NAI – Nachrichten aus Israel Mittwoch, 10. April 2013

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Keine Waffe gegen uns wird siegen können

Obwohl er weder die Bibel noch Gott erwähnte, schien der israelische Armeechef Benny Gantz bei seiner Rede in Auschwitz am Jom Haschoah doch an die biblischen Versprechungen an das Volk Israel zu denken .

Vor einer großen Zahl an israelischen, jüdischen und nichtjüdischen Würdenträgern wiederholte Gantz in seinen eigenen Worten, was schon Jesaja in Vers 54,17 gesagt hatte: „Keiner Waffe, die gegen dich (Israel) geschmiedet wird, soll es gelingen“..

Gantz sagte, die Präsenz von israelischen, jüdischen Soldaten und ihren Freunden in Auschwitz sei ein „lebender Beweis für den Sieg des Lichts, den Sieg der Moral und dem Triumph Israels“.

Auch die am besten berechneten und durchgeführten Pläne, das jüdische Volk zu vernichten, sind gescheitert und die die sie schmiedeten haben ihre Macht verloren, genau wie der Prophet es angekündigt hatte..

Aber im Wissen, dass solche Versuche nicht aufhören werden, sagte Gantz, „Israel weiß, dass es Drohungen gegen seine Existenz ernst nehmen muss“, was wohl eine Anspielung auf das iranische Atomprogramm war.

Obwohl das jüdische Volk seit Jahrtausenden immer wieder unter existenziellen Bedrohngen leidet, ist es heute wieder einmal in der Lage, sich zu verteidigen.

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Kurznachrichten

+++ Der amerikanische Außenminister John Kerry gab bei seinem Besuch in Israel bekannt, dass die USA für die Palästinenser eine neue Wirtschaftshilfe anstreben, denn – so Kerry – wirtschaftliches Wachstum unter den Palästinensern würde helfen, bei ihnen Aggressionen gegen Israel abzubauen. +++ Israels Arbeiterpartei, die unter Führung von Schelly Jachimovitsch Oppositionspartei ist, leidet an Gesichtsverlust. Politiker aus dem Ausland – wie jetzt John Kerry – meiden eine Begegnung mit ihr und innerhalb ihrer Arbeiterpartei droht eine Spaltung, da Jachimovitsch unter ihren Parteigenossen zu diktatorisch auftritt. +++ Eine Studie der EMDA-Volontärs-Organisation ergab, dass 20 % der Holocaustüberbenden in Israel heute an der Demenz-Krankheit Alzheimer leiden. In Israel leben noch 192.000 Juden, die den Holocaust überlebt haben. +++ Weil es wegen der Frauen, die mit jüdischem Gebetsmantel und Kippa wie Männer an der Klagemauer beten immer wieder zu Streitereien kommt, empfahl nun der Vorsitzende der Jewish Agency Natan Sharansky, den Platz vor der Klagemauer in drei Sektionen aufzuteilen: Eine wie bisher für betende Männer; eine wie bisher für betende Frauen und nun auch eine Sektion für egalitäre Personen.+++

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Israel Video des Tages

 

Wie gegenwärtig die Erinnerung in Israel an den Holocaust ist, zeigt dieses Video, das ein Besucher einer Gedenkzeremonie am Jom Haschoah gedreht hat. Wie überall im Land fand auch in dieser Stadt im Süden eine Gedenkveranstaltung an den Angriff auf das jüdische Volk statt. Dass Israel immer noch Ähnlichem ausgesetzt ist, sieht man hier, als während der Zeremonie der Alarm losgeht …

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Zweimal lebenslänglich für Mörder

Yakov Teitel, der als „jüdischer Terrorist“ Schlagzeilen machte, ist heute von einem Jerusalemer Gericht zu zweimal lebenslanger Haft plus 30 Jahren verurteilt worden. Teitel hatte zwei Palästinenser ermordet. Zudem hatte er einen Bombenanschlag auf den messianisch-jüdischen Teenager Ami Ortiz verübt, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Teitel noch für zahlreiche weitere schwere Straftaten gegen Araber und gegen Friedensaktivisten verantwortlich ist. Vor der Urteilsverkündung hatte Teitel betont, er bereue seine Taten nicht. Der 39-jährige ist verheiratet und hat vier Kinder.

Das Gericht ging davon aus, dass Teitel nicht geistesgestört ist. Der hatte angegeben, ein Engel habe ihn bei seinen Taten zur Verteidigung des Judentums geleitet. Der aus den USA stammende Teitel hatte seine ersten Taten verübt, als er sich als Tourist in Israel aufhielt. Er brachte 1997 einen palästinensischen Taxifahrer in Jerusalem mit einem Kopfschuss um. Drei Monate später erschoss er einen arabischen Schäfer in der Nähe von Hebron. Am Purim-Fest 2008 tarnte der mittlerweile eingewanderte Kriminelle eine Bombe als Geschenk und deponierte sie im Haus von David Ortiz, einem führenden jüdisch-messianischen Pastor, in Ariel. Dessen Sohn Ami erlitt bei der Explosion des Sprengsatzes schwere Verletzungen. Leah Ortiz, Amis Mutter, erklärte nach dem Urteil: „Teitel sagte, er sei stolz auf das, was er getan hat, und er würde es wieder tun. Er ist ein gefährlicher Mann voller Hass. Das Gefängnis ist der richtige Platz für ihn.“

 

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