NAI – Nachtichten aus Israel Montag, 8. April 2013

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In 16 Jahren keine Holocaustüberlebenden mehr

Montag, 8. April 2013 |  Aviel Schneider
 

Heute findet in Israel der jährliche Holocaust-Gedenktag statt und um 10 Uhr morgens gedachte das Volk Israel mit einem zweiminütigen Stillstehen der 6 Mio. Juden, die von den Nazis ermordet wurden. In Israel leben noch 192.000 Holocaustüberlebende und nach Angaben des israelischen Innenministeriums sterben monatlich um die 1000 Holocaustüberlebende, täglich über 30. Demnach werden in 16 Jahren keine Menschen in Israel leben, die die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Aus diesem Grund ist es für Israel wichtig, diese Augenzeugen zu Wort kommen zu lassen, damit die Welt aus erster Hand Informationen über den Holocaust erfährt. Während der Eröffnungszeremonie des Gedenktages sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, dass der Judenhass nicht verschwunden sei, sondern durch den mörderischen Hass auf den Judenstaat ersetzt wurde. „Wer heute für die Vernichtung der Juden und Israel eintritt, ist der Iran. Aber im Gegensatz zu damals verfügt das Volk Israel heute über das Können und die Entschlossenheit, den Gegnern die Stirn zu bieten. Wir sind so stark wie nie zuvor“, fügte Netanjahu hinzu, der vor der Fernsehkamera versprach, dass es nie wieder zu einem zweiten Holocaust kommen wird. „Das jüdische Volk darf sein Schicksal niemals in die Hände anderer legen, auch nicht in die der besten unserer Freunde.“ Als Netanjahu seine Rede über die schlimme Vergangenheit des jüdischen Volkes hielt, heulten im Süden Israels die Sirenen, da wiederholt Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen wurden. Keine Verletzen wurden gemeldet. Dies aber zeigt, wie sehr die Vergangenheit mit der Gegenwart Israels verbunden ist.

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Cyberkrieg gegen Anti-Israel-Hacker abgewehrt

Montag, 8. April 2013 |  nai Redaktion
 

Die internationale Anti-Israel-Gemeinschaft, die sich im Internet zusammengetan hat, um Israel von dort zu vertreiben, hat ihre Ziele weit verfehlt. Obwohl es am Sonntag zahlreiche Versuche gab, den israelischen Internetverkehr lahmzulegen, wurden keine großen Schäden auf israelischer Seite gemeldet. Die Anti-Israel-Gemeinschaft unter dem Namen OP-Israel vermeldete zwar, sie habe der israelischen Wirtschaft einen Schaden von fünf Milliarden Dollar zugefügt und die Internetverbindung Tel Avivs total lahmgelegt, aber diese Behauptungen konnten schnell widerlegt werden. Es wurden jedoch einige Facebook und Twitter-Konten von israelischen Bürgern oder Firmen geknackt, aber der dadurch entstandene Schaden war relativ gering. Ziel der Aktion gegen Israel sollten jedoch staatliche Webseiten, wie die der Polizei oder der israelischen Bank sein, diese berichteten von keinen Problemen, außer, dass die Ladezeiten auf den Webseiten etwas länger wurden. Webseiten von kleinen Unternehmen ohne ausreichenden Schutz wurden teilweise lahmgelegt und die Angreifer konnten Kunden- und Kreditkartendaten stehlen. Im Gegenzug konnten israelische Hacker die Webseite von Op-Israel ( opisrael.com )unter ihre Kontrolle bringen und die Besucher, die sich dort gegen Israel formieren wollten, durften sich die israelische Nationalhymne anhören und eine Liste von Fakten über die Geschichte und Legitimität des jüdischen Staates lesen. Die israelischen Verteidiger nannten sich Israeli Elite Strike Force und sie konnten Webseiten im Iran, der Türkei und anderen Staaten lahmlegen, von denen aus die meisten Cyberangriffe gegen Israel gestartet wurden. Weiterhin gaben sie bekannt, die Webseiten der Hisbollah und des Islamischen Jihad für mehrere Stunden zum Absturz gebracht zu haben. Obwohl es nur eine Frage der Zeit ist, wann der nächste Angriff auf die so wichtige Internet-Infrastruktur Israels stattfinden wird, konnte der kleine jüdische Staat die erste Schlacht deutlich für sich entscheiden.

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Kurznachrichten

Montag, 8. April 2013 |  Ludwig Schneider

+++Staatspräsident Peres betonte bei der Gedenkfeier des Jom HaSchoa Holocaustgedenktages, wer gegen Israel sei, sei auch gegen andere Menschen. Sechs Holocaustüberlebende zündeten je eine Fackel an und Israels beiden Oberrabbiner befahlen das jüdische Volk in Gottes Hände. Heute um 10 Uhr heulten im ganzen Land für 2 Minuten die Sirenen und der Verkehr stand still. +++ Im letzten Jahr stieg die Zahl der antisemitischen Übergriffe auf jüdische Personen und Einrichtungen in der Welt gegenüber dem Vorjahr um 30 % an. Es wurden 686 antisemitische Anschläge gezählt. +++ Der arabische Knesset-Abgeordnete Zahalka erklärte, Zitat: „Solange es das zionistische Regime gibt, hat der Frieden keine Chance!“ Zahalka aber lebt in diesem Zionistenstaat und darf sich Dank Israels Demokratie so antizionistisch äußern. Von den 120 Knesset-Abgeordneten sind 11 Araber in 3 arabischen Parteien, die Israels demokratische Freiheit gegen Israel untergraben. *************************************************

Israel Video des Tages

Montag, 8. April 2013 |  nai Redaktion
 

Gestern Abend begann der Jom Haschoah mit einer offiziellen Zeremonie in Yad Vashem. Dabei wurde den Märtyrern und Helden des Holocaust gedacht. In diesem Video sind einige Ausschnitte über die Veranstaltung zu sehen, in denen der Trauer musikalisch Ausdruck verliehen wird.

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