NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 25. Januar 2013

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Shin Bet: 2012 kein Toter bei Terroranschlägen

Im Jahr 2012 ist kein einziger Israeli in Jerusalem oder dem so genannten Westjordanland bei einem Terroranschlag ums Leben gekommen. Einem Bericht des israelischen Geheimdienstes Shin Bet zufolge ist dies seit 39 Jahren das erste Mal, dass es keine Toten gab. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt 1221 Israelis bei Terroranschlägen getötet und 8519 verletzt worden.

Dem Shin Bet war es eigenen Angaben zufolge möglich, im Laufe des Jahres 2012 rund 100 größere Terroranschläge zu verhindern. 2300 Verdächtige sind verhaftet und 2170 Anklagen erhoben worden. Zusätzlich konnten 10 Mio. Schekel (rund 2 Mio. Euro) und 3000 Tonnen Eisen, die für Terrorzwecke verwendet werden sollten, sichergestellt werden.

Im Vergleich zum Jahr 2011 gab es einen Rückgang von 55 Prozent in Bezug auf Anschläge. 2011 waren insgesamt 10 Israelis bei ums Leben gekommen, sechs Zivilisten und vier Soldaten.

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Wahlen: Finales Ergebnis liegt vor

Nach der Auszählung der restlichen 220.000 Stimmzettel liegt nun das Endergebnis der Wahlen und somit auch die genaue Sitzverteilung in der Knesset vor. Unverändert haben Likud-Beteinu 31 Sitze, die neue Partei Jesh Atid 19 Sitze, auch bei Arbeiterpartei (15), Schass (11) und Livnis Hatnua (6) hat sich nichts verändert. Die Partei des rechtsgerichteten Bennett, Habeit Hajehudi (Jüdisches Haus) konnte einen Sitz mehr einnehmen und kommt jetzt auf 12 Mandate. Dies geht zu Lasten der arabischen Taal-Partei, die ein Mandat verliert und nur noch 4 Knessetmitglieder stellen darf.

Aus Koalitionsgesprächen sickerte folgende Meldung durch: Premierminister Netanjahu soll Yair Lapid von der Jesh Atid-Partei die Wahl zwischen dem Posten des Finanzministers und des Außenministers angeboten haben. Politikanalytiker gehen davon aus, dass Lapid diese Posten ausschlagen wird, da er mehr an innenpolitischen Ämtern, wie der Wohnungsbaubehörde, interessiert sei.

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Messianische Kinder feiern TuBischvat

Am heutigen Freitag (der eigentliche Feiertag fällt dieses Jahr auf den morgigen Schabbat) feiern Israelis das „Neujahr der Bäume“. Auch messianische Schulkinder aus Jerusalem haben dieses Jahr wieder Bäume gepflanzt (siehe Fotostrecke unten). Die Kinder der messianischen Makor Hatikva Schule feierten TuBischvat in Jad Haschmona mit Lobpreisliedern und vielem mehr.

Veranstaltet wurde die Zeremonie von Revive Israel Ministry. Einer der Leiter sagte den Kindern, dass man Besucher aus der ganzen Welt empfange, es jedoch die größte Ehre sei, mit den Kindern feiern zu können.

Wenn auch Sie einen Baum in Israel pflanzen möchten, Klicken Sie hier!

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Rabbis bitten um Schutz für jüdische Beter in Bethlehem

Einige Rabbiner, die für die Aufsicht von jüdischen Stätten zuständig sind, haben in der letzten Woche eine Bitte an die Regierung geschrieben, mehr zum Schutz von jüdischen Betern vor palästinensischen Angreifern zu tun. Am meisten machen den Rabbis die palästinensischen Ausschreitung am Grab Rachels zu schaffen, die in letzter Zeit oft in Gewalt ausarten.

Das Grab ist die Ruhestätte der Matriarchin Rachel und somit eine wichtige Wallfahrtsstätte für Juden. Täglich kommen Hunderte, um dort zu beten. Palästinensische Moslems weisen die jüdischen Ansprüche jedoch zurück und bestehen darauf, dass der Ort eine Moschee und deswegen für Juden verboten sei.

In den letzten Tagen haben Palästinenser immer wieder Anschläge auf die Stätte und die israelischen Soldaten, die zum Schutz abgestellt sind, verübt. Jüdische Besucher mussten sich gar hinter den Steinwänden verstecken, während die Soldaten die Steine- und Feuerbombenwerfer abwehrten.

Während eines besonders gewalttätigen Zusammenstoßes ist ein mit einer Steinschleuder bewaffneter Palästinenser von israelischen Soldaten angeschossen und verletzt worden.

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