Evangelische Kirche duldet und fördert Irrlehren

 

Konferenz Bekennender Gemeinschaften

Evangelische Kirche duldet und fördert Irrlehren

Evangelische Kirche duldet und fördert Irrlehren

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß.

Kassel (idea) – Heftige Kritik an einer „zunehmenden Verweltlichung“ der evangelischen Landeskirchen wurde auf der 100. Sitzung des Leiterkreises der Konferenz Bekennender Gemeinschaften – einem Dachverband theologisch konservativer Gruppen – am 13. April in Kassel laut. Wie der Vorsitzende, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), sagte, habe sich die geistlich-theologische Situation in den Landeskirchen seit der Gründung der Konferenz Bekennender Gemeinschaften 1970 „leider nicht grundsätzlich verbessert“: „Nach wie vor werden Irrlehren geduldet und gefördert.“ Das Verständnis der Bibel und der Theologie der Reformation Martin Luthers (1483-1546) werde dem heutigen Zeitgeist vielfach angepasst. Das zeigten der Einfluss von Feminismus, Genderismus und die Duldung homosexueller Lebensgemeinschaften auch und gerade in den Pfarrhäusern.

Prof. Peter Beyerhaus einer der Gründungsväter

Der Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gormaringen bei Tübingen), erinnerte an die Anfänge der deutschen Konferenz. Er gehörte selber zu den Gründungsvätern, unter anderem neben Pfarrer Rudolf Bäumer (1912-1993) und Prof. Walter Künneth (1901-1997). Die meisten von ihnen hätten im Dritten Reich zur „Bekennenden Kirche“ gehört, die sich gegen Irrlehren der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus wandten. Die Bekennenden Gemeinschaften hätten sich gegen die „Gott-ist-tot-Theologie“ engagiert wie auch gegen eine liberale, zeitgeistorientierte Theologie, die die Autorität der Heiligen Schrift und das christliche Bekenntnis infrage gestellt hätten.

Engagiert für die Verbindlichkeit der Bibel

Wie Rüß der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, will die Konferenz die Arbeit der Bekennenden Gemeinschaften in den einzelnen Landeskirchen stärken und zum Widerstand gegen Fehlentwicklungen ermutigen. In den letzten Jahren habe es eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften und ihren ökumenischen Bekenntniskongressen gegeben. Heute gehören 17 Bekennende Gemeinschaften zur Konferenz in Deutschland, darunter die Kirchlichen Sammlungen in den verschiedenen Landeskirchen, der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern, die Evangelische-Lutherische Gebetsgemeinschaft, der Gemeindehilfsbund und als Gastmitglied die Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK).

 

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