NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 22. März 2013

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Die Formel 1 kommt nach Jerusalem

Freitag, 22. März 2013 |  NAI-Redaktion  
 

Heute sprechen alle noch über den Besuch von US-Präsident Obama in Jerusalem. Aber im Juni wird ein nicht weniger spektakuläres Ereignis in der Heiligen Stadt zu erleben sein: Erstmals kommen Formel 1-Fahrer mit ihren Boliden in die 5000 Jahre alte Stadt, und diese wird wohl auch zum ersten mal Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde erleben.

Die Veranstaltung wird „Jerusalem Peace Road Show“ heißen (Jerusalemer Friedensstraßen Show) und wird am 13. und 14. Juni stattfinden. Unter anderem werden die Autobauer Ferrari, Mercedes und Audi an dieser Show teilnehmen. Es ist nicht wirklich ein Rennen, sondern eher eine Autoshow, Punkte für die reguläre Formel 1-Saison wird der Gewinner nicht mitnehmen.

Für die Piloten der Rennwagen wird es trotzdem ein unvergessliches Erlebnis werden. Giancarlo Fisichella, ein Fahrer für Ferrari, freut sich schon auf das Rennen: „Es ist wunderbar, die Chance zu haben, einen Formel 1-Wagen in einer Stadt zu fahren, die so faszinierend und voller Geschichte ist wie Jerusalem. Es wird eine ganz besondere Strecke sein, die durch die Hügel der Stadt geht und sogar an der Mauer der Altstadt vorbeiführt,“ unterstrich er.

Auch der Bürgermeister Jerusalems, Nir Barkat (rechts im Bild), freut sich auf die Veranstaltung. „Es wird ein historischer Moment, wenn Formel 1-Wagen vor dem Hintergrund Jerusalems fahren“, erklärte er. „Die Stadt darf nicht stehenbleiben, sondern muss die modernen Zeiten in sich aufnehmen.“

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Obama hat Falafel gegessen: „Er hasst die Palästinenser!“

Freitag, 22. März 2013 |  NAI-Redaktion  
 

Es ist ein lächerliches, aber lehrreiches Beispiel für die festgefahrene Situation im israelisch-arabischen Konflikt: Arabische Kommentatoren beschweren sich heftig über die Tatsache, dass man dem US-Präsidenten in Israel Falafel (frittierte Kichererbsen) serviert hat. Die palästinensische Nachrichtenagentur Al-Watan schrieb, dass die Zustimmung von Obamas Team zum Genuss von Falafel als „israelisches Gericht“ zeige, „dass es keine Perspektive für Frieden gibt.“

Andere palästinensische Zeitungen wie Palestine Today und Al Quds kommentieren, dass neben der Umbenennung von Städten, die „Besatzung des Falafels durch Israel“ Teil einer größeren Strategie sei, um das „palästinensische Erbe zu „stehlen“. Offensichtlich helfe Obama den Juden dabei.

Die palästinensischen Araber (man darf nicht vergessen, dass es dieses Volk vor 100 Jahren noch nicht gab) bestehen darauf, dass Falafel der älteste und bedeutendste Teil der „palästinensischen Küche“ sei, auch wenn es allgemein als Israels beliebtester „Snack“ gilt.

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