NAI-Nachrichten aus Israel Dienstag, 2. April 2013

logo_de_96

Hacker wollen „Israel aus dem Internet werfen“

Dienstag, 2. April 2013 |  nai Redaktion  
 

Israel Heute hat in den letzten Jahren mehrmals berichtet, wie der jüdische Staat zum beliebten Ziel von Cyberkriegern aus aller Welt geworden ist. Israelische Abwehrsysteme, die von der israelischen Regierung, der Armee und privaten Firmen aufgestellt wurden, wehren in diesem Cyberkrieg täglich tausende Angriffe ab.

Aber in diesem Gebiet entwickeln sich die Dinge schnell und wenn es Israel nicht schafft, seinen Feinden mindestens einen Schritt voraus zu sein, könnte es Opfer von Angriffen werden, die Israels wichtige Computer-Infrastruktur lahm legen.

Die internationale Hacker Gruppe „Anonymous“ hat wiederholt damit gedroht, Israel anzugreifen und wohl bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen. Es sieht so aus, als ob sie es am 7. April noch einmal versuchen werden, und zwar unter dem Codewort #OpIsrael.

Ein bekannter Hacker unter dem Namen „Anon Ghost“ erzählte der Hackers Post, dass Hacker-Gruppierungen beschlossen haben, eine gemeinsame Front gegen Israel zu gründen . „Israel sollte sich darauf vorbereiten, aus dem Internet ausradiert zu werden.“

 

(Kommentar CID: Sind also die  Hacker unter die Antisemiten gegangen oder sehe ich das Falsch?)

*******************************************

Vertrag gegen die „Judaisierung Jerusalems“

Dienstag, 2. April 2013 |  Aviel Schneider  
 

Jordanien und die palästinensische Autonomiebehörde haben Anfang dieser Wochen einen Vertrag zur Verteidigung Jerusalems unterzeichnet. Während seiner Blitzvisite (letzten Sonntag) in Amman mit dem jordanischen König Abdallah besprach Palästinenserchef Mahmud Abbas die Zukunft Jerusalems. Gemeinsam beschlossen sie, die Heiligen Stätten des Islams und des Christentums in Jerusalem zu bewahren.

Gemäß palästinensischen Quellen ist es die historische Aufgabe Jordaniens die Heiligen Stätten in Jerusalem zu behüten wie auch in den Palästinensergebieten im biblischen Kernland Judäa und Samaria. Ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der ersten Intifada im Sommer 1988 hat sich das jordanische Königreich unter König Hussein von der so genannten West Bank und jeglichem politischen Anspruch auf das Gebiet losgesagt. Damit hinterließ der Vater des jetzigen König die Palästinenserintifada den Israelis und stoppte den Aufstand in seinem Land, in dem sowieso über 70 Prozent der Palästinenser leben. Nun bestehen die Palästinenser weiterhin auf die jordanische Verantwortung für Jerusalem, besonders gegen die so genannte „Judaisierung der israelischen Hauptstadt“.

Vorige Woche traf in Katar die Arabische Liga zusammen, die neben dem Bürgerkrieg in Syrien auch die sensible Jerusalemfrage behandelte. Der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al Thani versprach den Palästinensern 250 Mio. US-Dollar (ca. 194,5 Mio. Euro) für einen Fond, der die Judaisierung Jerusalems vereiteln soll.

*************************************************

Kurznachrichten

Dienstag, 2. April 2013 |  Ludwig Schneider  

+++ Christen feierten gestern in Jerusalem den 2. Osterfeiertag und Juden beendeten mit dem Mimouna-Fest das achttägige Pessachfest, an dem zum ersten Mal statt Mazzoth wieder richtiges Brot gegessen wurde. Ministerpräsident Netanjahu und seine Frau Sara feierten Mimouna bei einer marokkanischen Familie in Or Akiva. +++ Syrische Rebellen haben in Damaskus eine der ältesten Synagogen der Welt, die vor über 2000 Jahren erbaute und dem Propheten Elia geweihte „Jobar“-Synagoge, zuerst geplündert und danach zerstört und niedergebrannt. +++ Der jordanische König Abdullah II. und Palästinenserchef Abbas beschlossen eine Kooperation, um die Stadt Jerusalem gemeinsam vor den Israelis zu retten. Auch wenn es zu einer Zweistaatenlösung kommen sollte, so wird der Frieden zwischen Israel und den arabischen Moslems an der Jerusalemfrage scheitern. +++ Israels neuer Finanzminister Lapid will das Haushaltsdefizit, das 6 Milliarden Euro überschritten hat, durch radikale Kürzungen in den Griff bekommen, denn Israel soll – wie Lapid in seinem Facebook schreibt – nie ein zweites Griechenland oder Zypern werden. Lapid will besonders der Mittelschicht zu mehr Gerechtigkeit verhelfen.

**************************************************

Israel Video des Tages

Dienstag, 2. April 2013 |  nai Redaktion  
 

Die israelische Armee hat wieder einmal ein schönes Video ihrer Streitkräfte veröffentlicht. Sie verspricht weiterhin die Freiheit zu verteidigen und wenn man das Video sieht, glaubt man dies auch.

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s