NAI – Nachrichten aus Israel – Montag, 4. März 2013

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„Jerusalem-Report“ stößt in Israel auf Unverständnis – „Juden sind die Ureinwohner“

 

Der „Jerusalem Report 2012“, in dem die Europäische Union den Staat Israel wegen des Siedlungsbaus anklagt (Israel heute hat berichtet), sorgt weiter für Aufregung. In dem Bericht heißt es, die Gegenwart von Juden im Ostteil Jerusalems sei „provokativ“. Der Bau von jüdischen Wohnungen in diesen Gebieten sei die größte Gefahr für Frieden in der Region. Der Bericht beschreibt den Bau von Eigenheimen für Juden im Ostteil Jerusalems als „systematischen, vorsätzlichen und provokativen“ Versuch, es für Jerusalem unmöglich zu machen, die Hauptstadt von zwei Staaten zu werden.

Der Bericht spricht nicht von kleinen, isolierten Siedlungen, sondern von großen jüdischen Stadtteilen wie French Hill, Pisgat Zeev und Gilo. Wer sich in Jerusalem auskennt, weiß, dass diese Stadtviertel mitten in der Stadt liegen.Für Israelis sind die Aussagen des Berichts völlig absurd. Dass die Rückkehr eines alten Volkes in die Gebiete, die zum Kernland seiner Heimat gehören, eine Bedrohung für den Frieden sein soll, macht keinen Sinn. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Juden seit über 3000 Jahren ununterbrochen in diesen Gebieten gelebt haben, vor allem in Jerusalem. Die Welt scheint es jedoch nicht zu mögen, dass Juden nun auch die Kontrolle über diese Gebiete haben.

Alan Baker, ein israelischer Experte für internationales Recht, erklärte gegenüber Israel Heute: „Die Juden sind die Ureinwohner in diesem Land. Wenn die internationale Gemeinschaft diese Tatsache nicht akzeptieren kann, dann gibt es nicht einmal eine Basis für Friedensgespräche.“

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Heuschreckenplage von biblischen Ausmaßen in Ägypten

Etwa 30 Millionen Heuschrecken plagen zur Zeit den Süden der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Ordnungskräfte versuchen der Plage Herr zu werden, können aber mit so einer großen Anzahl an Tieren nicht fertig werden. Ägypten wird regelmäßig von Heuschreckenplagen heimgesucht, aber die Zahl der Insekten ist normalerweise nicht so hoch wie dieses Jahr. Die enorme Größe des Schwarms kam überraschend, er soll schon enorme Schäden angerichtet haben.

Das ägyptische Militär unternimmt größte Anstrengungen, dem Problem beizukommen. Aber das Land muss wahrscheinlich warten bis starke Winde, die für das Ende der Woche angekündigt sind, den Heuschreckenschwarm nach Saudi-Arabien tragen.

Die Nachrichten über die Heuschreckenplage kommen nur wenige Wochen vor dem jüdischen Pessachfest, an dem Juden und viele Christen des wundersamen Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten gedenken. Ein wichtiger Teil der Exodus-Geschichte ist die Heimsuchung Ägyptens durch zehn Plagen, unter denen eine Heuschreckenplage von enormen Ausmaßen ist.

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Kurznachrichten

 

+++ Heute ist in Israel der „Tag der guten Tat“. Jeder Israeli sollte an seinem Nächsten wenigstens eine gute Tat tun. Israels 89-jähriger Staatspräsident Schimon Peres leistete seine gute Tat in einem Heim für geistig und körperlich behinderte Kinder (Foto). +++ Israel ist freudig überrascht von der internationalen Verurteilung der Äußerung des türkischen Regierungschefs Erdogan , der den „Zionismus ein Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet hatte. Die Initiative zur Verurteilung ging vom deutschen Außenminister Westerwelle aus. Die US-Regierung und sogar UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon schlossen sich später an. +++ Hatte Netanjahu am Samstagabend noch erklärt, dass er keine Regierungskoalition ohne die orthodoxen Parteien zulassen werde, gab er nun dem Druck der Liberalen nach und führt ohne die religiösen Parteien Koalitionsgespräche. Die Führung der orthodox-sefardischen Schass-Partei reagierte darauf und erklärte, dass Jair Lapid (Jesh Atid) und Naftali Bennett (HaBait HaJehudi) die Orthodoxen hassen würden. +++ Das Wetter: In Jerusalem gibt es heute 16 Grad, in Tel Aviv 20, in Tiberias am See Genezareth 22, am Toten Meer und in Eilat 26 Grad.

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