PA-Geschichtsfälschung nach Nazi-Manier:

PA-Geschichtsfälschung nach Nazi-Manier:

`Die Westmauer … niemand außer Muslimen hat sie je als Andachtsstätte genutzt, die ganze Geschichte hindurch´

Itamar Marcus/Nan Jacques Zilberdik, Palestinian Media Watch, 15. Januar 2013

Der PA-Minister für religiöse Angelegenheiten, Mahmud Al-Habbash, sagte vor kurzem, dass ganz Jerusalem und die Westmauer „einziges den Palästinensern gehören“. Um das zu untermauern behauptete er fälschlich, dass „kein Mensch außer Muslimen sie [die Westmauer] jemals als Andachtsstätte nutzten, die gesamte Geschichte hindurch, bis 1917 die unheilvolle Balfour-Erklärung ausgegeben wurde“. Diese Verleugnung der Geschichte der jüdischen Nation durch einen PA-Minister war die Reaktion auf eine Äußerung des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu über Israels 3.000-jährige Geschichte in Jerusalem, als er letzten Monat an der Westmauer die achte Kerze des Hanukka-Festes anzündete. Der PA-Minister sagte, Netanyahus Äußerungen seien „nichts als Unsinn und ein Versuch sowohl die Geschichte als auch die Geografie zu manipulieren; sie sind aus religiöser, historischer und rechtlicher Sicht wertlos“. Seine Äußerungen wurden von WAFA, der offiziellen Nachrichtenagentur der PA, berichtet.

Al-Habbashs Äußerung, dass Juden in der Vergangenheit nicht an der Westmauer beteten, ist historisch haltlos. Sowohl jüdische wie nichtjüdische Quellen dokumentieren, dass die Westmauer für jüdische Andacht und Gebet genutzt wurde. Zum Beispiel besuchte US-Präsident Abraham Lincolns Außenminister William H. Seward 1871 Jerusalem und beschrieb seine Erfahrung in seinem Buch Travels Around the World. Er schrieb detailliert über die intensive Hingabe an der Westmauer. Das Bild von an der Westmauer betenden Juden rechts stammt aus seinem Buch.

Palestinian Media Watch hat diese fortgesetzte Leugnung jüdischer Geschichte in Israel dokumentiert; besonders Jerusalem ist eine grundlegende Komponente des politischen Programms der PA Israel sein Existenzrecht zu bestreiten. (s. unten)

Es folgt die Äußerung des PA-Ministers, mit der er die jüdische Verbindung zur Westmauer leugnet :

Der Minister für religiöse Angelegenheiten, Mahmud Al-Habbash, sagte, Jerusalem und all seine Bestandteile, seien Geografie und seine islamischen und christlichen heiligen Stätten – und das schließt die Westmauer ein – allein den Palästinensern gehören. [Das Arabische für die Westmauer ist im ganzen Text Al-Buraq-Mauer – PMW] in einer Presseerklärung betonte er, dass die jüngsten Äußerungen [des israelischen Premierministers] Netanyahu bezüglich des Eigentumsrechts der Besatzung [d.h. Israels] an der Westmauer nichts als Unsinn und ein Versuch sind sowohl die Geschichte als auch die Geografie zu manipulieren; sie sind aus religiöser, historischer und rechtlicher Sicht wertlos. [vgl. Netanyahus genaue Worte weiter unten – PMW] A-Habbash machte klar, dass Netanyahus Äußerungen über Jerusalem und die Westmauer die elementare wissenschaftliche Grundlage für das Herangehen an Geschichte fehlt, das immer bewiesen hat, dass die Westmauer islamisches Eigentum ist… das kein Mensch außer Muslimen sie je als Anbetungsort nutzte, die ganze Geschichte hindurch, bis 1917 die unheilvolle Balfour-Erklärung ausgegeben wurde.

[WAFA, offizielle PA-Nachrichtenagentur, 17. Dezember 2012
Al-Hayat al-Jadida, 18. Dezember 2012]

Es folgt die Äußerung von Premierminister Netanyahu an der Westmauer, als er die achte Hanukkah-Kerze anzündete, die die Äußerung des PA-Ministers auslöste :

In den vergangenen Tagen habe ich gehört, dass die Palästinenser sagen, die Westmauer sei besetztes Gebiet. Ich will ihnen von diesem dem Wunder des Ölkrugs nächstgelegenen Ort sagten : Die Westmauer ist seit 3.000 Jahren unser und sie und der Staat Israel werden für immer unser sein.“

[Internetseite des israelischen Premierministers, pmo.gov.il, aufgerufen am 27. Dezember 2012]
http : //www.pmo.gov.il/English/MediaCenter/Events/Pages/eventwall151212.aspx

Es folgen Auszüge aus dem Buch Travels Around the World von Abraham Lincolns Außenminister William H. Seward, die das jüdische Gebet an der Westmauer in Jerusalem beschreiben (zitiert bei http : //lennybendavid.com/2012/08/president-lincolns-secretary-of-state.html)

13. Juni 1871 … Jerusalem ist heute entsprechend seiner Bevölkerungsklassen aufgeteilt. Die Mohammedaner sind viertausend und besetzen das nordöstliche Viertel, einschließlich des gesamten Bereichs der Omar-Moschee. Die Juden sind achttausend und haben das südöstliche Viertel… Die Armenier sind achtzehnhundert und haben das südwestliche Viertel; und die anderen Christen, die zweitausendzweihundert betragen, haben das nordwestliche Viertel…

Da der jüdische Sabbat auf dem Samstag liegt und bei Sonnenuntergang am Freitag beginnt, findet das wöchentliche Klagen der Juden unterhalb der Mauer am Freitag statt und ist eine Vorbereitung für die Ruhe und das Gebet des Tages, den sie geboten sind „heilig zu halten“. Der kleine, rechteckig-längliche Bereich ohne Dach oder Verdeck (d.h. die Westmauer) dient zur Versammlung des gesamten Restes der jüdischen Nation in Jerusalem. Hier kommen sie bei jedem Wetter zu früher Stunde zusammen, Alte und Junge, Männer, Frauen und kleine Kinder – die Armen und die Reichen, in ihrer besten Kleidung, uneinig wie die vielfältigen Nationen, aus denen sie kommen. Sie werden begleitet von ihren Rabbinern, von denen jeder den sorgfältig aufbewahrten und kunstvoll gebundenen Text der Klagelieder Jeremias mitbringt, entweder in ihrer jeweiligen Sprache oder im Original-Hebräisch. Viele Stunden lassen sie ihre Beschwerden fließen, lesen und rezitieren die poetische Sprache des Propheten, schlagen mit den Köpfen an die Mauer und baden die Steine mit ihren Küssen und Tränen. Es gibt keine formelle Zeremonie. Während der mehreren Stunden, die wir Zuschauer waren, gab es nicht einen einzigen Akt der Pietätlosigkeit oder Gleichgültigkeit. Nur diejenigen, die das feierliche Gebetstreffen einer religiösen Wiedergeburt gesehen haben, die von einer evangelikalen Denomination Zuhause abgehalten wird, können sich eine echte Vorstellung der Feierlichkeit und Tiefe des innigen Glaubens machen, die von dieser seltsamen Versammlung zu einem so seltsamen Anlass gezeigt wird, obwohl kein Ritual der katholischen, griechischen oder episkopalen Kirche mit mehr Feierlichkeit und Schicklichkeit ausgeführt wird.

[Travels Around the World, William H. Seward, zitiert auf
http : //lennybendavid.com/2012/08/president-lincolns-secretary-of-state.html
Im selben Link sollten Sie Sewards Beschreibung seines Besuchs der Hurva-Synagoge lesen]

Dass die PA die jüdische Geschichte in Israel leugnet, ist integraler Bestandteil ihres politischen Programms. Diese Leugnung wird als Grundlage von der PA dafür genutzt Israels Existenzrecht abzustreiten. Das wurde in einem unlängst veröffentlichten Artikel eines PA-Zeitungskolumnisten ausdrücklich zum Ausdruck gebracht, der argumentierte, der Zionismus habe keine Verbindung zu den biblischen Hebräern und Israel daher „keine historische und keine rechtliche Basis“ für seine Existenz :

Die Führer der zionistischen Bewegung und ihre breite Gruppe Anhänger haben nicht einmal eine Beziehung zu den [biblischen] zwölf Stämmen Israels, wie der große ungarische Historiker [Arthur] Koestler bewies und jüdische und israelische Forscher später klarstellten. Das bedeutet, dass die oberflächliche [Nation] in dieser Region und diejenige, die ihre Sicherheit und Stabilität verletzt, die Besatzung [d.h. Israel] ist, in allen Formen und auf allen Ebenen, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart und ob in der Form von militärischer Besatzung, Besiedlung oder der Fabrikation von Judaisierung, die weder eine historische noch eine rechtliche Grundlage haben.

[Op-ed der offiziellen PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida, 15. Dezember 2012]

Die Westmauer ist ein kleiner Abschnitt des Tempelbergs, der seit der Zerstörung des Tempels von Jerusalem im Jahr 70 n.Chr. durch die Römer stehen geblieben ist. Die PA lehrt, dass es in Jerusalem nie einen jüdischen Tempel gab, noch dass Juden dort anwesend waren. Diese Verdrehung der Geschichte ist die Grundlage für den Standpunkt der PA, dass Juden/Israel kein Recht an Jerusalem haben und kein Recht an der Westmauer zu beten.

Gemäß dieser Politik strahlte das PA-Fernsehen 2010 und 2011 eine Dokumentation aus, die an der Westmauer betende Juden als „Sünde und Unrat“ beschrieb.

Klicken Sie auf den Link, um weitere Beispiele der Leugnung jüdischer Geschichte in Jerusalem zu sehen.

Übersetzung: Heplev

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03.02.2013

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