NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 1. März 2013

Erdogan: Zionismus ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Erdogan

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat den Zionismus als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. Bei einer Konferenz der Vereinten Nationen in Wien stellte er den Zionismus auf die selbe Stufe wie den Faschismus. Das sorgte in Israel, aber auch in den USA für Empörung. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einer „dunklen und verlogenen Aussage.“ Auch die amerikanische Regierung reagierte, ungewohnt rasch und deutlich: Erdogans Aussagen seien beleidigend und falsch, unterstrich Tommy Vietor, der Sprecher des Weißen Hauses. Rabbi Abraham Cooper vom Simon-Wiesenthal-Zentrum erklärte: „Erdogan hat sich entschlossen, in die hasserfüllten Fußstapfen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zu treten.“ Tief enttäuscht sein man von UN-Generalsekretär Ban-ki Moon, der die Attacke Erdogans schweigend verfolgt habe.
Dass Erdogan die Bestrebungen des jüdischen Volkes, einen eigenen Staat zu errichten, mit einer diktatorischen Gewaltherrschaft vergleicht, bringt die ohnehin angespannten israelisch-türkischen Beziehungen auf einen neuen Tiefpunkt. Israel und die Türkei hatten jahrelang militärisch eng zusammengearbeitet. Mit der Stärkung islamischer Kräfte in der Türkei kühlten sich die Beziehungen deutlich ab. (Foto: World Economic Forum)
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Äthiopische Einwanderin zur „Miss Israel“ gekrönt
Schoenheitskoenigin
Zum ersten Mal ist eine gebürtige Äthiopierin zur „Miss Israel“ gewählt worden. Yitish Aynaw (21) aus Netanya setze sich gegen ihre hellhäutigen Konkurrentinnen durch. Auf die Frage eines Jury-Mitglieds antwortete sie, es sei bedeutend, dass die Schönheitskönigin aus der äthiopischen Gemeinschaft stamme. „Israel hat viele ethnische Gruppen und Farben, und es ist wichtig, das der Welt zu zeigen.“ Das Publikum im Kongresszentrum Haifa dankte ihr mit tosendem Beifall. Die schönste Frau Israels war Offizierin in der Armee gewesen und betreibt heute ein Modegeschäft.
Sie war im Alter von zwölf Jahren ins Heilige Land eingewandert. „Das war sehr hart. Eine neue Sprache, eine moderne Gesellschaft.“ Yitish, genannt Titi, hofft nun auf eine erfolgreiche Karriere als Fotomodel. Sie sieht sich als Vorreiterin: „Es gibt zu wenige dunkelhäutige Models in Israel.“ Die couragierte junge Frau schmiedet bereits weitere Zukunftspläne: Sie will die erste dunkelhäutige Fernsehmoderatorin in Israel werden.
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