NAI – Nachrichten aus Israel Donnerstag, 11. April 2013

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Das Leben in Gaza wird immer unerträglicher

 

Der Plan der Hamas, den Gazastreifen unter ein strenges Scharia-Gesetz zu bringen schreitet weiter voran, ohne dass die internationale Gemeinschaft, die von Israel verlangt, Gebiete an ähnliche Gruppierungen abzutreten, etwas bemerkt, oder dagegen unternimmt.

Seit vier Jahren unterdrückt die Hamas gesellschaftliches Verhalten, das ihr nicht gefällt. Zum Beispiel dürfen Frauen nicht in der Öffentlichkeit rauchen und Musik, die den islamischen Normen nicht entspricht, darf nicht gespielt werden.

Die neueste Unterdrückung erfahren junge Männer, die es wagen, eine Frisur zu tragen, die die Hamas nicht akzeptiert. Menschenrechtsgruppen und mindestens zwei junge Palästinenser berichteten der Presse, dass viele junge Männer auf der Straße aufgegriffen und dann kahlgeschoren wurden .

Junge Männer, die enge Hosen tragen, oder solche, die hinten etwas herunterrutschen, wurden öffentlich geschlagen.

Ein junger Mann berichtete einem Journalisten, dass er Gaza nur noch verlassen wolle, „Ich weiß nicht, was sie als nächstes tun werden!“

In dieser Woche hat die Hamas weiterhin angekündigt, dass junge Mädchen und Jungen ab dem Alter von neun Jahren nicht mehr in einem gemeinsamen Klassenraum lernen dürfen. Mädchen werden in Schulen gehen, die sie „feminisieren“ werden, was in der Sprache der Hamas bedeutet, dass sie die volle islamische Garnitur tragen und eine unterwürfige Haltung in der Gesellschaft einnehmen werden.

Damit jedoch die gute Laune bestehen bleibt, hat die Hamas verboten „Geschenke von den Zionisten anzunehmen, die zum Ziel haben die Beziehungen zu normalisieren“, als ob jemand daran erinnert werden müsste, dass die Hamas einen Frieden mit Israel ablehnt.

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Ist Israels Außenpolitik ausreichend?

 

Bemüht sich Israel genügend um ein besseres Image? Der kleine Judenstaat mit seinen knapp 8 Millionen Bürgern, die nur ein Promille der Weltbevölkerung darstellen, macht überproportional große Schlagzeilen. Israels Verhalten wird auch im Westen höchst kritisch betrachtet und fast immer in der UNO verurteilt. Auf der einen Seite kann man natürlich behaupten, dass Israel von vornherein nur geringe Chancen hat, mehr Verständnis im Ausland zu gewinnen. Einmal, weil die arabischen Mitgliedstaaten in der UNO, über 50 an der Zahl, eine automatische Mehrheit haben. Ferner sprechen biblisch-geistliche Gründe dagegen.

Aber im israelischen Außenministerium in Jerusalem gibt man sich selbst die Schuld. Die israelischen Regierungen der letzten vierzig Jahre hätten nicht genügend Geld und Taktik in Außenpolitik und Aufklärungsarbeit investiert. Auf der jüngsten Pressekonferenz des Arbeitsverbandes des Außenministeriums wurde eine Studie veröffentlicht, nach der Israel unter den 34 OECD-Mitgliedstaaten am wenigsten in Öffentlichkeitsarbeit investiert.

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Kurznachrichten

+++ Bei Haifa kam es zu einem schweren Verkehrsunfall als ein Lastwagen außer Kontrolle geriet und in acht Autos fuhr, wodurch sechs Menschen getötet und 16 verletzt wurden, zwei davon schwer. Der Fahrer des Lastwagens, ein 30-jähriger Araber, ist bereits 16 Mal wegen Verkehrsdelikten aktenkundig. +++ Der deutsche Hersteller Zeiss, international führend in der Optik und Optoelektronik, eröffnet ein Forschungs- und Entwicklungsszentrum in Israel. Vor fünf Jahren hat Zeiss schon die israelische Firma Pixer übernommen. +++ Eine Umfrage unter Palästinensern ergab, dass 82 % der Palästinenser einen gewaltfreien Widerstand gegen Israel bevorzugen, denn – wie 60 % begründen – schaden bewaffnete Angriffe auf Israel nur den Interessen der Palästinenser. Damit nimmt unter den Palästinensern die Beliebtheit der Hamas-Radikalen weiter ab. +++ Israels Regierungschef Netanjahu wird am 17. April an der Beerdigungsfeier der in Israel beliebten britischen Premierministerin Margaret Thatcher teilnehmen. +++ Der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton erklärte auf dem Gipfeltreffen des Reise- und Tourismus Rates in Abu Dhabi, dass Jerusalem das Potential habe, das meistbesuchteste Reiseziel der Welt zu werden, weil Jerusalem für Juden, Christen und Muslime eine eilige Stadt ist. +++ Israelis schmücken bereits ihre Häuser und Autos mit blauweißen Israelfahnen, denn am Montag Abend beginnt Israels 65. Unabhängigkeitstag. Am Tag zuvor gedenkt das jüdische Volk seiner im Krieg und Terror gefallenen Bürger.

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Israel Video des Tages

 

Mögen die Soldaten Israels weiterhin nur musizieren und auf Pappbechern trommeln und nicht in den Krieg ziehen. Das ist der Traum in Israel und dieses Mädchen in Uniform zeigt wie schön das Leben sein könnte, wenn man sich nicht mit Feinden plagen muss …

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