NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 5. April 2013

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Palästinenser: weniger Sorgen um die „Besatzung“ als um Armut

Freitag, 5. April 2013 |  nai Redaktion
 

Eine Umfrage unter palästinensischen Arabern hat ergeben, dass die Präsenz von jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria, der so genannten Westbank, nur auf dem dritten Platz ihrer drängensten Probleme steht.

Ihrer Meinung nach sind die wachsende Armut sowie die tiefen Gräben innerhalb der palästinensischen Gesellschaft, die durch Aktivitäten der Hamas und anderer Terrorgruppen entstanden sind, weit wichtiger.

Obwohl eine große Anzahl der Befragten angab, dass sie die „israelische Besatzung“ beenden wollen, kann das durch die jahrzehntelange Indoktrination über dieses Thema erklärt werden, aber auch durch den Umstand, dass es keine Lösung für die wirtschaftlichen Probleme zu geben scheint.

Dass die so genannten Siedlungen nicht das größte Problem für Palästinenser sind, beweist, dass Juden, in diesen Gebieten nicht solch ein großes Problem sind, wie die Weltgemeinschaft das oft darstellt.

Die Umfrage wurde vom Zentrum für Forschung und Politik aus Ramallah durchgeführt.

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Ein Highlight für jeden Christen

Freitag, 5. April 2013 |  nai Redaktion

Das idyllische Gartengrab in Jerusalem ist für viele Pilger einer der authentischsten Orte im Heiligen Land. Das Gartengrab ist die einzige protestantische „heilige Stätte“ im Land und hat jährlich hunderttausende Besucher. Vor drei Jahren wurde Richard Meryon Direktor, nachdem sein Vorgänger Peter Wells früh gestorben war. Israel Heute sprach mit Meryon über Vision und Mission des Gartengrabs.

Israel Heute: Was ist das Gartengrab?

Richard Meryon: Wir wollen ein Highlight für jeden Christen im Heiligen Land sein. Wir wollen, dass Menschen berührt werden vom Heiligen Geist, wenn sie das Gartengrab besuchen. Und wir wollen, dass unsere Gäste die Geschichte von Jesu Kreuzigung und Auferstehung in ihrer Muttersprache verkündigt bekommen. Das geht so weit, dass unser eigenes Personal, das über ein Dutzend Sprachen fließend beherrscht, dem israelischen Reiseführer eine Pause ermöglicht und alle Gruppen selbst durch die Anlage führt. Es gibt hier keine Kirche. Uns ist wichtig, dass das Gartengrab sich authentisch anfühlt. Es ist eine piktographische Lehrhilfe für die Botschaft des Evangeliums.

IH: Ist Jesus tatsächlich hier auferstanden?

RM: Es ist nicht entscheidend, wo Jesus starb, bestattet wurde und auferstand. Worauf es ankommt, ist: warum und für wen? Wir stehen nicht im Wettbewerb mit der Grabeskirche. Ich würde keinen Cent darauf wetten, welches nun der korrekte Ort ist. Viele glauben, hier ist der richtige Ort, aber dabei ist wichtig, dass wir nicht tote Steine verehren. Vielmehr preisen wir die Person Jesus.

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Kurznachrichten

Freitag, 5. April 2013 |  Ludwig Schneider

+++ Überall im sogenannten Westjordanland kam es zu Demonstrationen gegen Israel. Allein in Hebron zogen 15.000 Palästinenser durch die Straßen und forderten den „Tod der Juden!“ Auslöser war der Tod eines 63 jährigen palästinensischen Terroristen, der in einem israelischen Gefängniskrankenhaus an Krebs gestorben ist. Obwohl eine internationale Obduktion bestätigte, dass er an Krebs gestorben ist und nicht von Israelis getötet wurde, wurde er zum „Märtyrer des Heiligen Krieges“ erklärt. Seinetwegen griffen Palästinenser israelische Soldaten an, wobei zwei 17- und 18-jährige Palästinenser ums Leben kamen, was die Spirale der Gewalt unter den Palästinensern weiter anstachelte. Zur gleichen Zeit wurde der Süden Israels bei Eshkol vom Gazastreifen aus mit Kassam-Raketen beschossen. Die palästinensische Autonomieregierung will keine israelischen Journalisten mehr ins Land lassen, so dass die internationale Welt das Geschehen in ihrem Gebiet nur noch von linientreuen Palästinensern erfährt. +++ Im Hinblick auf Israels Holocausttag am Montag, gab die Direktion der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Jad Vaschem bekannt, dass sie in 3 Jahren alle Namen der 6 Millionen umgebrachten Juden korrekt vorweisen können. +++ „Emanzipierte“ Frauen wollten an der Klagemauer in die Domäne der betenden Männer vordringen, was nur durch den Einsatz der Polizei gestoppt werden konnte.

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Israel Video des Tages

Freitag, 5. April 2013 |  nai Redaktion
 

In diesem Video sieht man die traditionelle Herstellung von jemenitischem Filigranschmuck. Der Silberschmied Ben-Zion David hat diese Kunst von seinem Vater und Großvater gelernt und führt jetzt ein Museum in der Altstadt von Jaffo. Jemenitischer Schmuck besteht ausschließlich aus Silberfäden. Präsident Peres hat sogar Kerzenhalter aus jemenitischer Filigrankunst der Königin von England als Geschenk überreicht.

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