NAI – Nachrichten in Israel Freitag, 29. März 2013

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Feldlazarett auf den Golanhöhen

Freitag, 29. März 2013 |  nai Redaktion
 

Nach Angaben einer französischen Nachrichtenagentur hat Israel im letzten Monat 11 syrische Verwundete behandelt, die an der Grenze zu Israel aufgefunden wurden. Die Armee hat nun ein Feldlazarett direkt an der Grenze aufgestellt, wo man sich um syrische Kämpfer kümmern wird.

Drei der behandelten Syrer bleiben noch in Israel, die anderen acht wurden in ihr Land zurückgebracht. Vor zwei Tagen wurden zwei sehr schwer verletzte Syrer in Krankenhäuser im Landesinnern eingeliefert, zudem werden Syrer mit speziellen Verletzungen in Israels Fachkliniken versorgt. Ein Syrer ist seinen Verletzungen erlegen; eine Kugel war in seinen Schädel eingedrungen und auf der anderen Seite wieder herausgekommen. Der Patient starb während der Operation.

Israel befürchtet, dass die Anzahl an Flüchtlingen und Hilfesuchenden noch zunehmen wird, je länger der Bürgerkrieg in Syrien dauert. Für diesen Fall steht das Feldlazarett der israelischen Armee bereit. Es werden jedoch nur humanitäre Fälle behandelt, die Sicherheitsvorkehrungen an der israelisch-syrischen Grenze sind sehr hoch und die Spannungen zwischen beiden Seiten nehmen täglich zu. Obwohl weder das Assad-Regime noch die syrischen Revolutionsführer dem jüdischen Staat wohlgesonnen sind, hilft Israel den Behandlungsbedürftigen, egal zu welcher Gruppierung sie sich bekennen.

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Kurznachrichten

Freitag, 29. März 2013 |  nai Redaktion

Vor der Westmauer bzw. Klagemauer versammelten sich Gestern ca. 120.000 Juden, um den „Birkat Kohanim“ Segen zu empfangen. Juden, die von Aaron abstammen, erteilten unbeschuht und in ihren Gebetsmänteln eingehüllt den Priester-Segen. +++ Pressefreiheit à la Palästinenser: Der als gemäßigt geltende palästinensische Fatah-Führer Mahmoud Abbas ließ den palästinensischen Journalisten Hamamreh für 1 Jahr ins Gefängnis sperren, weil er in seinem Facebook Abbas kritisiert hatte. +++ Heute, am 4. jüdischen Pessach-Tag, dem christlichen Karfreitag, ziehen Tausende Christen aus aller Welt singend und betend und Kreuze tragend in Jerusalem über den Leidensweg Jesu, über die Via Dolorosa zur Grabeskirche.+++

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