NAI – Nachrichten aus Israel – Montag, 14. Januar 2013

E1-Zone: Palästinensische Proteste gegen Israels Baupläne

Circa 150 Palästinenser sind von dem vor zwei Tagen errichteten „Bab al-Shams“ Außenposten auf dem umstrittenen E1 Gebiet zwischen Jerusalem und Maale Adumim zwangsevakuiert worden. Sie hatten dort gegen die Baupläne Israels demonstriert. Zwei Palästinenser mussten in Gewahrsam genommen werden, darunter Mustafa Barghouti, ein Verwandter des inhaftierten Terroristen Marwan Barghouti.

Die Auflösung des Protestes war unter anderem nötig, um die Einhaltung der militärischen Sicherheitszone zu gewährleisten. Eines der 20 Protestzelte wurde von Demonstranten angezündet. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, Israel werde niemanden erlauben, die Kontinuität zwischen Jerusalem und Maale Adumim zu unterbrechen. Auf dem Gebiet der E1-Zone sollen in naher Zukunft 3500 Wohnungseinheiten erbaut werden.

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Kurznachrichten

Zwölf neue israelische Richter wurden heute von Staatspräsident Schimon Peres feierlich eingeschworen. Die Zeremonie mit Justizminister Jaakov Neeman und dem Präsidenten des Obersten Gerichts, Asher Grunis, wurde im Haus des Präsidenten in Jerusalem abgehalten.

Wie jetzt bekannt wurde, ist es letzte Woche fast zu einem fatalen Unfall im Hafen von Aschdod gekommen. Der starke Sturm hatte am Mittwoch die Ankerleine eines Cargo-Schiffs abgerissen, das daraufhin abdriftete und beinahe in ein weiteres Schiff krachte. In letzter Minute konnte der Schiffskapitän noch das Ruder herumreißen und einen Zusammenstoß verhindern.

In den Tagen der heftigen Stürme und Schneefälle sind übrigens mehr als 40.000 Israelis in die Naturparks gepilgert, um dort das Schauspiel der über die Ufer tretenden Flüsse und der Schneeverwehungen zu sehen, die in dieser Stärke nur alle 20 Jahre vorkommen.

Israels militärischer Geheimdienst meldet, dass in der letzten Zeit immer mehr ausländische Geheimdienste, die Israel gegenüber feindlich eingestellt sind, versuchen, ins Kommunikationsnetz der israelischen Militärcomputer einzudringen.

Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde momentan -211,04 cm unter dem Meeresspiegel .

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Degustation der judäischen Weine voller Erfolg

Die Verkostung der neuen „Bar Giyora“ Weine aus der Umgebung Jerusalems hat sehr großen Anklang gefunden. Die Veranstalter haben sich aus diesem Grund entschlossen, eine weitere Degustation durchzuführen.

Schauen Sie doch auf einen Sprung herein, wir freuen uns auf Sie!

Datum: Samstag, 19. Januar 2013

Ort: Weinhandlung EST EST EST
Hauptstr. 44
9424 Rheineck (Schweiz)

Zeit: 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

http://www.estestest.ch

P.S. Alle Weine können auch über folgende Homepage bestellt werden : http://www.chris-winery.ch

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Israel pflanzt einen Hain für die Opfer des Sandy Hook-Massakers

Ein besonderer Hain wird zur Zeit in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva angelegt. Die Bäume werden gepflanzt, um der Opfer, insbesondere der 26 Kinder zu gedenken, die letzten Monat an der amerikanischen Sandy Hook Schule in Newton von einem Amokläufer getötet wurden.

Der jüdische Nationalfonds hat eigens Spenden gesammelt, die für die Pflanzung von 3300 Bäumen reichen. Die Idee dafür stammt von Veronique Pozner, der Mutter von Noah Pozner (s.Bild), dem einzigen jüdischen Kind, das Opfer des Amoklaufs wurde. Als man sie fragte, wie man ihren Sohn in Andenken behalten könne, antwortete sie, man solle Bäume in Israel pflanzen. Die Organisatoren betonen, dass sie neben Noah auch alle anderen Opfer ehren wollen.

 

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