palästinensischenAutonomiebehörde. Die Bürgermeisterin von Bethlehem verbot den direkten Kontakt mit Israel. Vera Baboun ist die erste Frau im Bürgermeisteramt Bethlehems. Babounwar anscheinendüber dieVersuche israelischerOrganisationen verärgert, Dialoge und Zusammenarbeit mit gleichgesinntenPalästinensern zu eröffnen. DieBürgermeisterin erklärte, dass es allen öffentlichenEinrichtungen, Handelsverbänden undNichtregierungsorganisationen in der Gegend Bethlehems streng verboten sei, mit Israelis zu sprechen. „In Anbetracht wiederholter Versuche von israelischer Seite, mit palästinensischen Behörden und Institutionen zu sprechen, Konferenzen und Treffen zu veranstalten, ist direkter Kontakt oder jegliche Art von Koordinationmit Israelis verboten“, sagte Baboun. Sie und andere Beamte der Autonomiebehördewollen, dass alle Kontakte zwischen Israel und den Palästinensern über das Bezirks-Koordinierungsbüro der Autonomiebehörde laufen. Jeder Kontakt an der Behörde vorbei wird von ihnen als „Förderung der Normalisierung“ verurteilt. Das Beispiel widerlegt wieder einmal die These, es sei Israels Schuld, dass die Koexistenz in der Region nicht gut funktioniert.  

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