NAI – Nachrichten aus Israel Freitag, 11. Januar 2013

Die Ruhe nach dem Sturm

Der Sturm in Israel hat sich gelegt, das Wetter klar wieder auf. Die sieben Tage Regen brachten dem Heiligen Land 200 Prozent der saisonalen Regenmenge. Im Norden fiel sogar eine Regenmenge von bis zu 230 Prozent des durchschnittlichen Regens, vielerorts bis zu 200 mm Regen. Im Jordantal fielen bis zu 150 mm.

Eine Niederschlagsmenge in kurzer Zeit wie dieser hat es in der modernen israelischen Geschichte erst vier Mal gegeben. Stürme, die bis zu sechs oder sieben Tage andauern gab es im Winter 1964/65, 68/69, 91/92 und 94/95.

Auch der heftige Schneefall am Mittwoch und am Donnerstag ist rekordverdächtig. Den letzten Schneesturm dieser Art gab es vor fünf Jahren, den vorletzten vor 10 Jahren. Auf dem Golan (siehe Bild) und in Jerusalem sowie Gush Etzion fielen bis zu 30 cm Schnee. Auch auf höhergelegenen Gebieten im Norden (z.B. in Maalot) und im Negev fiel Schnee.

Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt jetzt bei 210,95 unter dem Meeresspiegel.

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Kurznachrichten

Was für viele Europäer schon selbstverständlich scheint, soll jetzt auch für Israelis gelten. Der US-Congress debattiert zur Zeit darüber, israelischen Staatsbürgern eine Einreise in die USA ohne vorher extra beantragtes Visa zu genehmigen. Bis zu 90 Tagen dürften israelische Touristen und Geschäftsmänner dann problemlos in die USA einreisen, so wie es bereits für 37 andere Staaten der Welt gang und gäbe ist.

Die Universität von Gaza – ein Aushängeschild der Hamas – bietet seit neustem Abschlüsse mit Hebräisch-Diplom an. Man wolle qualifizierte Hebräischlehrer ausbilden, um dann nach und nach Hebräischunterricht an den Schulen einzuführen. Das Ziel: Palästinenser sollen in Gaza die Sprache des Feindes lernen. „Die Juden besetzen unser Land, wir müssen ihre Sprache verstehen lernen“, erklärte ein Mitarbeiter des Bildungsministeriums.

Israelische Sicherheitskräfte konnten im so genannten Westjordanland während der letzten zwei Monate Mitglieder zweier gefährlicher Terrorzellen verhaften, die für eine Reihe von Angriffen auf israelische Siedler und Soldaten verantwortlich waren. Eine der Zellen operierte in der Nähe von Bethlehem, die andere nahe Nablus.

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Israelischer Arzt behandelt Obamas Großmutter … in Afrika

Die Stief-Großmutter von US Präsident Barack Obama hat sich letzte Woche einer Notfall-Augenoperation in Äquatorial-Guinea unterziehen müssen, so berichtete Israels Yediot Ahronot Zeitung. Sarah Onyango Obama ist die dritte Frau von Obamas Großvater väterlicherseits. Sie lebt in einem entlegenen kenianischen Dorf.

Als man bemerkte, dass Sarah eine Operation benötigte, brachte man sie in das nächstgelegene Krankenhaus mit der erforderlichen Ausstattung: das israelische Schalom Krankenhaus in der Hauptstadt Guineas, Malabo.

Die ältere Dame wurde vom guinäischen Gesundheitsminister persönlich begleitet und nach der Behandlung sagte dieser: „Ganz Afrika spricht über euer (israelisches) Krankenhaus und die Tatsache, dass man nicht nach Europa fliegen muss, um eine ordentliche medizinische Behandlung zu bekommen.“

Israelische Hilfsorganisationen und Doktoren versorgen arme Regionen in Afrika schon seit langem mit kostenloser oder billiger medizinischer Unterstützung. Besonders Augenoperationen werden in einer Vielzahl von Krankenhäusern auf dem Kontinent durchgeführt.

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