NAI – Nachrichten aus Israel Donnerstag, 28. März 2013

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In Israel leben heute 6 Millionen Juden

Donnerstag, 28. März 2013 |  Aviel Schneider
 

Die „jüdische Heimat“, so heißt die Überschrift auf den Mittelseiten der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot. „Israelischer Stolz: 65 Jahre nach der Staatsgründung Israels leben nun über 6 Millionen Juden im Judenstaat Israel.“ Zwei Wochen vor dem 65. Unabhängigkeitstag überschritt die Anzahl der israelischen Bevölkerung die 8 Millionen-Grenze, darunter 2 Millionen Nichtjuden. 1,6 Millionen Moslems sowie 0,4 Millionen Christen oder Angehörige anderer Religionen.

Aber außerhalb Israels leben immer noch mehr Juden als im Heiligen Land. Gemäß Prof Sergio Della Pergola verteilen sich 96 % der Diaspora-Judenauf zehn Länder. In den USA leben 5,5 Millionen, in Kanada 380.000, in Argentinien 180.000, in Brasilien 75.000, in Deutschland 120.000, in Frankreich 500.000, in Großbritannien 300.000, in Russland 190.000 und in Australien 102.000 Juden. Die Mehrheit der jüdischen Weltbevölkerung, 11,5 Millionen an der Zahl, leben in Israel und in den USA. „Insgesamt zählt die jüdische Bevölkerung weltweit knapp 14 Millionen Juden“, sagte der Experte für jüdische Demographie an der Hebräischen Universität in Jerusalem. In den letzten 12 Monaten sind im Land 170.000 Babys geboren worden und 17.000 Juden nach Israel eingewandert. „Darüber freue ich mich, aber dies ist keine Entschädigung“, schrieb der israelische Schriftseller Ahron Appelfeld, der 1932 in Rumänien geboren und dessen Mutter von Antisemiten ermordet wurde. „Hätte der Holocaust nicht stattgefunden, so wären wir heute ein größeres Volk. Dass wir heute wieder 6 Millionen Juden im Land zählen, ist einerseits mit Freude, aber auch mit einem Anflug von Traurigkeit verbunden! Damals haben in Europa 13 Millionen Juden mit Kultur

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Was bedeutet Pessach den Israelis?

Donnerstag, 28. März 2013 |  nai Redaktion
 

Auf der ganzen Welt feiern Juden und einige Christen das biblische Pessachfest, das an den Auszug aus der Sklaverei Ägyptens erinnert.

Israel Heute hat israelische Bürger in den Straßen Jerusalems dazu befragt, was es für sie bedeutet, wieder Pessach als freies Volk im eigenen Land zu feiern.

Yossi Krisp: „Es bedeutet Freiheit, es bedeutet Unabhängigkeit, es bedeutet Familie.“

Gal Yerushalmi: „Es ist sehr wichtig, das Fest hier in Israel zu feiern. Wir sind Juden und das ist unser Land und wir freuen uns über diese Freiheit.“

Beyla Potash: „Pessach ist der Anfang einer Nation.“

Yeshurun Luz: „Pessach bedeutet die Befreiung von einer anderen Nation, von ihrer Herrschaft und ist eine persönliche Befreiung von allem, was mich beherrscht. Es war immer und wird immer das am meisten gefeierte Fest des jüdischen Volkes sein.“

Moshe: „Es bedeutet, sich an die Wunder zu erinnern, die uns widerfahren sind, als wir Sklaven in Ägypten waren.“

Israel Levin: „Es geht hier nicht nur um etwas, dass vor einigen tausend Jahren passiert ist; es repräsentiert etwas, das uns jederzeit wieder passieren kann. In jeder Generation versuchen unsere Feinde, uns zu vernichten und Gott schützt uns. Aber es geht auch nicht nur um nationale Sicherheit, es ist auch etwas, das jeden Menschen persönlich angeht; es gibt eine Kraft im Menschen, die sich nach Freiheit sehnt, von all den Dingen, die ihn zurückhalten.“

Moshe Frank: „Keine Pizza und kein Brot!“

Adam Segal: „Es ist ein Fest, an dem wir Gott für unsere Freiheit danken. Spirituelle Freiheit, physische Freiheit, Freiheit als Volk zu leben und Freiheit vor Unterdrückung. Eins der wichtigsten Dinge in der Bibel ist es, die Kinder zu lehren, dass es Gott war, der uns aus Ägypten herausgeholt hat. Und das bringt in jeder Generation eine Verbindung zu Gott und dem jüdischen Volk, auf dass wir ewig dafür dankbar sind, dass wir hier sein können, wohin uns Gott gebracht hat.“

Yisrael Dalayahu: „Es bedeutet zwei Dinge: Wir erinnern uns an unsere Vorfahren, die aus Ägypten befreit wurden und wir warten wieder darauf, von unseren Problemen befreit zu werden, von unseren Nachbarn und all den Kriegen.“

Sarah Goldman: „Für mich bedeutet es die tiefe, starke Liebe, die Gott für Sein Volk hat. Dass selbst, wenn man auf der niedrigsten spirituellen Stufe befindet, auf der man sein kann, Gott uns daraus befreit. Nicht durch die Hintertür sondern vor aller Augen. Es zeigt, dass Er uns liebt und sich um uns sorgt. Und auch wenn alles schief zu gehen scheint, kommt Gott und hilft uns.“

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Israel Video des Tages

Donnerstag, 28. März 2013 |  nai redaktion
 

Israel Video des Tages

Heute sehen wir ein schönes Beispiel von Pallywood, des palästinensischen Hollywoods. Ziel der Pallywood-Produktionen ist es, Israel in ein negatives Licht zu stellen, was ihnen häufig auch gelingt. Wer jedoch genau hinschaut, wird in den Filmen der Palästinenser erkennen, dass die Tragik gespielt ist und sich die Israelis, den Umständen entsprechend, sehr freundlich verhalten haben.

In diesem Video wird gezeigt, wie israelische Soldaten drei Kinder festnehmen, die Steine und Molotow Cocktails geworfen haben sollen. Auf Youtube wird das Video so beschrieben:

„Israelische Soldaten verprügeln drei palästinensische Kinder in Hebron, einer wurde am Bein verletzt, die Soldaten schleiften sie durch die Straßen, verprügelten sie, verhafteten sie … und ließen sie dann frei.“

Ob es sich wirklich so verhielt, läßt sich anhand des Videos gut nachvollziehen. Die Website Israellycool.com hat uns einige Hinweise gegeben, an denen man sehr schön erkennen kann, dass die gesamte Geschichte reines Schauspiel war:

„Am Anfang des Videos gehen die drei Kinder ganz normal. Dann, bei Spielzeit 0:05 beschwert sich einer über sein Bein. Einige Sekunden später stehen die drei Jungs anscheinend ganz entspannt herum. Dann zeigt das Kind (es steht auf seinem rechten Bein), das sich vorher beschwert hat, auf sein rechtes Bein. Bei 0:14 beginnt es zu schluchzen.

Etwas später, bei 1:03, beginnt ein anderes Kind, das bisher kein Problem hatte, zu weinen. Weiter bei 1:45 geht der Junge, der vorher über sein Bein klagte, plötzlich ganz normal. Aber bei 1:48 humpelt er wieder! Dann, bei 1:54, liegt er auf dem Boden. Später wird ihm im Krankenwagen sein Arm, nicht das Bein verbunden!“

Abgesehen davon, dass die Beschreibung des Videos überhaupt nicht passt, was schon darauf schließen lässt, dass die Person, die es hochgeladen hat, den Zuschauern eine bestimmte Botschaft vermitteln will, erkennt man, dass die palästinensischen Kinder noch weit vom wahren Hollywood entfernt sind. Sie müssen noch einiges an Schaupielkunst lernen, bevor ihre Märchen glaubhaft werden.

Hochgepuscht und nichts dahinter.

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Kurznachrichten

Donnerstag, 28. März 2013 |  Ludwig Schneider

+++ Israels neuer Finanzminister Lapid will harte und unpopuläre Haushaltskürzungen vornehmen. So soll selbst das ohnehin schon geringe Kindergeld weiter gekürzt werden, um damit 700 Millionen Euro einzusparen. Auch will Lapid 2 Milliarden Euro durch die Streichung von Steuererlassen gewinnen. +++ Israel nimmt immer mehr Schwerverwundete aus dem syrischen Bürgerkrieg auf, um sie in Israel medizinisch behandeln und operieren zu können. Das israelische Militär hat sich an der israelisch-syrischen Golangrenze auf solche Fälle eingestellt. +++ In den palästinensischen Autonomiegebieten steigt unter der palästinensischen Bevölkerung die Nachfrage, hebräisch zu lernen, um aus Erster Hand zu erfahren, was in Israel passiert. Inzwischen gibt es bereits 200 hebräische Sprachzentren. Dabei darf man nicht vergessen: 86 % ihrer Produkte verkaufen sie nach Israel. +++ Heute, am Gründonnerstag, versammeln sich Christen aus den verschiedensten Kirchen in Jerusalems Obersaal, wo Jesus das letzte Abendmahl feierte. Er setzte das Abendmahl während der Pessach-Sederfeier ein als er das Mazza-Brot brach. +++ Freitagnacht um 2 Uhr wird in Israel die Uhr um eine Stunde Sommerzeit vorgestellt.

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