NAI – Nachrichten aus Israel Mittwoch, 24. April 2013

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Heute ist „Zweites Pessach“

Mittwoch, 24. April 2013 |  nai Redaktion
Heute, am Mittwoch, den 24. April ist der Tag, an dem die Bibel (nach dem hebräischen Kalender: der 14. Ijar) ein nachträgliches Pessachopfer („Pessach Scheni – Zweites Pessach“) für diejenigen vorschreibt, die es zu Pessach nicht geschafft haben. In 4.Mose 9; 6-11 heisst es: „Und es waren etliche Männer da, die wegen der Leiche eines Menschen unrein waren, so daß sie das Passah an jenem Tag nicht halten konnten; sie traten vor Mose und Aaron an jenem Tag, und diese Männer sprachen zu ihm: Wir sind unrein wegen der Leiche eines Menschen. Warum sollen wir zu kurz kommen, daß wir die Opfergabe des Herrn nicht darbringen dürfen in der Mitte der Kinder Israels zur bestimmten Zeit? Und Mose sprach zu ihnen: Wartet, und ich will hören, was der Herr euretwegen gebietet! Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sprich: Wenn jemand von euch oder von euren Nachkommen wegen einer Leiche unrein wird oder fern auf der Reise ist, so soll er dennoch dem Herrn das Passah halten. Im zweiten Monat, am vierzehnten Tag sollen sie es zur Abendzeit halten und sollen es mit ungesäuertem [Brot] und bitteren Kräutern essen.“

Es gibt die Tradition, an diesem Tag wieder Mazzabrot zu essen und vor allem an der Klagemauer zu beten, dem Überrest der Westmauer des Tempels, in dem früher die Opfer dargebracht wurden. Es wird auch ein Festmahl gehalten, an dem Gott für den Tempel gedankt wird. Dieses Jahr werden die Polizisten dazu eingeladen, die vor einigen Tagen einen Anschlagsversuch am Tempelberg vereitelt hatten.

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Diskussionen, ob es Juden erlaubt sein soll, auf dem Tempelberg zu beten. Verschiedene Redner werden dieses Thema bei den Festlichkeiten ansprechen. Weiterhin ist geplant, auf den Tempelberg zu gehen und dort Bibelverse zu lesen, die das zweite Pessach betreffen.

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Antike Weinpresse ausgegraben

Mittwoch, 24. April 2013 |  nai Redaktion
 

Überreste einer byzantinischen Weinpresse und eine sehr gut erhaltene Öllampe wurden vor kurzem in der Nähe von Hamei Yo’av ausgegraben. Beim Bau eines öffentlichen Gartens für die Stadt wurde die antike Weinpresse entdeckt, die jetzt in den Garten integriert werden soll.

Die Weinpresse breitet sich über eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern aus. Sie besteht aus einer großen Presse, auf deren Nord- und Südseite sechs Fächer angelegt sind. In diesen Fächern wurden die Weintrauben für die Fermentierung gelagert, um hochwertigen Wein herzustellen. Die Presse neigt sich zum Westen, wo die gepresste Flüssigkeit für die weitere Verarbeitung aufgefangen wurde. In der Mitte der Presse befand sich weiterhin eine Schraubenpresse, die noch die letzten Reste der Weintrauben auspressen konnte, um damit weniger hochwertigen Wein oder Essig herzustellen.

Die Öllampe, die neben der ausgegrabenen Weinpresse gefunden war, deutet darauf hin, dass der Besitzer der Presse ein Christ war, denn sie ist mit fünf Kreuzen dekoriert. Die Lampe hat die Form einer kleinen Kirche mit einer ovalen Öffnung, in die man die Öllampe einsetzen konnte. Die fünf Kreuze befinden sich an den Wänden der kleinen Lampe und wenn sie im Dunkeln leuchtete, wurden diese auf die Wände und auf die Decke projeziert.

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Kurznachrichten

Mittwoch, 24. April 2013 |  Ludwig Schneider

+++ Israels neuer Finanzminister Yair Lapid bereitet sich – wie er sagte – auf einen internen „Krieg“ vor, um in der Knesset seine radikalen Haushaltsbudget-Kürzungen durchzusetzen und sagte der Meinung „Das war immer so!“ den Kampf an. +++ Der amerikanische Verteidigungsminister Hagel erneuerte in einem Treffen mit Ministerpräsident Netanjahu Amerikas Allianz mit Israel, denn Israel kann keinen Nachbarn dulden, der den Judenstaat mit Atomwaffen vom Erdboden vertilgen will. +++ Israels Justizministerin Tzipi Livni empfahl Staatspräsident Peres, den Antrag auf Begnadigung des ehemaligen Staatspräsidenten Moshe Katzav, der wegen Vergewaltigung in Haft ist, abzulehnen. Katzav soll die 7 Jahre voll absitzen. +++ Israel bezeichnete den von 19 EU-Ministern unterzeichneten Brief als „anti-israelisch“ weil darin allein Israel die Schuld dafür gegeben wird, dass das Oslo-Abkommen quasi gestorben ist, weil Israel nach Meinung der EU die Palästinenser unterdrückt. +++ In Paris ist am Dienstag ein Rabbiner und sein 18-jähriger Sohn Opfer eines Messerangriffs eines eingewanderten Iraners geworden. Sie wurden mit einem Teppichmesser angegriffen und der Attentäter schrie dabei »Allahu akbar«. +++

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Israel Video des Tages

Mittwoch, 24. April 2013 |  nai Redaktion
 

Neben alten Gebäuden und einer Menge Geschichte hat Jerusalem auch noch einen wunderschönen Himmel, der sich über die Hügel der Heiligen Stadt erstreckt. Dieses Video hat ihn eingefangen und zeigt die Stadt und umliegende Landschaft eindrucksvoll in verschiedenem Licht.

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