NAI – Donnerstag, 7. März 2013 Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!

  Donnerstag, 7. März 2013
Israel Heute Bringt auch das was andere weglassen!

Pufferzone zwischen Israel und Syrien unsicher

  • 21 Blauhelm-Soldaten, die in der Sicherheitszone zwischen Israel und Syrien auf den Golanhöhen stationiert waren, sind von syrischen Rebellen gefangen genommen worden. Die UNDOF-Soldaten kommen aus den Philippinen und gehören zu den Truppen der Vereinten Nationen, die für den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien verantwortlich sind.

Die Beobachtermission UNDOF ist seit 1974 auf dem Golan im Einsatz. Die Rebellen behaupten, dass die UNO-Soldaten an den Angriffen der syrischen Armee auf die syrischen Zivilbevölkerung im Bezirk Dara beteiligt waren oder diese zumindest ignoriert hätten. Die UNO besteht auf der sofortigen Freilassung aller UNO-Soldaten, doch die Rebellen stellen dafür Bedingungen. Baschar el Assads Soldaten müssen sich zuerst aus dem Dorf Dschamal zurückziehen.

Die israelische Armee bereitet sich auf ein neues Szenario im Norden vor, darunter Angriffe an der israelisch-syrischen Golangrenze. In Jerusalem wird befürchtet, dass Al Qaida-Terroristen in die bisher von der UNO kontrollierte Pufferzone eindringen. In den israelischen Medien kamen einige Sicherheitsexperten zu Wort, die alle der Meinung sind, dass verschiedene Kräfte in Syrien die gesamte Region in eine explosive Situation hineinziehen möchten. Darüber hinaus wird in Jerusalem befürchtet, dass die übrigen UNDOF-Truppen, 1.100 Soldaten an der Zahl, unter anderem aus Kroatien und Österreich, abgezogen werden. Sollte es wirklich dazu kommen, wäre dies nicht das erste Mal, dass UNO-Soldaten Israel im Stich lassen, wenn es darauf ankommt: Die UNO-Truppen sind für Ruhe und Frieden an den arabischen Grenzen um Israel verantwortlich, aber in Ernstfällen wie im Sinai vor dem Sechstage-Krieg 1967 sind die UNO-Soldaten rechtzeitig geflohen, genau wie im Südlibanon nach dem israelischen Truppenabzug im Jahre 2000.

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Palästinensische Studenten greifen britischen Diplomaten an

Der britische Generalkonsul in Jerusalem, Sir Vincent Fean, hat einen unangenehmen Empfang in der palästinensischen Universität Birzeit bei Ramallah bekommen. Fean wollte eigentlich eine Rede in der Universität halten, aber eine aufgebrachte Menge hinderte ihn daran, den Vorlesungssaal zu betreten. Nachdem der Diplomat mit dem Präsidenten der Universität gesprochen hatte, wurde er von Studenten erwartet, die ihn beschimpften und ihn angegriffen hätten, wenn Sicherheitskräfte ihn nicht schnell in sein Auto gebracht hätten. Aber auch dort war er nicht sicher, da die Studenten auf den Wagen einschlugen und ihn auch beschädigten.

Die Menge schrie „Raus aus Birzeit“ und „Zerstört den Kopf des Kolonisten“, während sie mit ihren Fäusten auf den Wagen des Diplomaten einhämmerten. Die Studenten gaben an, gegen „die britische Position in der Palästinenserfrage“ zu demonstrieren sowie deren Balfour-Deklaration aus dem Jahre 1917, die die Schaffung eines jüdischen Staates forderte.

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Kurznachrichten

 Staatspräsident Peres hat in Brüssel die Abgeordneten der Europäischen Union aufgefordert, einmal nachzudenken, wie sie reagieren würden, wenn sie in Israels Lage wären, von Krieg und Terror bedroht und dann noch von Legionen von Kritikern umgeben. +++ US-Präsident Obama wird bei seinem Besuch in Israel keine Rede in der Knesset halten. Seine Bitte, dort sprechen zu dürfen, wurde von der Knesset abgelehnt. Bundeskanzlerin hatte bei ihrem Besuch im Parlament sprechen dürfen. +++ Drei Israelis gewannen in Brasilien beim Kampf um die Weltmeisterschaft des Windsurfens die Gold-, Silber- und Bronze-Medaille. +++ Der Vormarsch der Heuschreckenplage scheint in Israels Süden gestoppt zu sein. Die Kälte in Israel können die gefräßigen Insekten offenbar nicht ertragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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