Obama protegiert Schwulen-Gegner

 

Na sowas. Auch in den USA scheint es doch tatsächlich einen Unterschied zwischen Wählerfang und realer Politik zu geben – sogar bei dem von vielen als so eine Art „Messias“ verehrten Obama. Da hatten – gerade auch in Deutschland – manche Schwule, beeindruckt von den hübschen und fröhlichen Wahlwerbespots der Obama-Kampagne – nach der Wiederwahl des vermeintlichen Heilsbringers schon mit leuchtenden Augen so etwas ähnliches wie das „Paradies für Miderheiten“ herabschweben sehen. Und nun das: Am Montag hat US-Präsident Barack Obama Ex-Senator Chuck Hagel für den Posten des Verteidigungsministers nominiert.
Kritik an der Nominierung gibt es sowohl von Rechts als auch von Links: Republikanischer bemängeln, dass Hagel eine zu nachgiebige Haltung gegenüber dem Iran hat und damit u.a. auch Israel gefährdet – außerdem nehmen sie ihm übel, dass er als Senator einen schnellen Abzug aus dem Irak und Afghanistan gefordert hatte. Auf demokratischer Seite wird insbesondere kritisiert, dass Hagel sich in der Vergangenheit homophob geäußert hatte: 1998 hatte der Vietnam-Veteran die Nominierung des offen schwulen James Hormel zum Botschafter in Luxemburg durch Präsident Bill Clinton kritisiert. Botschafterposten seien „sensibel“ und Hormel „öffentlich aggressiv homosexuell“

Letztlich entpuppt sich Obama einmal mehr: Als Politiker, der zum Zweck der Wiederwahl alles mögliche ankündigt und verspricht. Ein US-Präsident kann nur zwei Amtszeiten amtieren, womit Obama keine Rücksichten mehr nehmen muss, um leichte Beute bei den Wählern machen zu können.

 

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