NAI – Nachrichten aus IsraelMontag, 7. Januar 2013

Unwetter in Israel

In Israel gab es nicht nur am Wochenende starke Gewitter und stürmisches Wetter, für diese Woche haben Meteorologen weitere Unwetter und sogar Schnee in der Jerusalemer Gegend angekündigt. Die bisherigen über das Land hinweggefegten Stürme richteten bislang vielerorts massive Schäden an. Von Überflutungen und Sachschäden, gesperrte Straßen, Hagelschäden, bis hin zur Vollsperrung des Bahnhofs in Herzlia, der durch das zusammengebrochene Kanalisationssystem in Mitleidenschaft gezogen wurde – in ganz Israel sprechen die Medien schon von Chaos.

Viele Israels versuchen trotz allem, das Positive an der Wettersituation zu sehen: Dank des heftigen Regenfalls stieg der Wasserspiegel des See Genezareth auf -211,82 u.M. (Stand: 6.1.13) Nur noch drei Meter und der See wäre nach Angaben der israelischen Wasserbehörde voll.

 

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Regenfluten in Bat Ayin in Gush Etzion.

 

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Überflutung neben einer Tel Aviver Bahnstation.

 

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Ein im Jerusalemer Zentrum entwurzelter Baum hat an einem Auto massive Schäden verursacht.

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Neues von den Wahlen

Montag, 7. Januar 2013 |  nai news

In Israel dreht sich zur Zeit alles um die in 2 Wochen stattfindende Knessetwahl. Likud-Chef Netanjahu soll Tzipi Livni bereits zum zweiten Mal Blumen geschickt haben. Das wäre ein Signal, dass er sie und ihre Partei als Koalitionspartner gewinnen möchte, denn so wäre er nicht auf die ultra-rechten Parteien angewiesen.

Gestern appellierte er in einer Tel Aviver Diskothek an Israels junge Wähler, dafür zu sorgen, dass seine Likud Partei wieder stark wird.

Die Vorsitzenden der Arbeiterpartei, Shelly Yachimovich, und der Hatnua-Partei, Tzipi Livni, wollen derweil einen Block bilden, um vereint eine Wiederwahl von Netanjahu zu verhindern. Livni hatte zuvor erklärt, sie würde Netanjahus Regierungskoalition ohne eine weitere Links-Zentrum-Partei auf keinen Fall beitreten.

34 Parteien kämpfen um die Gunst der Wähler.

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Kurznachrichten

Montag, 7. Januar 2013 |  nai news

Israels Präsident Schimon Peres hat während eines Besuches in der israelischen Stadt Or Akiva bei einer Zeremonie mit ansässigen Kaukasiern die Ehrenbürgerschaft verliehen bekommen. Im Bild trägt er einen typisch kaukasischen Hut.

Die letzten 50 Juden, die im Jemen leben, sollen Berichten zufolge von der jemenitischen Regierung nun die Gelegenheit erhalten, das Land zu verlassen und nach Israel auszuwandern. 1948 wanderten bis auf vier Familien alle 50.000 jemenitischen Juden nach Israel aus.

Gestern hat die orthodoxe Christenheit in Israel ihr Weihnachtsfest gefeiert. Aus feierlichem Anlass zog eine Prozession, ihnen voran ihr Patriarch von Jerusalem, in die Geburtskirche von Bethlehem ein.

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Abbas preist Märtyrer

Montag, 7. Januar 2013 |  nai news

Hundertausende Palästinenser haben sich am vergangenen Freitag in Gaza-Stadt versammelt, um den 48. Jahrestag der Fatah zu begehen. Es war die erste Kundgebung der Fatah seit der Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Jahr 2007. Hunderte Hamas-Sicherheitsleute überwachten die Veranstaltung.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der per Videoleinwand aus Ramallah zugeschaltet worden war, pries die „Märtyrer“ der Fatah sowie auch der Hamas. „Unsere Leute leben unter einer Besatzung und unsere Mission ist es, unsere Bemühungen zu vereinen, unsere Hauptstadt Jerusalem zu befreien“, erklärte Abbas. „Aber der Sieg kommt bald und wir werden ihn bald in Gaza sehen.“

Der als Terroranführer in israelischer Haft einsitzende Palästinenser Barghouti hat unterdessen aus dem Gefängnis die Palästinenser zum „Palästinensischen Frühling“ aufgerufen. Wer an einen Frieden mit Israel glaube, sei ein Verlierer, so Barghouti, nur Gewalt werde siegen.

In Hebron wurden derweil fünf Palästinenser von der Polizei der palästinensischen Autonomiebehörde festgenommen. Die Männer haben eine neue Terrorgruppe mit dem Namen „Brigade der nationalen Einheit“ gegründet und damit einen 3. Intifada-Terroraufstand gegen Israel ausrufen wollten, um Palästina vom Jordanfluss bis zum Mittelmeer zu befreien.

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