NAI – Nachrichten aus Israel Dienstag, 23. April 2013

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Araber neuer Chef der Hadassah-Notaufnahme

Dienstag, 23. April 2013 |  nai redaktion

In einem neuen Beispiel zeigt sich wieder einmal, dass Vorwürfe, Israel sei ein Apartheitsstaat, nicht der Wahrheit entsprechen. Als neuer Chef der Notaufnahme in einem der besten Krankenhäuser des Landes, das Hadassah Krankenhaus in Jerusalem, wurde Dr. Aziz Darawshe, ein arabischer Muslim, gewählt.

Abgesehen davon, dass das Hadassah Krankenhaus eines der Besten des gesamten Nahen Ostens ist, gehört das Hadassah Medical Center „Hadassah Organisation zionistischer Frauen von Amerika“ an. Diese Organisation hat einen Araber auf den Chefposten der wichtigsten Abteilung des Krankenhauses gewählt, weil er am qualifiziertesten war, was nicht gerade nach Apartheit klingt.

Die gesamte Biographie von Dr. Darawshe liest sich wie eine Widerlegung des Apartheit Vorwurfs an Israel:

Dr. Darawshes Vater war ein armer Bauer, seine Mutter konnte noch nicht einmal lesen. Darawshe und seine 11 jüngeren Geschwister wurden trotzdem erfolgreiche Mitglieder der israelischen Gesellschaft. Obwohl sie der muslimischen Minderheit des Landes angehören, gibt es drei Physiker unter ihnen, einen Zahnarzt, einen Ingenieur und fünf Schwestern, die einen Universitätsabschluss haben.

In einem Interview mit der Zeitung Jerusalem Post gibt Darawshe zu, dass es Diskriminierung in Israel gibt, aber auf die Frage, ob er in seiner langen medizinischen Karriere Opfer von abwertendem Verhalten war, antwortet er mit einem emphatischen „Nein!“

Gegen den Trend seiner Glaubensbrüder studierte Darawshe jüdische Geschichte und er erkennt das Recht der Juden auf dieses Land an. „Unser Schicksal ist es, zusammen zu leben,“ sagt er.

Anstatt sich dauernd über die Juden zu beschweren sähe es Darawshe gern, dass sich die Araber in eine „stabile und hochqualifizierte Minderheit“ wandeln.

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Dürfen wir bald auf dem Tempelberg beten?

Dienstag, 23. April 2013 |  nai Redaktion
 

Die israelische Abgeordnete Miri Regev nutzt ihre Position als Vorsitzende eines internen Knessetausschusses, um die Rechte von Juden, die auf dem Tempelberg beten wollen, zu stärken. Obwohl der Tempelberg die heiligste Stätte im Judentum und auch für viele Christen ist, ist es beiden Religionen verboten, auf dem Tempelberg zu beten, da man Ausschreitungen von Muslimen befürchtet.

Regev sagte, es sei nicht tolerierbar, dass Juden keine Religionsfreiheit an ihrer heiligsten Stätte haben. Sie habe vor, den Ort bald zu besuchen, um sich ein genaues Bild zu verschaffen und die aktuelle Situation zu ändern.

Regevs mutige Einstellung brachte ihr viel Kritik aus den Reihen der säkularen Israelis, die denken, dass es wichtiger ist, die Muslime nicht zu verärgern, als Israels biblischen Auftrag zu erfüllen.

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Kurznachrichten

Dienstag, 23. April 2013 |  Ludwig Schneider

 

 

 

 

 

 

+++ Der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel versicherte bei seinem Besuch im israelischen Verteidigungsministerium in Tel Aviv, dass die USA ungeachtet ihrer Waffenverkäufe an Saudi-Arabien und an die Arabischen Emirate, immer dafür sorgen werden, dass Israel die Überlegenheit in der Luft behält. +++ Trotz Aussöhnung mit Israel und dem Appell von Palästinenserpräsident Abbas und der USA, nicht die Hamas-Führung in Gaza zu besuchen, hält der türkische Regierungschef Erdogan an seinem Plan fest, im Mai die Terrorhochburg zu besuchen. +++ Staatspräsident Peres wird heute in Nazareth den Industriepark eröffnen, in dem 20 multi-nationale Hi-Tech Unternehmen arbeiten und ein gutes Beispiel dafür ist, dass in Israel Juden, Christen und Moslems zusammen arbeiten können. +++ Der 2 Tage währende Streik der israelischen Fluggesellschaften ist zu Ende. Das vom Kabinett unterzeichnete Abkommen, dass ausländische Fluggesellschaften in Israel die gleichen Rechte wie in der EU haben bleibt in Kraft. Israels Finanzminister will dafür Israels Fluggesellschaften anderweitig fördern.

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Israel Video des Tages

Dienstag, 23. April 2013 |  nai Redaktion
Die chinesischen Juden aus Kaifeng haben ihren Pessachabend in diesem Jahr mit der Hatikva, der Nationalhymne Israels, abgeschlossen. Eine gelungene Interpretation, der sie einige Strophen in ihrer Landessprache eingefügt haben.

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